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Hagendorf (Gemeinde Fallbach)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hagendorf (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Hagendorf
Hagendorf (Gemeinde Fallbach) (Österreich)
Hagendorf (Gemeinde Fallbach) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mistelbach (MI), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Mistelbach
Pol. Gemeinde Fallbach
Koordinaten 48° 40′ 3″ N, 16° 26′ 18″ OKoordinaten: 48° 40′ 3″ N, 16° 26′ 18″ O
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Höhe 198 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05022
Katastralgemeindenummer 13017
Bild
Ortsansicht mit Kirche
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Hagendorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Fallbach im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1969 bildete Hagendorf eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion" />

Geografie

Das Dorf liegt nordöstlich von Fallbach und wird vom aus Loosdorf kommenden Loosdorfer Bach durchflossen, der ab hier als Hagendorfer Graben bezeichnet wird. Durch den Ort führt die Landesstraße L20. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Ab dem 13. Jahrhundert waren hier die aus Wien kommenden Herren von Doß (auch Dossen oder Dozze) begütert; nach deren Aussterben wechselten die Besitzer mehrfach, einzig die Liechtensteins waren längere Zeit begütert, aber aus sie veräußerten die Herrschaft. Letzter Inhaber war Friedrich August Graf und Marquis von Piatti (1803–1872), der Begründer der österreichischen Linie der Grafen Piatti.

Die Ortsbewohner waren gut bestiftet und betrieben überwiegend Ackerbau, der ihnen Weizen, dann Korn, Hafer, Gerste, Mais und Hirse einbrachte. Der Wein- und Obstbau war wie die Viehzucht war von nachrangiger Bedeutung. Der örtlichen Mühle mangelte es oft am Wasser, weshalb sie ihren Betrieb unterbrechen musste, schrieb Schweickhardt im beginnenden 19. Jahrhundert über den Ort. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 62 Häusern genannt, das nach Fallbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Loosdorf besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Burg Laa ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Loosdorf und Pfarre Laa.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Hagendorf ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, ein Schmied, ein Schuster, ein Tischler, ein Zimmermeister und ein Landwirt mit Ab-Hof-Verkauf ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 275</ref>

Die um 1850 entstandene Ortsgemeinde fusionierte am 1. Jänner 1970 mit den damaligen Gemeinden Fallbach, Hagenberg und Loosdorf.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Persönlichkeiten

  • Josef Eisenhut (1864–1928), Landwirt, Bürgermeister, Abgeordneter zum Landtag und zum Reichsrat

Literatur

Weblinks

Commons: Hagendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Fallbach