Hammergraben (Neuwied)
| Hammergraben | ||||||||||||
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Wied links und Hammergraben rechts | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Gewässerkennzahl | DE: 271696 | |||||||||||
| Lage | Rheinland-Pfalz
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| Flusssystem | Rhein | |||||||||||
| Abfluss über | Wied → Rhein → Nordsee | |||||||||||
| Abzweig | nach links von der Wied in Neuwied-Niederbieber an der Straße Am Hammergraben 50° 27′ 34″ N, 7° 28′ 3″ O {{#coordinates:50,459413888889|7,4674777777778|
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| Rücklauf | von links gegenüber von Neuwied-Irlich in die Wied in einem HafenbeckenKoordinaten: 50° 26′ 27″ N, 7° 26′ 48″ O
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| Länge | 3,8 km<ref name="DE-RP_WW">GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)</ref> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 10,756 km²<ref name="DE-RP_WW">GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)</ref> | |||||||||||
Der Hammergraben bei Neuwied ist ein seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bestehender<ref>Anita Trostel: Leben in der Rasselsteiner Kolonie. In: Verein Niederbieberer Bürger e.V. Abgerufen am 14. Dezember 2019.</ref>, um 1810 zum Betreiben eines Hammerwerks ausgebauter Wassergraben. Er wurde zum Teil auch zur Lieferung von Nutzwasser an die Firma Rasselstein genutzt.
Die Bezeichnung geht auf das früher am Wiedknie gelegene Hammerwerk Pasterts Hammer, das 1696 von dem Neuwieder Peter Pastert erbaut wurde, zurück. 1823 wurde der Unterlauf des Hammergrabens erweitert und dient bis heute der Verladung von Produkten und der Versorgung des Rasselsteins.
Heute fließt der Hammergraben zur Weiterleitung und als Nutzwasser, in Rohre verlegt, durch das ehemalige Betriebsgelände der damals hier ansässigen Firma Rasselstein und endet in Irlich, nahe der Wiedmündung, in die Wied.
Quellen
<references />