Hankel-Matrix
Eine Hankel-Matrix, benannt nach Hermann Hankel (1839–1873), bezeichnet eine quadratische Matrix, bei der auf jeder von rechts oben nach links unten verlaufenden Gegendiagonalen jeweils nur ein konstanter Wert auftritt.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Sie ist also durch die oberste Zeile und die äußerste rechte Spalte der Matrix vollständig beschrieben.
Eine Hankel-Matrix ist eine symmetrische Matrix. Die Dimension des Vektorraums der <math>n\times n</math> Hankel-Matrizen ist <math>2n-1</math>.
Diese Vereinfachung erlaubt ebenso wie bei den verwandten Toeplitz-Matrizen den Einsatz besonders effizienter Verfahren für Matrixoperationen wie Multiplikation und Inversion.
Beispiel
Hier ein Beispiel einer <math>4\times 4</math>-Hankel-Matrix:
- <math>M =
\begin{pmatrix}
1 & 2 & 3 & 4 \\
2 & 3 & 4 & 5 \\
3 & 4 & 5 & 6 \\
4 & 5 & 6 & 7 \\
\end{pmatrix}
</math> Ein sehr bekanntes Beispiel einer Hankel-Matrix ist die Hilbert-Matrix.
Einzelnachweise
<references />