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Hankel-Matrix

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Matrix pattern qtl2.svg
Besetzungsmuster einer Hankel-Matrix der Größe 5×5

Eine Hankel-Matrix, benannt nach Hermann Hankel (1839–1873), bezeichnet eine quadratische Matrix, bei der auf jeder von rechts oben nach links unten verlaufenden Gegendiagonalen jeweils nur ein konstanter Wert auftritt.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Sie ist also durch die oberste Zeile und die äußerste rechte Spalte der Matrix vollständig beschrieben.

Eine Hankel-Matrix ist eine symmetrische Matrix. Die Dimension des Vektorraums der <math>n\times n</math> Hankel-Matrizen ist <math>2n-1</math>.

Diese Vereinfachung erlaubt ebenso wie bei den verwandten Toeplitz-Matrizen den Einsatz besonders effizienter Verfahren für Matrixoperationen wie Multiplikation und Inversion.

Beispiel

Hier ein Beispiel einer <math>4\times 4</math>-Hankel-Matrix:

<math>M =
 \begin{pmatrix} 
   1 & 2 & 3 & 4 \\
   2 & 3 & 4 & 5 \\
   3 & 4 & 5 & 6 \\
   4 & 5 & 6 & 7 \\
 \end{pmatrix}

</math> Ein sehr bekanntes Beispiel einer Hankel-Matrix ist die Hilbert-Matrix.

Einzelnachweise

<references />