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Hans Georg Zambona

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Hans Georg Zambona (* 19. März 1928 in Bochum; † 5. August 2025 in Achern) war ein deutscher Komponist, Pianist und Schriftsteller.

Leben und Werk als Musiker

Hans Georg Zambona war ein Schüler von Walter Gieseking.

Zambona wurde als ausübender Künstler insbesondere bekannt durch seine Mitgliedschaft im Duo Classique, in dem er gemeinsam mit dem Geiger Karl-Heinz Schwarz zwischen 1960 und 1985 weltweit Konzertreisen unternahm. Bei EMI erschienen zwei Schallplatten des Duo Classique mit kammermusikalischen Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Robert Schumann und Hans Georg Zambona (1974/78). Hervorzuheben ist die Einspielung des selten gespielten Fragments der Violinsonate C-Dur KV 403 von Mozart.

Hans Georg Zambona erhielt 1954 zusammen mit Carlos Veerhoff den Förderpreis des Robert-Schumann-Preises der Stadt Düsseldorf.

Seine Oper „Casanova in Trient“ sowie sein Ballett „Bahnsteig 5“ wurden 1969 in Ulm am Theater uraufgeführt. Zambona verfasste außerdem weitere Opern, Sinfonien, Lieder und Kammermusik, insbesondere Werke für Violine und Klavier. Sein siebensätziges „Hildegardis-Streichquartett“ zu Ehren von Hildegard von Bingen wurde 2001 in Bingen am Rhein vom Tamen-Streichquartett uraufgeführt.

Aus Anlass des Todes von Hans Georg Zambona und seines Partners Karl-Heinz Schwarz wurde Anfang 2026 die „Zambona-Schwarz-Stiftung“ in Basel gegründet, die wesentlich dem Erhalt, der Veröffentlichung sowie Darbietung der Werke des Komponisten und Schriftstellers Hans Georg Zambona dient.<ref>https://www.zefix.ch/de/search/entity/list/firm/1728778</ref>

Zwölftonmusik und Ästhetik

Die Musik des Komponisten, dessen erklärtes Vorbild die Musik Mozarts war, orientiert sich an einem uneingeschränkten Primat der Melodie, was er als „melodische Zwölftonmusik“ verstand. Die atonalen, nie jedoch avantgardistisch konstruierten Werke blieben stets im Rahmen einer „erweiterten“ und modifizierten klassischen Ordnung.

Schriftstellerei

Als Autor ist Zambona in den 1970er Jahren mit dem kulturphilosophischen Werk „Grenzen der Seele – Weg und Schicksal europäischer Kultur“ hervorgetreten (Düsseldorf, Econ 1972). Später erschien der Schlüsselroman „Lämmer und Wölfe“ (Frankfurt, Haag & Herchen 1998).

Weblinks

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Einzelnachweise

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