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Hans Lehr (Architekt)

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Hans Lehr (* 19. Jahrhundert; † nach 1943<ref name="StA-N">Stadtarchiv Nürnberg: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gedenktage, Jubiläen und historische Erinnerungsdaten für das Jahr 2012. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. März 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadtarchiv.nuernberg.de (Eintrag unter 1937, 17. Dezember). Auf Stadtarchiv.Nuernberg.de, abgerufen am 9. Mai 2012. Info: Nicht erreichbar am 5. Februar 2022.</ref>) war ein deutscher Architekt.

Lehr war ab spätestens 1912 in Nürnberg tätig<ref>E-5-64-000-13 – Ensemble Gartenstadt Nürnberg. In: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Regierungsbezirk Mittelfranken, Kreisfreie Stadt Nürnberg: Baudenkmäler. 4. Februar 2022, S. 9. Auf Geodaten.Bayern.de (PDF; 854,9 kB), abgerufen am 5. Februar 2022.</ref> und wurde als Mitglied in den Bund Deutscher Architekten (BDA) berufen.<ref>Eintrag „Hans Lehr“ in: „archthek“ – Historisches Architektenregister, Abschnitt Leberfinger – Leyser, abgerufen am 9. Mai 2012.</ref> Gemeinsam mit Karl Leubert betrieb er das Architekturbüro Lehr und Leubert, aus dem die Planung der Siedlung Loher Moos und die meisten Pläne des historischen Bereichs der Gartenstadt in Nürnberg hervorgingen.<ref>Richard Riemerschmid und die Gartenstadtbewegung. In: Petra Krutisch (Hrsg.): Richard Riemerschmid. Möbelgeschichten. Begleitband zur Ausstellung. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg (GNM), Nürnberg 2018, ISBN 978-3946217-13-8, S. 64–82, hier S. 80. Auf GNM.de (PDF; 2,02 MB), abgerufen am 5. Februar 2022.</ref>

Bauten und Entwürfe (Auswahl)

Ende der 1920er Jahre nahmen Lehr und Leubert am Wettbewerb zur Neugestaltung des Platzes der Republik in Berlin<ref>Ludwig Hilberseimer: Reichstagerweiterung und Platz der Republik. In: Die Form: Zeitschrift für gestaltende Arbeit. Heft 5. Verlag Hermann Reckendorf, Berlin 1. März 1930, S. 337–341, hier S. 337. Auf Digi.ub.Uni-Heidelberg.de, abgerufen am 5. Februar 2022.</ref> sowie der Reichsbauten wie der Reichskanzlei teil.<ref>Wettbewerbe für die Reichsbauten in Berlin: Erweiterungsbau der Reichskanzlei. In: Christian Welzbacher: Die Staatsarchitektur der Weimarer Republik. 1. Auflage. Lukas Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-936872-62-7, S. 313–314, hier S. 313. Auf Google-Books.de, abgerufen am 5. Februar 2022.</ref> Das Preisgericht urteilte zu ihrem Entwurf unter anderem:

„Städtebaulich geht der Verfasser von dem Gedanken aus, die jetzt bestehende Ost-West-Achse des Platzes der Republik in eine Nord-Süd-Achse umzugestalten. Er erreicht dies dadurch, dass er in die jetzt bestehende Platzgestaltung einen neuen Platz einfügt, der nach der Seite des Tiergartens in der Achse der Siegesallee sich öffnet, und dessen Wände von zweigeschossigen gleichartig durchzubildenden öffentlichen Gebäuden gebildet werden. …“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Städtebau. Zeitschrift der Deutschen Akademie für Städtebau, Reichs- und Landesplanung.<ref>Der Berliner Platz der Republik. In: Werner Hegemann (Hrsg.): Städtebau. Zeitschrift der Deutschen Akademie für Städtebau, Reichs- und Landesplanung. Erschienen als Beilage zu Wasmuths Monatshefte Baukunst & Städtebau. Jahrgang 1930, Heft 1. Ernst Wasmuth Verlag, Berlin 1930, S. 51–56, hier S. 54 f. Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB). Auf Digital.ZLB.de, abgerufen am 5. Februar 2022.</ref>

Einzelnachweise

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