Hari Kuyō
Hari Kuyō (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚(Näh)nadel-Andacht‘) ist eine religiöse Zeremonie in Teilen Japans, bei der unbrauchbar gewordene Nähnadeln für ihre Dienste geehrt werden. In Kantō findet Hari Kuyō traditionell am 8. Februar statt, in Kyōto und Kinki am 8. Dezember.<ref name=":0">Gabi Greve: Needle ceremonies (hari kuyo). In: WKD - Saijiki for Festivals and Ceremonies. 8. Januar 2011, abgerufen am 12. Oktober 2022.</ref> In den Präfekturen Toyama und Ishikawa nennt man diesen Tag auch Hari seibō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Sie wird alljährlich als Andacht (kuyō, von sanskrit puja) vorgenommen.<ref name=":1"></ref> Das Ritual wird als Ehrerweisung für die dem Volksglauben entstammende Gottheit Awashima no kami ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) durchgeführt.
Ablauf
Seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden am Tag der Zeremonie Nadeln, die durch Bruch, Verbiegen oder Rost unbrauchbar geworden sind, in einen nahegelegenen Tempel oder Schrein gebracht. Alternativ können die Priester auch in ein Geschäft oder eine Modeschule kommen und die Zeremonie dort durchführen.<ref name=":1" /> Dabei werden die Nadeln, manchmal verziert mit bunten Fäden<ref name=":0" />, in weichen Tofu oder Konnyaku gesteckt, als letzte, besonders einfache Aufgabe der Gegenstände. Während der Andacht wird für den Fortgang und die Vervollkommnung des Schneiderhandwerks bzw. der Nähkunst, für die Sicherheit während des Nähen und für die Verbesserung der eigenen Fähigkeiten im Nähen gebetet.<ref>Debbie Bates: Hari-kuyo: Festival of Broken Needles (Needle Mass Day, Feb. 8). 8. Februar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Februar 2014; abgerufen am 12. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":1" /> Traditionell werden an diesem Tag keine Nähnadeln benutzt.<ref name=":1" /> Nach dem Besuch des Tempels isst man Manjū und Mochi und geht zu Freunden und Bekannten, um diese zu beschenken.
Die Zeremonie hat im 20. Jahrhundert durch Vertreter des Schneiderhandwerks einige Veränderungen und Standardisierungen erfahren. Zuvor wurden die Nadeln zu Hause oder auf der Arbeitsstelle in Tofu oder eine andere weiche Substanz gestochen, und dann zu einem Tempel gebracht oder auf einen Fluss oder ins Meer gesetzt und dem Wasser übergeben. Zudem hatten Tempel steinerne Behälter, in die zu jeder Jahreszeit unbrauchbare Nadeln – darunter auch Tattoo- und Akupunktur-Nadeln, oder für die Herstellung von Tatami-Matten – geworfen werden konnten, oder es gab andere, vergleichbare Rituale.<ref name=":1" />
Geschichte
Hari Kuyō entstand zu Beginn der Edo-Zeit und fand seine größte Verbreitung in der Mitte der Meiji-Ära.<ref name=":1" /> Sie geht auf die früher Kotoyōka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))<ref name="kotobank">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bei kotobank.jp. Abgerufen am 23. Juli 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> genannte Zeitspanne vom 8. Februar bis zum 8. Dezember zurück, wobei die beiden Tage den Beginn und das Ende der landwirtschaftlichen Arbeiten markieren. An diesen beiden Tagen hielt man Maß und verbrachte den Tag ohne Näharbeiten mit Müßiggang.<ref>Hari-kuyo - The Festival Of Broken Needles | Dreamguides COM. In: edreams.com. 2. Juni 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 12. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Mit Abnahme der häuslichen Näharbeiten kam die Zeremonie im 20. Jahrhundert in privaten Kreisen aus der Mode. Sie wird aber insbesondere im Umkreis des Schneiderhandwerks weitergeführt, z. B. in Modeschulen.<ref>Needle mass: Hari-kuyo. In: The beauty of Kimono. 8. Februar 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. Februar 2014; abgerufen am 12. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":1" />
Weblinks
- David Boyd: Hari-kuyo. The Japan Foundation, Sydney, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 12. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
- Sophie Hardach: Japanese tailors' needles find soft grave in tofu. Reuters UK, 8. Februar 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. April 2013; abgerufen am 12. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Einzelnachweise
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