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Hartmann-Zahl

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Vorlage:Infobox Physikalische Kennzahl </math> | Größentabelle = <math>B</math>= Magnetische Flussdichte, <math>L</math>=Charakteristische Länge, <math>\sigma</math>=Elektrische Leitfähigkeit, <math>\mu</math>= dynamische Viskosität | BenanntNach = Julius Hartmann | Anwendungsbereich = Magnetohydrodynamik }} Die Hartmann-Zahl (<math>\mathit{Ha}</math>) ist eine dimensionslose Kennzahl von Fluiden, das heißt von Gasen oder Flüssigkeiten. Sie ist definiert als Verhältnis zwischen magnetisch induzierten und viskosen Reibungskräften.

Die Hartmann-Zahl ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}) – benannt nach dem dänischen Physiker Julius Hartmann (1881–1951)<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> – spielt bei der Berechnung und Charakterisierung von Plasmen, wie sie beispielsweise in der Magnetohydrodynamik auftreten, eine wichtige Rolle.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Definition

<math> {\it Ha} = B \cdot L \cdot \sqrt{\frac{\sigma}{\mu}} </math>

Das Quadrat der Hartmann-Zahl ergibt die Chandrasekhar-Zahl <math>Q</math>:<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

<math> \mathit{Ha}^2 = Q </math>

Einzelnachweise

<references/>

Literatur

  • Peter Kurzweil: Das Vieweg-Formel-Lexikon. Vieweg+Teubner, Braunschweig 2002, S. 314 ISBN 3-528-03950-7.