Zum Inhalt springen

Hartmut Barth-Engelbart

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Hartmut Barth-Engelbart, Pseudonyme unter anderem Carl Hanau, HaBE (* 11. April 1947 in Michelstadt), ist ein deutscher Autor.

Leben

Barth-Engelbart wurde 1947 als achtes von neun Kindern in einer protestantischen Familie in Michelstadt geboren.<ref name="Dröse">Ruth Dröse: Psychogramme einer Provinzstadt mit vielen Wespennestern. Hartmut Barth-Engelbart schreibt an einem Hanau-Roman und liest „Werkstücke“ daraus in der Schweinehalle vor. In: Frankfurter Rundschau Nr. 209 vom 9. September 1998, S. 3 (Lokalrundschau)</ref> Nach Beendigung der Schulausbildung war er ab 1966 Reserveoffiziersanwärter, schließlich Ausbilder bei der Bundeswehr.<ref>Taunus-Zeitung vom 29. September 2003, S. 22 / Lokales</ref> Bei der Frankfurter Rundschau begann er 1968 eine Schriftsetzerlehre, die jedoch nur einen Tag währte, weil er am Folgetag an einer Anti-Vietnamkrieg-Demo in Frankfurt teilnahm und im Zuge von politischen Auseinandersetzungen von einem Vordach stürzte und sich an beiden Füßen die Sprunggelenke brach.<ref name="Dröse" />

Barth-Engelbart begann 1969 das Studium der Psychologie und Pädagogik, wechselte nach vier Semestern zur Grundschulpädagogik und absolvierte 1978 sein zweites Staatsexamen.<ref name="Dröse" /> Von 1971 bis 1974 war er Lehrbeauftragter an einer Grundschule in Frankfurt-Rödelheim und Mitglied der Streikleitung der Lehrbeauftragten. 1972 wurde er Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft junger Lehrer und Erzieher“ in der GEW (AjLE) und des GEW-Landesvorstands.<ref name="GEW">Berufsverbote und die GEW, In: HEZ Zeitschrift der GEW Hessen, Heft 5, Mai 2012, S. 27</ref>

1974 wurde Barth-Engelbart Mitglied des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW)<ref name="Dröse" />, für den er 1978 bei der Landtagswahl in Hessen erfolglos kandidierte.<ref>Wahlbewerber Landtagswahl Hessen 1978</ref> Einem Parteiausschluss wegen mangelnder „Linientreue“ kam er 1979 mit seinem Austritt zuvor.<ref name="Dröse" />

Von 1974 bis 1978 war Barth-Engelbart stellvertretender Vorsitzender des Personalrats des Studienseminars und von 1974 bis 1976 am Aufbau der GEW-Gruppe und GEW-Obmann in Bruchköbel-Süd. Aufgrund eines Unvereinbarkeitsbeschlusses gegen den KBW wurde er 1978 aus der GEW ausgeschlossen.<ref name="GEW" />

Da er 1978 nicht in den Schuldienst übernommen wurde, arbeitete er bis 1991 in unterschiedlichsten Jobs.<ref name="Dröse" /> 1980 wurde er Mitglied der ÖTV, der Streikleitung und des ÖTV-Landesvorstands und arbeitete ab 1991 wieder im Schuldienst.<ref name="GEW" /> 1993 wurde er verbeamtet und arbeitete dann als Grundschullehrer.<ref name="Dröse" /> Laut Eigenangaben war er bis 2006 Grundschullehrer und Kinderchorleiter.

Zusammen mit dem Komponisten und Saxophonisten des Ensemble Modern, Wolfgang Stryi, veranstaltete Barth-Engelbart zwischen 1991 und 2004 verschiedene Lesungen.<ref>Menschenrechte und Rüstungsexporte. / Ausstellung über die derzeitige Situation im Nato-Land Tuerkei. Frankfurter Rundschau (FR) vom 23. September 1995; Literatur, FR vom 12. Mai 1999; Hanau. "Lamboy-Kids" machen neue Musik in Frankfurt., FR vom 15. März 2000; Der manipulierte Mensch im Cyber-Space, FR vom 29. September 2001</ref>

Schriften

  • Anthologie 2009 - Die Würde des Menschen ist. Literaturforum Hanau/Main - Kinzig ISBN 3-940372-10-2 / ISBN 978-3-940372-10-9
  • „C'est la vie“ oder was sind wir doch für Schweine geworden, Amsterdam 1991. ISBN 3-89408-306-9.
  • Eine Abrechnung mit dem Rechnen. In: Karlheinz Burk: Die neue Schuleingangsstufe, Beltz: Weinheim, Basel 1998. 147 S. ISBN 3-407-62387-9.
  • Osterspaziergang. In: Menschenversuch, Collage-Roman, Edition Gallas: München 2000.
  • Menschenversuch, München 2000. ISBN 3-00-007341-8.
  • Lakonisches Lächeln. Erzählung, Yedermann: München-Riemerling 2001. 99 S. ISBN 3-935269-14-5.
  • „Grenzgänger“, Collageroman zwischen Polen und Deutschland, in: 17 × Lyrik&Prosa, Hanau 2001. ISBN 3-927040-00-2.
  • 26 Gedichte & Poeme, in: 7 × Krieg und Un-Frieden, Hanau 2003. ISBN 3-927040-00-2.
  • Widerstandslesungen in Hanau. In: El Awadalla, Traude Korosa (Hrsg.): ... bis sie gehen. Vier Jahre Widerstandslesungen. Ein Lesebuch. Sisyphus: Klagenfurt 2004. ISBN 3-901960-19-8. S. 151 ff.
  • Unter Schlag Zeilen: befreite Worte – gebrochene Reime zur Lage, Zambon-Verlag, Frankfurt am Main 2005. 313 S. ISBN 3-88975-107-5.
  • Zora, Zambon-Verlag, Frankfurt am Main 2005, 58 S. ISBN 3-88975-128-8.
  • Als Peter Kammer einmal ganz unerwartet warten musste (Erzählung aus dem Prosa-Zyklus GRENZGÄNGER in "17 X LYRIK & PROSA"), Uwe Backhaus Verlag, Hanau 2001, ISBN 3-927040-00-2
  • "Frühling in Prag (zweiter Frühling, dritter Einmarsch)" in "Politische Lyrik – Schlafende Hunde VIII", zusammen mit Bingel, Bittner Schoof, Naujoks u. a. Hrsg. Thomas Bachmann, Leipzig 2023, ISBN 978-3-89793-364-4

Weblinks

| {{#if: 
    | Vorlage:DNB-Portal – veraltete Parametrisierung 3=
  }}

}}

Einzelnachweise

<references />

{{#ifeq: p | p | | {{#if: 12392634355067445 | |

}} }}{{#ifeq:||{{#if: | [[Kategorie:Wikipedia:GND fehlt {{#invoke:Str|left|{{{GNDCheck}}}|7}}]] }}{{#if: | {{#if: | | }} }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 123926343 | | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 123926343 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: | | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 55067445 | | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 55067445 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }} }}Vorlage:Wikidata-Registrierung

{{#if: Barth-Engelbart, Hartmut | {{#if: Hanau, Carl (Pseudonym); HaBE (Pseudonym) | {{#if: deutscher Autor | {{#if: 11. April 1947 | {{#if: Michelstadt | {{#if: | {{#if: |

Vorlage:Wikidata-Registrierung