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Hebräer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

{{#if: behandelt den Ausdruck „Hebräer“. Zu dem Buch im Neuen Testament siehe Brief an die Hebräer.

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Als Hebräer ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr |SERVICE={{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| }} | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | Ivrit | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | neuhebräisch | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | hebräisch}}}}}} | hebräisch}} |SUITABLE=iv modern prefix neu}} oder Iwri; aramäisch: hubroye) werden in der hebräischen Bibel frühe Angehörige der Israeliten, später auch ihre Nachfahren, die Juden, bezeichnet.

Vorkommen des Wortes

Der Ursprung der Bezeichnung stammt aus der Tora (Vorlage:Bibel/Link). Erzvater Abraham wurde als erster Iwri genannt, weil er auf Geheiß Gottes vom anderen Ufer des Jordan nach Kanaan einwanderte. Später wurde Josef in Ägypten Iwri, ‚Hebräerjunge‘ genannt. Als Gruppe werden im Tanach die Israeliten in anderen Zusammenhängen auch Iwrim genannt.

Der Ausdruck kommt im Tanach / Alten Testament 33 (34)<ref>1 Sam 13,7 wird nicht zu den sicheren Belegen gerechnet, da die Septuaginta dort {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – durch (den Fluss Jordan) Gehende hat ({{#if: 20785

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}}Michaela Bauks, Michael Pietsch, Stefan Alkier (Hrsg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), Stuttgart {{#if: | {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}|}} | 2006 ff.}}{{#if: 20785

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}})</ref> Mal vor. Fast immer verwenden Fremde das Wort gegenüber Israeliten oder diese gegenüber Fremden. Mit der Fremdbezeichnung wird immer eine Geringschätzung oder Verachtung, mit der Eigenbezeichnung Demut ausgedrückt.<ref>Werner H. Schmidt: Exodus..., S. 29 f.</ref>

In Vorlage:Bibel/Link wird Abraham so genannt. Am häufigsten taucht der Begriff in der Josephgeschichte (Vorlage:Bibel/Link; 40{{#if:15|,15}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}; 41{{#if:12|,12}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}; 43{{#if:32|,32}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}) auf, um Joseph und seine Familie gegenüber den Ägyptern als aus Syrien-Palästina stammende Ausländer zu charakterisieren. In der Überlieferung vom Auszug aus Ägypten (Vorlage:Bibel/Link; 2{{#if:6.7.11.13|,6.7.11.13}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}; 3{{#if:18|,18}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}; 5{{#if:3|,3}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}; 7{{#if:16|,16}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}; 9{{#if:1.13|,1.13}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}; 21{{#if:2|,2}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}; Vorlage:Bibel/Link) wird „Hebräer“ meist synonym zu „Israeliten“ gebraucht. Gegenüber dem Pharao stellt Mose JHWH als „Gott der Hebräer“ vor (z. B. Ex. 3,18). Auch in den Kämpfen mit den Philistern erscheint „Hebräer“ als geringschätzige Bezeichnung der Philister für ihre Gegner (Vorlage:Bibel/Link; 13{{#if:3.7*.19|,3.7*.19}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}; 14{{#if:11.21|,11.21}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}; 29{{#if:3|,3}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}).

In Vorlage:Bibel/Link ähnlich wie in Vorlage:Bibel/Link und Vorlage:Bibel/Link ist „Hebräer“ ein Attribut von {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr}} ‚Arbeiter, Sklaven‘. Nicht gesichert ist das Vorkommen des Wortes in Vorlage:Bibel/Link, dessen griechische Version der Septuaginta „Knecht des Herrn“ ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr |SERVICE={{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| }} | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | Ivrit | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | neuhebräisch | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | hebräisch}}}}}} | hebräisch}} |SUITABLE=iv modern prefix neu}}) liest.

Herkunft und Bedeutung

Weder die Etymologie noch die genaue Bedeutung des Ausdrucks in der Bibel sind gesichert. Einige Lexika bringen das Wort mit dem Namen des Stammvaters Eber ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr}}, Vorlage:Bibel/Link; 11{{#if:14–17|,14–17}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}), der in der Wendung „die Söhne Ebers“ ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr}}, Vorlage:Bibel/Link) eine ethnische Zugehörigkeit andeutet, in Verbindung.<ref>z. B. Hebräer. In: dtv-Brockhaus-Lexikon, Band 8. Mannheim 1988</ref>

Für einige vermutlich nachexilische Belegstellen (Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link und vielleicht Vorlage:Bibel/Link) wurde eine Verwendung von „Hebräer“ als Synonym für „Israelit“ angenommen.<ref>Herbert Donner: Geschichte des Volkes Israel, 1, S. 80 ff.</ref> Für Vorlage:Bibel/Link, Vorlage:Bibel/Link und vielleicht Vorlage:Bibel/Link beziehen manche Exegeten das Wort auf Sklaven auf Zeit oder Schuldensklaven, das ihren Rechtsstatus ausdrückt.<ref>so Niels Peter Lemche: The „Hebrew Slave“. In: Vetus Testamentum, 25, 1975, S. 129–144 (zitiert in Herbert Donner: Geschichte des Volkes Israel, 1, S. 81)</ref>

Viele Exegeten und Altorientalisten nehmen einen Zusammenhang zwischen der biblischen Konsonantenfolge HBR und dem Wort ʿApiru / Ḫabiru an, auch wenn sie eine direkte Ableitung für unwahrscheinlich halten. Als ʿApiru (akkadisch) oder ʿpr(w) (ägyptisch) bezeichneten einige Texte der späten Bronzezeit aus Amarna, Ugarit, Kanaan und Ägypten verschiedene Menschengruppen, die außerhalb der Gesellschaftsordnung standen und sich aus Not in Abhängigkeitsverhältnisse als Söldner oder Arbeiter begeben oder ein Leben als Banditen führten.<ref>Manfred Weippert: Die Landnahme der israelitischen Stämme in der neueren wissenschaftlichen Diskussion. FRLANT 92, Göttingen 1967 (zitiert in Werner H. Schmidt: Exodus..., S. 29)</ref> Vorwiegend gilt der Ausdruck als abwertende Bezeichnung eines gesellschaftlichen Status.

Viele Bibelhistoriker nehmen an, dass ʿApiru-Elemente im Zuge der archäologisch nicht belegbaren Landnahme im späteren Israel aufgegangen sind. Einige halten es für möglich, dass allmählich eine Verschiebung zur ethnischen Bedeutung stattfand: So könne die Verwendung des Worts „Hebräer“ im Buch Exodus (z. B. Vorlage:Bibel/Link) eine Erinnerung daran bewahren, dass die Vorfahren Israels als ʿApiru galten. Roland de Vaux interpretierte beide Ausdrucke ʿApiru und „Hebräer“ als ethnische Bezeichnung für Gruppen, die von der Wüste ins Kulturland vorgedrungen waren.<ref>Roland de Vaux: Histoire ancienne d’Israël, I. Paris 1971, S. 106–112, 205–208 (zitiert in Werner H. Schmidt: Exodus..., S. 30).</ref>

In hellenistischer Zeit wurde „Hebräer“, aus dem palästinischen Aramäisch ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr}}) ins Griechische als {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} übertragen, manchmal als Volksbezeichnung für Israeliten oder Juden verwendet. In dieser Bedeutung erscheint der Begriff dreimal im Neuen Testament: Einmal dient er in Vorlage:Bibel/Link zur Unterscheidung von den griechischsprachigen Juden und zweimal benutzt Paulus ihn als Selbstbezeichnung (Vorlage:Bibel/Link und Vorlage:Bibel/Link). Zudem ist der sogenannte Hebräerbrief in vielen Handschriften mit An die Hebräer überschrieben.

Das aramäische Wort ʿebrāyā bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie „Die Angekommenen“. Womöglich nannte man die Hebräer so, da sie laut dem alten Testament von Gott auserwählt wurden, um in das verheißene Land (heutiges Israel) zu gelangen.

Eingebürgert in der späteren Tradition ist die aus dem rabbinischen Judentum stammende Benennung „hebräische Sprache“ ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr}}) für die Sprache der Bibel und für große Teile der rabbinischen Literatur.

Heutige Bedeutung

Spätestens seit dem 18. Jahrhundert wurde der Begriff Hebräer in Deutschland als gleichbedeutend mit „Jude“ benutzt, auch in Anlehnung an die vorherrschende Annahme, Juden seien ein „morgenländisches“ Volk;<ref>Die Juden in Hebels Kalendergeschichten von Hans Maass, in Compass, März 2024</ref> die Benutzung des Wortes „Hebräer“ anstelle des oft als abwertend empfundenen „Jude“ wurde im 19. Jahrhundert in vielen Ländern Europas und dann auch in Nordamerika propagiert.<ref>Hebrew vs. Jewish in The Forward, 25 Juli 2007</ref>

Innerhalb der zionistischen Bewegung des frühen 20. Jahrhunderts erlangte das Wort Iwri oder Hebräer Popularität als Bezeichnung des „neuen Juden“, den der Zionismus schaffen wollte, in einer bewussten Abgrenzung von religiösen jüdischen Traditionen und Riten und als Mitglied eines als säkular verstandenen neuen Volkes.<ref>Die zunehmende Entfremdung zwischen den jüdischen Gemeinden Von Uri Avnery in: bedrohte Völker-pogrom Nr. 295 (April 2026)</ref> Der Begriff ist heute in Israel nicht mehr gebräuchlich.

Von „Iwri“ wurde in verschiedenen Sprachen die Bezeichnung für Juden abgeleitet, so etwa das russische Jewrej, das italienische Ebreo und das rumänische Evreu.

Siehe auch

Literatur

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Einzelnachweise

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