Heimbach (Bad Schwalbach)
Heimbach Stadt Bad Schwalbach
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(577)&title=Heimbach 50° 9′ N, 8° 3′ O
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dim=10000 | globe= | name=Heimbach | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 379 (350–500) m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 2,38 km²<ref name="lagis" /> | |||||
| Einwohner: | 577 (30. Juni 2017)<ref name="DF">Vorbericht Haushalt 2018, Statistische Angaben. Einwohner inklusive Nebenwohnsitzen. In: Webauftritt. Stadt Bad Schwalbach, abgerufen im Oktober 2021.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 242 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 31. Dezember 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 65307 | |||||
| Vorwahl: | 06124 | |||||
Heimbach ist ein Stadtteil der Stadt Bad Schwalbach im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis. Für den Stadtteil besteht ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat.
Geographische Lage
Heimbach liegt nördlich der Kernstadt Bad Schwalbach auf einer Höhe von rund 390 Meter<ref name="TK69">Hessisches Landesvermessungsamt: Kreiskarte 1:50.000 Wiesbaden Rheingaukreis Untertaunuskreis, Ausgabe 1969</ref> in dem Tal des Heimbachs, einem linken Zufluss des Nesselbachs, der durch Bad Schwalbach der Aar zufließt. Die Gemarkung von Heimbach gehört zum Westlichen Aartaunus, einer naturräumlichen Untergliederung des westlichen Hintertaunus.<ref>Westlicher Aartaunus, Zorner Hochfläche, Katzenelnbogener Hochfläche, Nastätter Mulde und Unterlahnhöhen</ref><ref name="TK">Topografische Karte 1:25.000</ref>
Geschichte
Überblick
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Heimbach erfolgte um das Jahr 1260.<ref name="lagis" /> Der Ort gehörte nach dem Weistum der 15 Dorfschaften, einer Urkunde im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden vom 21. April 1489<ref>zitiert nach dem Heimatjahrbuch des Rheingau-Taunus-Kreises von 1961 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )</ref>, zu den Überhöhischen Dörfern des Rheingaus und später zur Niedergrafschaft Katzenelnbogen.
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Heimbach zum 31. Dezember 1971 zusammen mit fünf Nachbargemeinden auf freiwilliger Basis in die Stadt Bad Schwalbach eingegliedert.<ref></ref> Wie für jeden Stadtteil außerhalb der Kernstadt wurde durch die Hauptsatzung auch für Adolfseck ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher eingerichtet.<ref>Hauptsatzung. (PDF; 85 kB) § 6. In: Webauftritt. Stadt Bad Schwalbach, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Februar 2019; abgerufen im Februar 2019. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Territorialgeschichte und Verwaltung im Überblick
Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Heimbach lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
- 1530 und später: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen, Niedergrafschaft Katzenelnbogen, Amt Hohenstein
- ab 1567: Heiliges Römisches Reich, Hessen-Rheinfels, Niedergrafschaft Katzenelnbogen, Amt Hohenstein
- ab 1583: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Niedergrafschaft Katzenelnbogen, Amt Hohenstein
- ab 1648: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, Niedergrafschaft Katzenelnbogen, Amt Hohenstein
- 1806–1813: Kaiserreich Frankreich, Niedergrafschaft Katzenelnbogen (Pays réservé de Catzenellenbogen)
- ab 1816: Deutscher Bund, Herzogtum Nassau, Amt Langen-Schwalbach
- ab 1849: Deutscher Bund, Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreisamt Langen-Schwalbach (Trennung zwischen Justiz (Justizamt Langen-Schwalbach) und Verwaltung)
- ab 1854: Deutscher Bund, Herzogtum Nassau, Amt Langenschwalbach
- ab 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis
- ab 1871: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis
- ab 1918: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis
- ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Nassau, Untertaunuskreis
- ab 1945: Amerikanische Besatzungszone, Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen (ab 1946), Untertaunuskreis
- ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Regierungsbezirk Darmstadt, Untertaunuskreis
- am 31. Dezember 1971 als Stadtteil zu Bad Schwalbach
- ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Regierungsbezirk Darmstadt, Rheingau-Taunus-Kreis
Einwohnerentwicklung
Einwohnerstruktur
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Heimbach 525 Einwohner. Darunter waren 24 (4,6 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 78 Einwohner unter 18 Jahren, 216 zwischen 18 und 49, 123 zwischen 50 und 64 und 108 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 249 Haushalten. Davon waren 87 Singlehaushalte, 93 Paare ohne Kinder und 57 Paare mit Kindern, sowie 9 Alleinerziehende und 6 Wohngemeinschaften. In 57 Haushalten lebten ausschließlich Senioren/-innen und in 174 Haushaltungen lebten keine Senioren/-innen.<ref name="Z2011E" />
Einwohnerzahlen
- 1587: 7 Hausgesesse
| Heimbach: Einwohnerzahlen von 1809 bis 2017 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1809 | 112 | |||
| 1827 | 127 | |||
| 1834 | 137 | |||
| 1840 | 165 | |||
| 1846 | 167 | |||
| 1852 | 161 | |||
| 1858 | 165 | |||
| 1864 | 183 | |||
| 1871 | 181 | |||
| 1875 | 179 | |||
| 1885 | 170 | |||
| 1895 | 160 | |||
| 1905 | 160 | |||
| 1910 | 147 | |||
| 1925 | 150 | |||
| 1939 | 140 | |||
| 1946 | 213 | |||
| 1950 | 224 | |||
| 1956 | 203 | |||
| 1961 | 203 | |||
| 1967 | 230 | |||
| 1970 | 268 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1990 | ? | |||
| 2000 | ? | |||
| 2005 | 573 | |||
| 2011 | 525 | |||
| 2015 | 554 | |||
| 2017 | 577 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Stadt Bad Schwalbach<ref name="EW" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" /> | ||||
Religionszugehörigkeit
| Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" /> | |
| • 1885: | 130 evangelische (= 76,47 %), 40 katholische (= 23,53 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
| • 1961: | 124 evangelische (= 61,08 %), 63 katholische (= 31,03 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Der Obergermanisch-Raetische Limes verläuft am Nordrand der Gemarkung.<ref name="TK69"/><ref>Deutsche Limesstraße: Limes bei Heimbach</ref>
Das Vereinsleben wird von der Freiwilligen Feuerwehr und dem Heimbacher Carneval Club getragen. Seit 1983 gibt es ein Bürgerhaus am Ort.
Wirtschaft und Infrastruktur
Tourismus
Heimbach ist wie die ganze Region Teil des Naturpark Rhein-Taunus, der den Menschen eine naturnahe Erholung ermöglichen will. Gut die Hälfte der Gemarkung ist bewaldet und lädt mit zahlreichen gekennzeichneten Wegen die Kurgäste und die Einwohner der Kreis- und Kurstadt Bad Schwalbach zum Wandern ein.
Verkehr
Heimbach liegt an der L 3456, die von der Bundesstraße 260 kommend, im Heimbachtal verläuft, für Heimbach selbst eigentlich den Charakter einer Ortsumgehung hat, und den größten Teil von Bad Schwalbach nördlich umgeht, um nach drei Kilometer an den Sportanlagen, dem Freibad und dem Kreishaus des Rheingau-Taunus-Kreises vorbei in die Bad Schwalbacher Bahnhofstraße (Bundesstraße 275) einzumünden. Diese führt 500 Meter weiter nach Osten zur Aarstraße im Aartal. Auf diese Weise liegt Heimbach verkehrsgünstig und doch ruhig in der Nähe der Kreisstadt Bad Schwalbach, und Taunusstein, Wiesbaden und das Rhein-Main-Gebiet sind schnell zu erreichen.<ref name="TK"/>
Weblinks
- Stadtteil Heimbach. In: Webauftritt. Stadt Bad Schwalbach
- Heimbach. Ortsgeschichte, Infos. In: swa-heimbach.de. Private Website
- Heimbach, Rheingau-Taunus-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Vorlage:HessBib
Einzelnachweise
<references> <ref name="lagis">Heimbach, Rheingau-Taunus-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 42 und 96, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2021. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> <ref name="EW"> Einwohnerzahlen der Stadt Bad Schwalbach unter 9. Statistische Angabe 2004–20014, 2007–20017 im Webarchiv. </ref> </references>
Adolfseck | Bad Schwalbach | Fischbach | Heimbach | Hettenhain | Langenseifen | Lindschied | Ramschied
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