Heinrich Schomburgk
| Heinrich Schomburgk Tennisspieler | |||||||||||||
| Köring und Schomburgk 1912 in Stockholm | |||||||||||||
| Nation: | Datei:Flag of Germany (1867–1919).svg Deutsches Reich | ||||||||||||
| Geburtstag: | 23. Juni 1885 | ||||||||||||
| Todestag: | 26. März 1965 | ||||||||||||
| Einzel | |||||||||||||
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| Doppel | |||||||||||||
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| Olympische Spiele | |||||||||||||
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| Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks) | |||||||||||||
Heinrich Georg Schomburgk (* 23. Juni 1885 in Connewitz<ref>lt. Heiratsregister Königstein i. Ts., 1920, Eintrag Nr. 1</ref>; † 26. März 1965 in Eppstein<ref>Sterberegister Eppstein i. Ts., 1965, Eintrag Nr. 29</ref>) war ein deutscher Fußball- und Tennisspieler sowie Sportfunktionär im NS-Staat.
Leben
Heinrich Schomburgk war der Sohn des Leipziger Unternehmers Heinrich Georg Schomburgk und seiner Frau Doris Eugenie, geborene Heine, Tochter des Leipziger Industriepioniers Carl Erdmann Heine.<ref>LVZ vom 27./28. Oktober 2012 S. 20</ref> Heinrichs Bruder Wilhelm, ein Anwalt, war von 1934 bis 1937 Präsident des Deutschen Tennis Bundes. Außerdem war er der Gründer der Großen Schomburgk-Spiele, die bis heute als Turnier für Senioren ausgetragen werden.
Deutsche internationale Meistertitel errang Schomburgk 1908 im Herrendoppel, 1913 im Herreneinzel und im gemischten Doppel (wieder mit Dora Köring) sowie 1922 im Herrendoppel und im gemischten Doppel (mit seiner Ehefrau Toni Schomburgk, geborene Mettenheimer<ref>Heiratsregister Königstein i. Ts., 1920, Eintrag Nr. 1</ref>), die jeweils in Hamburg ausgetragen wurden<ref>Chronik des LSC 1901. In: lsc1901.de. Abgerufen am 22. September 2020.</ref> Bei den nationalen Meisterschaften gewann er einzig 1910 den Titel im Einzel. In Wimbledon ging er einzig 1906 im Einzel und Herrendoppel an den Start, als er in der dritten bzw. zweiten Runde verlor.
Er gewann zusammen mit der Dresdnerin Dora Köring bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm die Goldmedaille im Mixed, nachdem sie nur zwei Matches bestreiten mussten. Für die Siegerehrung war Schomburgk bestens vorbereitet, er hatte eigens einen Zylinder dafür mitgenommen. Bei den Spielen 1908 verlor er schon in der ersten Runde im Rasen-Einzel.
In seiner erfolgreichsten Sportart, dem Tennis, war der Leipziger Sport-Club seine sportliche Heimat. Da Schomburgk sportlich sehr vielseitig war, spielte er neben Tennis zusammen mit seinem Bruder Wilhelm noch als Linksaußen Fußball beim VfB Leipzig, der damals zur Spitze im deutschen Fußball zählte. 1906 wurde er mit dem Verein dritter Deutscher Fußballmeister, ohne jedoch selbst einen Einsatz bei der Endrunde absolviert zu haben.
Am 22. Juni 1933 wurde er für den Deutschen Tennis- und Hockeyverband vom Reichssportkommissar zum Mitglied des Reichsführerrings des deutschen Sports ernannt.<ref>Die Reichsführung des deutschen Sports. In: Der Freiheitskampf vom 23. Juni 1933, S. 17.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
1900: Datei:Flag of the United Kingdom.svg Charlotte Cooper / Reginald Doherty |
1912: Datei:Flag of Germany (1867–1919).svg Dora Köring / Heinrich Schomburgk (Rasen); Datei:Flag of the United Kingdom.svg Edith Hannam / Charles Dixon (Halle) |
1920:
Suzanne Lenglen / Max Décugis |
1924:
Hazel Wightman / Richard Norris Williams |
2012: Datei:Flag of Belarus.svg Wiktoryja Asaranka / Maks Mirny |
2016: [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Bethanie Mattek-Sands / Jack Sock |
2020: Vorlage:ROC Anastassija Pawljutschenkowa / Andrei Rubljow |
2024: [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Kateřina Siniaková / Tomáš Macháč
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schomburgk, Heinrich |
| ALTERNATIVNAMEN | Schomburgk, Heinrich Georg (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Tennis- und Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 23. Juni 1885 |
| GEBURTSORT | Connewitz |
| STERBEDATUM | 26. März 1965 |
| STERBEORT | Eppstein |
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- Tennisspieler (Deutschland)
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- Deutscher Meister (Tennis)
- Olympiasieger (Tennis)
- Olympiateilnehmer (Deutschland)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1908
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1912
- Schomburgk (Familie)
- Deutscher
- Geboren 1885
- Gestorben 1965
- Mann