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Heinz Kaufmann (Ruderer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Heinz Kaufmann Vorlage:SportPicto
Voller Name Heinz Werner Alfred Kaufmann
Nation Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg Deutsches Reich
Geburtstag 20. September 1913
Geburtsort BerlinDeutsches Reich
Sterbedatum 31. August 1997
Sterbeort BerlinDeutschland
Karriere
Verein RG Wiking Berlin
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: 1 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Deutsches Meisterschaftsrudern 3 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Bronze 1936 Berlin Achter
 Europameisterschaften
Gold 1937 Amsterdam Vierer mit
 Deutsches Meisterschaftsrudern
Gold 1936 Berlin Achter
Gold 1937 Leipzig Vierer mit
Bronze 1938 Heilbronn Vierer mit
Bronze 1939 Hannover Vierer mit
Gold 1941 Berlin Achter
Bronze 1942 Berlin Achter

Heinz Werner Alfred Kaufmann (* 20. September 1913 in Berlin; † 31. August 1997 ebenda) war ein deutscher Ruderer, der 1936 eine olympische Bronzemedaille mit dem Achter gewann.

Sportliche Laufbahn

Heinz Kaufmann begann seine Karriere 1928 beim Köpernicker RC in Berlin. 1932 wechselte er zur RG Wiking Berlin. Beim Deutschen Meisterschaftsrudern 1936 in Berlin siegte der Achter von der RG Wiking Berlin vor zwei Achtern, die als vereinsübergreifende Rudergemeinschaften für die Olympischen Spiele 1936 gebildet worden waren. Damit qualifizierte sich der Achter der RG Wiking Berlin für die olympische Achter-Regatta, die wie die Deutsche Meisterschaft auf der Regattastrecke Berlin-Grünau ausgetragen wurde. Dort belegte das Boot in der Besetzung Alfred Rieck, Helmut Radach, Hans Kuschke, Heinz Kaufmann, Gerd Völs, Werner Loeckle, Hans-Joachim Hannemann, Herbert Schmidt und Steuermann Wilhelm Mahlow im dritten Vorlauf den zweiten Platz hinter dem Boot aus der Schweiz, konnte sich aber als Sieger des ersten Zwischenlaufs für das Finale qualifizieren. Im Endlauf erreichten die ersten drei Boote innerhalb einer Sekunde das Ziel, es gewann das Boot aus den Vereinigten Staaten vor den Italienern und den Deutschen.

Ein Jahr später wechselte Kaufmann zusammen mit Mahlow in den Vierer mit Steuermann, gemeinsam mit Willy Ewert, Erich Knorr und Walter Kaps siegten sie beim Deutschen Meisterschaftsrudern und bei der Europameisterschaft in Amsterdam.

1941 gewann Kaufmann mit dem Achter des Berliner Ruder-Clubs einen weiteren Deutschen Meistertitel. 1941 war er Ruderer und Trainer beim Berliner RC. Insgesamt errang er als Ruderer 64 Siege und als Trainer 16 im Berliner Ruderclub. 1952 waren die besonderen Erfolge seiner Trainingszeit in der Bamberger Rudergesellschaft: Eine deutsche Meisterschaft im Zweier, dann eine im Achter, dann eine im Einer (Waldemar Beck) und dann noch eine im Doppelzweier [Beck-Gerhard Füssmann]. Den Doppelzweier Beck und Füssmann begleitete er im gleichen Jahr zu den Olympischen Spielen in Helsinki.

Von 1960 bis 1968 agierte er als zweiter Vorsitzender des fränkischen Regattaverbandes. Von 1965 bis 1971 leitete er die Bamberger Rudergesellschaft.

Die Bilanz seine Trainer-Laufbahn sind insgesamt 214 Siege. Davon 16 im Berliner Ruderclub und 198 in der Bamberger Rudergesellschaft.

Weblinks