Zum Inhalt springen

Helena Pawlowna Romanowa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:Elena Pavlovna of Russia by V.Borovikovskiy (1796, Gatchina).jpg
Helena Pawlowna im großfürstlichen Ornat. Porträt von Wladimir Lukitsch Borowikowski aus dem Jahre 1796
Datei:Elena Pavlovna of Russia.jpg
Großfürstin Helena, um 1802. Porträt von Joseph Maria Grassi

Helena Pawlowna Romanowa, Großfürstin von Russland, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (* 13. Dezemberjul. / 24. Dezember 1784greg. in Sankt Petersburg; † 24. September 1803 in Ludwigslust) war ein Mitglied des Hauses Romanow-Holstein-Gottorp. Durch Heirat wurde sie Erbprinzessin zu Mecklenburg im Landesteil Mecklenburg-Schwerin.

Leben

Helena war die zweite Tochter des Zaren Paul I. von Russland (1754–1801) und seiner zweiten Ehefrau, Zarin Maria Feodorowna, geboren als Prinzessin Sophie Dorothee von Württemberg (1759–1828), Tochter von Herzog Friedrich II. Eugen und Prinzessin Friederike Dorothea Sophia von Brandenburg-Schwedt. Sie hatte neun Geschwister, darunter die späteren Zaren Alexander I. und Nikolaus I. Ihre Großmutter Zarin Katharina II. fand ihre Enkelin als Baby wunderschön und so gab sie ihr den Namen Helena nach dem Vorbild aus Homers Epos Helena von Troja. Ihre Erziehung und die schulische Ausbildung lag in den Händen mehrerer Hauslehrer und Gouvernanten. Sie wurde in Philosophie, Literatur, Musik, Tanz und in Sprachen (Deutsch, Italienisch, Französisch und Englisch) unterrichtet.

Am 23. Oktober 1799 heiratete die 14 Jahre alte Großfürstin Helena in Gattschina den Erbprinzen Friedrich Ludwig zu Mecklenburg [-Schwerin] (1778–1819), ältester Sohn des späteren Großherzogs Friedrich Franz I. und dessen Frau Prinzessin Luise von Sachsen-Gotha. Aus der harmonischen Ehe gingen zwei Kinder hervor:

Datei:Elena Pavlovna of Russia by Lampi (1800s, Didier Aaron & Cie).jpg
Helene Erbherzogin von Mecklenburg-Schwerin

Kurz nach der Geburt ihrer Tochter erkrankte Erbprinzessin Helena schwer, vermutlich an einer Lungenentzündung, und starb am 24. September 1803. Sie wurde zunächst in der Ludwigsluster Schlosskirche im Gewölbe unter der Kanzel beigesetzt und der Leichnam nach Fertigstellung in das 1804 bis 1806 errichtete Helenen-Paulownen-Mausoleum im Schlosspark Ludwigslust überführt.<ref>Hans Kenzler: Kurze Lebenszeit edel ausgefüllt. Warum Ludwigslust ein Helenen-Paulownen-Mausoleum hat. In: Mecklenburg-Magazin (2006), 37, S. 13</ref> Ihr Mann heiratete noch zweimal, 1810–1816 Prinzessin Karoline Luise von Sachsen-Weimar und 1818–1819 Prinzessin Auguste von Hessen-Homburg.

In Ludwigslust erinnert ein um 1810 von Franz Pettrich gestaltetes Denkmal an sie.

Archivinformationen

Helenas Briefe an ihren Großvater, Friedrich II. Eugen, Herzog von Württemberg (zusammen mit Briefen ihrer Geschwister), die zwischen 1795 und 1797 geschrieben wurden, werden im Hauptstaatsarchiv Stuttgart aufbewahrt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Herzog Friedrich Eugen (1732–1797) – Briefwechsel des Herzogs mit dem kaiserlichen Hause von Russland, 1795–1797 – 3. Schreiben der jungen Großfürsten Alexander und Konstantin und Großfürstinnen Alexandrina, Anna, Katharina, Elisabeth, Helene, Maria.] Hauptstaatsarchiv Stuttgart, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. November 2021.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Abstammung

Vorlage:Stammbaum Zar Alexander I.

Literatur

  • Alan Palmer: Alexander I., ISBN 3-453-55114-1
  • Zoe Oledenburg: Katharina II. ISBN 3-453-55018-8

Weblinks

Commons: Helena Pawlowna Romanowa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein