Helke Misselwitz
Helke Misselwitz (* 18. Juli 1947 in Planitz bei Zwickau) ist eine deutsche Filmregisseurin. Sie war Professorin an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg und ist eine der wichtigsten ostdeutschen Dokumentarfilmer. Am bekanntesten wurde ihr Dokumentarfilm Winter adé (1988) über Frauen in der DDR und der Spielfilm Engelchen (1997).
Leben und Werk
Helke Misselwitz war die Tochter eines Ingenieurs für Ökonomie und einer Handelskauffrau.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}{{#if:
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}}, mit biographischen Details</ref> Sie besuchte die Grundschule und die EOS in Zwickau und beendete 1965 die Berufsausbildung mit Abitur zur Möbeltischlerin. Seit 1966 absolvierte sie eine Ausbildung zur Physiotherapeutin an der Fachschule der Medizinischen Akademie in Erfurt.
Seit 1969 war Helke Misselwitz zunächst als Rezitatorin und Moderatorin beim Deutschen Fernsehfunk (später Fernsehen der DDR) tätig, seit 1972 als freischaffende Regieassistentin. 1973 erhielt sie eine Festanstellung und moderierte seit 1976 eine neue Jugendbildungssendung Dreieck.<ref>Ralf Forster, Auf den Sputen individueller Geschichte. Drei Studentenfilme von Helke Misselwitz. In: Filmblatt. Band 69, Nr. 1, 2019, S. 30–39, hier S. 31 (ÜDF); einige Details der Jahre 1969 bis 1978 waren in den biographischen Punlikationen zu Helke Misselwitz bisher nicht bekannt (außer Regieassistentin)</ref> 1978 wurde sie zum Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg delegiert. Zu ihren Jahrgangsmitstudenten gehörten Thomas Heise und Petra Tschörtner, die später auch bekanntere Dokumentarfilmer wurden. Während dieser Zeit heiratete sie. 1982 erhielt sie ihr Diplom.
Danach war Helke Misselwitz seit 1983 als freie Regisseurin in Berlin tätig. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie sich dabei auch als Abräumerin in einer Bahnhofsgaststätte und als Aufsichtskraft in der Galerie Sophienstraße 8. In dieser Zeit gehörte sie zum Freundeskreis der bekannten Dokumentarfilmer Jürgen Böttcher und Volker Koepp. Von 1985 bis 1988 war Helke Misselwitz Meisterschülerin bei dem anerkannten Heiner Carow (Legende von Paul und Paula) an der Akademie der Künste. In dieser Zeit drehte sie ihren wichtigsten Dokumentarfilm Winter adé über Frauen in der DDR. Seit 1989 war sie festangestellt beim DEFA-Studio für Dokumentarfilme.
1990 gründete sie mit Thomas Wilkening eine der ersten privaten ostdeutschen Filmgesellschaften. Seit 1991 war sie auch Mitglied der Akademie der Künste Berlin (West), seit 1995 in der vereinigten Akademie der Künste Berlin. Von 1997 bis 2014 war Helke Misselwitz Professorin für Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam Babelsberg.
Anlässlich des 75. Geburtstags der Regisseurin erschien 2022 ein Großteil ihrer DEFA-Dokumentarfilme in der Edition Winter adé und andere Klassiker von Helke Misselwitz bei Absolut Medien auf DVD.
Filmografie
Regie
| Jahr | Titel | Filmart | Länge in Min. | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|
| 1976– 1978 |
Dreieck | Jugendsendung | Bildungsmagazin für Jugendliche beim DDR-Fernsehen, seit 1978 als Jugendklub TV 2, 7 Folgen<ref>Ralf Forster, Auf den Sputen individueller Geschichte. Drei Studentenfilme von Helke Misselwitz. In: Filmblatt. Band 69, Nr. 1, 2019, S. 30–39, hier S. 31; auch Dreieck Fernsehen der DDR, mit allgemeinen Angaben (kurz)</ref> | |
| 1979 | Winterbilder | Dokumentarfilm | 10 | Hochschule für Film und Fernsehen |
| 1979 | Verstecken | Spielfilmübung | 10 | HFF |
| 1980 | Ein Leben | Filmübung, Dokumentarfilm | 31 | HFF, Auszeichnungen auf zwei Festivals, wird auch in der Gegenwart noch gezeigt |
| 1982 | Haus. Frauen. – Eine Collage | Spielfilmcollage | 15 | HFF, Auszeichnung |
| 1982 | Die fidele Bäckerin | Spielfilm | 55 | Diplomfilm HFF, über eine angepasste Frau in der NS-Zeit |
| 1983 | Haus | 4 | Beitrag zur DEFA-Kinobox | |
| 1983/ 1984 |
Stilleben – Eine Reise zu den Dingen | 31 | ||
| 1983/ 1984 |
Aktfotografie – z.B. Gundula Schulze | Dokumentarfilm | 12 | über Fotografin Gundula Schulze |
| 1983/1988 | Marx-Familie | Dokumentarfilm | 6 | auch Drehbuch |
| 1984 | Tango | 4 | Beitrag zur DEFA Kinobox | |
| 1985 | Tango-Traum | 20 | ||
| 1985 | 35 Fotos. Familienalbum einer jungen Frau | 4 | Beitrag zur DEFA-Kinobox Nr. 39/1985 | |
| 1986/ 1988 |
Winter adé | Dokumentarfilm | 115 | Porträts, Interviews und Reflexionen über Frauen in der DDR, ausgezeichnet, ihr wichtigster Dokumentarfilm |
| 1988 | ? | Dokumentarfilm | 7 | für DEFA-Kinobox, Nr. 61 |
| 1989 | Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann | Dokumentarfilm | 52 | über Kohlenträger in Berlin-Prenzlauer Berg, Preis |
| 1990 | Die vier Tugenden | Fernsehfilm | ||
| 1990 | Was hast'n gemacht, gestern? | 10 | für Kultursendung Aspekte | |
| 1990 | Räume | 12 | für Sendung Nova, mit Petra Tschörtner | |
| 1990/ 1991 |
Sperrmüll | Dokumentarfilm | 80 | über eine Band in den Jahren 1989/1990 |
| 1991 | Sassnitz | 8 | für ARD-Sendung Der erste Sommer | |
| 1992 | Herzsprung | Spielfilm | 88 | auch Drehbuch, Lobende Erwähnung, 2024 auf Berlinale gezeigt |
| 1993 | Schönes Fräulein, darf ich’s wagen | Dokumentarfilm | auch Drehbuch | |
| 1994/ 1995 |
Leben – Ein Traum | Dokumentarvideo | ||
| 1995 | Träume | auch Drehbuch | ||
| 1996 | Meine Liebe, Deine Liebe | Dokumentarfilm | 87 | auch Drehbuch |
| 1996 | Engelchen | Spielfilm | 90 | auch Drehbuch, mehrere Preise, ihr erfolgreichster Spielfilm |
| 1997 | Das 7. Jahr – Ansichten zur Lage der Nation | Fernsehfilm, mit zwei weiteren Regisseuren | ||
| 1997 | Oskar, Karli und der Herr mit Zigarre | Dokumentarfilm | 31 | für ORB |
| 2001 | Fremde Oder | Dokumentarfilm | 93 | auch Produktion, Drehbuch, mit Kamermann Thomas Plenert |
| 2004 | Quartier der Illusionen | Dokumentarfilm | 61 | für RBB |
| 2019 | Helga Paris, Fotografin | Dokumentarfilm | über bekannte ostdeutsche Fotografin | |
| 2021 | Die Frau des Dichters | Dokumentarfilm | 94 | auch Produktion und Drehbuch, über türkische Künstlerin |
Weitere Tätigkeiten
Helke Misselwitz wirkte in einigen weiteren Filmen mit, darunter einigen ihrer Studierenden
- Darstellerin
- 1990 Biologie!
- 2003/2005 KussKuss
- 2018/2023 Die Tagebücher von Adam und Eva
- Sprecherin
- 1992 Am Öwknick
- 1994 Segeln nach Uist
- Dramaturgiementorin
- 2005 Der Bootgott vom Seesportclub – Die 100 ME
- 2005/2006 Pingpong
Weitere Werke
- Publikation
- Das Frauenbild im faschistischen deutschen Film. Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg, 1982, Diplomarbeit
- Hörspielsprecherin
- 1984: Thomas Heise: Schweigendes Dorf, Rundfunk der DDR, als Bürgermeisterin
Ehrungen
Helke Misselwitz erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen.<ref>Helke Misselwitz Akademie der Künste Berlin</ref>
Auszeichnungen von Filmen
- 1980 Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche, Lobende Erwähnung der Jury und der FIPRESCI-Jury
- 1981 Westdeutsche Kurzfilmtage, Oberhausen, Lobende Erwähnung und Ehrendiplom der Internationalen Jury des Deutschen Volkshochschul-Verbandes, für Ein Leben
- 1981 Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche, zwei Diplome, für Ein Leben
- 1983 Westdeutsche Kurzfilmtage Oberhausen, Ehrendiplom für Haus Frauen
- 1984 Westdeutsche Kurzfilmtage Oberhausen, Preis der Mitarbeiter
- 1988: Internationalens Dokumentarfilmfestival in Leipzig, Silberne Taube und FIPRESCI-Preis für Winter adé
- 1988 Findlingspreis der Filmklubs der DDR, für Winter adé
- 1990 Cinéma du Réel, Europäischer Filmpreis von Fernsehsender La Sept, für Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann?
- 1993 Internationales Filmfestival San Sebastian, Lobende Erwähnung
- 1994 Bundesfilmpreis, Nominierung
- 1996 Internationales Filmfestival San Sebastian, Spezialpreis der Jury
- 1997: Deutscher Kritikerpreis, für den Spielfilm Engelchen
- 1997 Bundesfilmpreis, Nominierung, für Engelchen
- 1997 Max Ophüls Festival Saarbrücken, Interfilmpreis, für Engelchen
- 1997 Filmkunstfest Schwerin "Goldener Ochse". Hauptpreis, für Engelchen
- 1997 Seattle International Film Festival, New Directors Show Case Award, für Engelchen
- 1997 Lebuser Sommerfilm, Łagów, Bronzene Traube, für Engelchen<ref>Helmut Höge, Seen und gesehen werden, in taz vom 10. Juli 1997 Text</ref>
Persönliche Ehrungen
- 1989 Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste der DDR<ref>Neue Zeit vom 21. November 1989, S. 4.</ref>
- 1990 Mitglied der Jury der Internationalen Filmfestspiele Berlin
- 2009 Verdienstorden des Landes Berlin<ref>Verdienstorden des Landes Berlin für Helke Misselwitz IDW online, mit Laudatio des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit</ref>
- 2014: Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin, Potsdamer Platz
- 2016: Ehrenpreis des Verbandes des Deutschen Filmkritik<ref>Helke Misselwitz mit Preis der Deutschen Filmkritik 2016 ausgezeichnet Filmportal, die mit ihren Filmen die deutsche Geschichte neu perspektiviert (Zitat aus Filmportal)</ref>
Werkschauen (Auswahl)
- 2012 Film Festival Cottbus, Retrospektive "Helke Misselwitz – Werk und Wirkung", mit 15 Filmen<ref>Retrospektive Helke Misdelwitz Niederlausitz aktuell, mit ausführlicher Würdigung der Filme</ref>
- 2017 Filmmuseum Potsdam, umfangreiche Werkschau
- 2021 Mar del Plata Film Festival, Argentinien, Retrospektive<ref>Helke Misselwitz Umass (englisch), mit DEFA-Angaben, direkt im Anschluss nach New York</ref>
- 2021 Film Anthology Archives, New York, erste Retrospektive in den USA<ref>Everyday's Poetry. The Films of Helke Misselwitz Anthology Film Archives (englisch)</ref>
- 2023 Play Doc Festival, Tui, erste Retrospektive in Spanien<ref>Die Kunst zuzuhören. Über Filme von Helke Misselwitz Goethe-Institut, 2023.</ref><ref>Helke Misselwitz. First Spanish Retrospective Play Doc (englisch)</ref>
Würdigungen
Helke Misselwitz gilt als die bedeutendste ostdeutsche Dokumentarfilmerin der Wende- und Nachwendezeit neben Volker Koepp, sie wurde auch öfter als eine der wichtigsten Filmemacher der letzten DEFA-Generation bezeichnet.<ref>Verdienstorden des Landes Berlin IDW online, 2009: mit Laudatio des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit, der diese Formulierung verwendet, ebenso Tagesspiegel vom 18. Juli 2012 und Potsdamer Neueste Nachrichten</ref>
Zu ihrem 65. Geburtstag würdigten sie die Potsdamer Neuesten Nachrichten
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Und das Filmmuseum Potsdam lobte sie anlässlich einer Werkschau zum 70. Geburtstag
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Literatur
- Manfred Mayer, Ulrike Bresch: Ansprüche haben und erfüllen. Porträt der Regiestudentin Helke Hoffmann, Hochschule für Film und Fernsehen, Potsdam-Babelsberg. In: Forum. 1981, Nr. 2, S. 15.
- Leonore Brandt: Ich hab dein Herz gesehen, wie es nackt im Glas erzitterte. Die Regisseurin Helke Misselwitz. In: Sonntag. 1986, Nr. 25, S. 5.
- Ralf Schenk: Toleranz und Zärtlichkeit. Die Regisseurin Helke Misselwitz. In: Filmdienst. 1996 (Text), mit Angaben zu den meisten Filmen
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- Daniele Sannwald, Christina Tilmann (Hrsg.): Die Frauen von Babelsberg. Edition Ebersbach, 2019, Kapitel Helke Misselwitz. Die Neugierige (hhprinzler.de, Text)
- Claus Löser: Helke Misselwitz – fortgeschrittene biografische Spur ... In: Cornelia Klauß, Ralf Schenk (Hrsg.): Sie. Regisseurinnen der DEFA. Bertz + Fischer, Berlin 2019, S. 227–233.
- Ralf Forster: Auf den Sputen individueller Geschichte. Drei Studentenfilme von Helke Misselwitz. In: Filmblatt. Band 69, Nr. 1, 2019, S. 30–39 (PDF)
- Reinhild Steingröver: Last Features. East German Cinema's Lost Generation. New York 2014, S. 139–171. Flight into Reality. The Cinema of Helke Misselwitz books.google.de
Weblinks
- Helke Misselwitz Akademie der Künste Berlin, mit detaillierten Angaben
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- Vorlage:Filmportal
- Filme von Helke Misselwitz Dokumentarfilmgeschichte
- {{#ifeq:DDB|Archiv|Suche nach Helke Misselwitz. In: Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek|Suche nach Helke Misselwitz. In: Deutsche Digitale Bibliothek}}
- Vorlage:IMDb
Einzelnachweise
<references />
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- Dokumentarfilmer
- Träger des Verdienstordens des Landes Berlin
- Filmregisseur
- Hörspielsprecher
- Hochschullehrer (HFF Potsdam)
- Mitglied der Akademie der Künste (Berlin)
- Autor
- Person (Zwickau)
- Deutscher
- DDR-Bürger
- Geboren 1947
- Frau