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Henning Höppe

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Datei:Henning Höppe 2019.jpg
Henning Höppe, 2019

Henning Alfred Höppe<ref>Henning A. Höppe: Struktur-Eigenschaftsbeziehungen seltenerddotierter Phosphate und Borate. Habilitation Uni Freiburg im Breisgau 2009, S. 203.</ref> (* 7. Oktober 1972 in Nürnberg) ist ein deutscher Chemiker und Hochschullehrer.

Leben

Henning Alfred Höppe legte 1992 das Abitur am Rottmayr-Gymnasium Laufen ab und nahm nach dem Wehrdienst 1993 sein Studium der Chemie an der Universität Bayreuth auf. Seine Dissertation über Leuchtstoffe auf der Basis Europium-dotierter Nitridosilicate und Oxonitridosilicate sowie Carbidonitridosilicate schloss er 2003 bei Wolfgang Schnick an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab.<ref>Henning A. Höppe: Optische, magnetische und strukturelle Eigenschaften von Nitridosilicaten, Oxonitridosilicaten und Carbidonitridosilicaten. Dissertation, Uni München, 2003.</ref>

Als Postdoktorand ging er an die University of Oxford in die Arbeitsgruppe von Malcolm L. H. Green, wo er sich mit Kohlenstoffnanoröhrchen beschäftigte. Seine Habilitation im Fach Anorganische Chemie erfolgte 2010 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg auf seinem jetzigen Hauptarbeitsgebiet. Höppe folgte 2010 einem Ruf als Professor für Festkörperchemie und Materialwissenschaft an die Universität Augsburg.

Henning Höppe engagierte sich auch politisch im Forum DL21 der SPD<ref>dl21-bayern.de: Keine Koalition mit der CSU in Bayern, abgerufen am 7. Juli 2018.</ref> und sprach sich im August 2020 kurz vor dessen Nominierung öffentlich gegen Olaf Scholz als Kanzlerkandidat aus.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Olaf ante portas: Die SPD und ihr Kanzlerkandidat in spe.] In: www.rnd.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. April 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Am 28. Juni 2021 erklärte er seinen Austritt aus der SPD.<ref>https://mobile.twitter.com/hhoeppe/status/1409392180070858755. Abgerufen am 29. Juni 2021.</ref>

Forschung

Die Arbeitsgruppe von Höppe forscht in der Festkörperchemie und Materialwissenschaft an neuartigen Leuchtstoffen für optische Anwendungen, beispielsweise in phosphorkonvertierten (pc)-Leuchtdioden. Hierbei interessieren die Arbeitsgruppe insbesondere Phosphate und verwandte sog. silicatanaloge Verbindungen als Wirtsstrukturen, die Tetraeder-Grundbausteine enthalten. Diese enthalten meist Erdalkalimetalle oder Lanthanoide, die mit den interessierenden Aktivatoren wie Seltenerdmetallen dotiert werden. Seit 2012 untersucht die Arbeitsgruppe verstärkt neue Verbindungsklassen wie die der sog. Borosulfate oder Boratosulfate,<ref>analytik.de: Borosulfate: eine neue Materialklasse, abgerufen am 7. Juli 2018.</ref> neuerdings (seit 2017) auch Fluorooxoborate, die insbesondere für nicht-linear optische Eigenschaften interessant sind.<ref>Klaus P. Prem: TFB macht unsichtbares Licht sichtbar. Universität Augsburg, Pressemitteilung vom 6. Juli 2018 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 7. Juli 2018.</ref> Auch diese zählen zu den silicatanalogen Verbindungen, weil sie Tetraeder-Grundbaueinheiten aufweisen.

Auszeichnungen

Trivia

Henning Höppe nahm beratend an Kochkursen für Studierende an seiner Universität teil,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kochkurs beim Chemieprofessor.] In: augsburger-allgemeine. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. April 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> engagiert sich in der Kinderuniversität der Universität Augsburg<ref>Kinderuni der Universität Augsburg – Vorlesungen. Abgerufen am 20. Juli 2025.</ref> und als Experte in Chemiefragen bei der Kindersendung "Lachlabor" des Bayerischen Rundfunks.<ref>Bayerischer Runfunk: Kann man aus Gummibärchen Autoreifen machen? - Lachlabor - Lustiges Wissen für Kinder zum Miträtseln. Abgerufen am 20. Juli 2025.</ref>

Publikationen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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