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Héroes del Silencio

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Héroes del Silencio
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Héroes del Silencio (2007)

Logo von Héroes del Silencio vom Album Avalancha

Datei:Heroes del Silencio Sevilla Oct 07.jpg
Héroes del Silencio (2007)

Héroes del Silencio (2007)

Allgemeine Informationen
Herkunft Saragossa, Spanien
Genre(s) Rock
Aktive Jahre 1984–1996; 2007
Auflösung
Website
Gründungsmitglieder
Enrique Bunbury
Juan Valdivia Navarro
Schlagzeug, Akustikgitarre
Pedro Andreu
Joaquín Cardiel
Letzte Besetzung
Gesang, Akustikgitarre
Enrique Ortiz de Landázuri
Gitarre
Juan Valdivia Navarro
Schlagzeug, Akustikgitarre
Pedro Andreu
Bass, Begleitgesang
Joaquín Cardiel
Gitarre, Begleitgesang
Alan Boguslavsky (ab 1993)

Héroes del Silencio [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈeɾoes ðel siˈlenθjo] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) war eine spanische Rockband, die im Jahr 1984 in Saragossa gegründet wurde. Mit dem Hit Entre dos tierras hatten sie 1990 ihren Durchbruch in Spanien und darüber hinaus auch in den deutschsprachigen Ländern. Bis Mitte der 1990er Jahre waren sie mit drei Studioalben international erfolgreich. Nach der Auflösung der Band 1996 platzierten sich noch zahlreiche Livemitschnitte und Kompilationen in den spanischen Charts. Sänger Enrique Bunbury startete anschließend eine erfolgreiche Solokarriere.

Bandgeschichte

Nach der Gründung entwickelte sich die Band schnell zu einer der populärsten Rockgruppen der Region. Das erste Minialbum Héroe de leyenda wurde Ende 1987 veröffentlicht. Das erste Studioalbum El mar no cesa nahm die Gruppe während ihrer Spanien-Tour im Jahr 1988 auf. Veröffentlicht wurde es 1989 und erreichte bereits nach wenigen Wochen Platin-Status in Spanien.

Das zweite Album Senderos de traición (produziert von dem Roxy-Music-Gitarristen Phil Manzanera) entstand Anfang 1990. Es wurde auf dem spanischen Markt über 500.000 Mal verkauft,<ref name="Confidencial">Paula Corroto: Héroes del Silencio… y del exceso: los secretos del grupo español más universal. In: elconfidencial.com. El Confidencial, 27. April 2021, abgerufen am 12. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> doch erfuhr die Formation außerhalb des Landes nur geringe Beachtung. Erst im September 1991 lud ein deutscher Promoter die Band ein, um auf dem Festival Rock gegen Rassismus in Berlin zu spielen. Anfang 1992 folgten eine Europa-Tour und Auftritte bei diversen Festivals. Dadurch wurde die Band auch in Deutschland zunehmend populärer. Die Platte Senderos de traición wurde in Deutschland und in der Schweiz mit einer Platin-Schallplatte ausgezeichnet. Insbesondere der Song Entre dos tierras war um diese Zeit populär und war ein Dauerbrenner in deutschen Diskotheken. Er erreichte Platz 25 der deutschen Charts. In dieser Zeit trat die Band u. a. beim deutschen Rockfestival Rock am Ring (1993) und Rock im Park (1993) auf.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />BR-Online (Memento vom 14. Februar 2009 im Internet Archive)</ref>

Das in Großbritannien entstandene dritte Album El espíritu del vino (ebenfalls von Phil Manzanera produziert) erschien 1993, diverse Singleauskopplungen wurden von MTV gefördert und promotet. Auch El espíritu del vino brachte Goldene Schallplatten in Spanien und der Schweiz ein. Im Januar 1995 wurde das vierte und letzte Album Avalancha unter Leitung des Produzenten Bob Ezrin, der auch Alice Cooper, Kiss und Pink Floyd produziert hatte, in Los Angeles aufgenommen. Nach ihrer Welttournee zu Avalancha veröffentlichte die Band 1996 das Livealbum Parasiempre, trennte sich aber im selben Jahr.

Nach der Trennung

Enrique Bunbury (Enrique Ortiz de Landázuri Izarduy) startete anschließend eine erfolgreiche Solokarriere, vorwiegend jedoch in Lateinamerika und Spanien. In der Heimatstadt der „Heroes“, Saragossa, bestand noch bis ins Jahr 2011 eine Bar der Band mit dem Namen Estación del Silencio.<ref>Heraldo de Aragón: El adiós de la Estación del Silencio genera un pulso de afecto entre Zaragoza y el D. F. Abgerufen am 18. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Diese wurde nach dreijähriger Pause im Jahr 2014 im mexikanischen Metepec als Kulturforum mit Barbetrieb und Veranstaltungssaal neu eröffnet.<ref>Abrirá nuevo espacio cultural La Estación del Silencio en Metepec. 27. März 2014, abgerufen am 18. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Abschiedstournee

Am 14. Februar 2007 wurde angekündigt, dass die Band in ihrer Originalbesetzung zurückkehren und zehn Jahre nach ihrer Trennung eine Abschiedstournee in Lateinamerika und Spanien geben wird. Noch im selben Jahr trat die Gruppe in acht Städten auf: Guatemala-Stadt (Guatemala), Buenos Aires (Argentinien), Monterrey (Mexiko), Los Angeles (USA), Mexiko-Stadt (zwei Konzerte) sowie die spanischen Städte Saragossa (10. und 12. Oktober 2007), Sevilla und Valencia (27. Oktober 2007). Nach Ende der Tour wurde das Livealbum Tour 2007 veröffentlicht.

Diskografie

Studioalben

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Livealben

Parasiempre Live 1996Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Weitere Livealben

  • 1989: En directo
  • 1991: Senda ’91

Kompilationen

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Weitere Kompilationen

EPs

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Singles

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a 
Chartdaten in Spanien sind erst ab 1999 (Singles) bzw. 2005 (Alben) verfügbar, die vorhandenen Angaben beziehen sich auf Wiedereinstiege ab 1999/2005.

Weitere Singles

Videoalben

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

3× Goldene Schallplatte

Platin-Schallplatte

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Trivia

Die Melodie von Entre dos tierras war die Titelmelodie der 2014 eingestellten Fernsehserie Niedrig und Kuhnt – Kommissare ermitteln beim deutschen Fernsehsender Sat.1. Außerdem ist Entre dos tierras die Einlaufmusik des Fußballvereins Holstein Kiel.

Am 7. Oktober 2024 wurde auf dem Albert-Schweitzer-Platz in Saragossa eine Skulptur von José Miguel Fuertes enthüllt.<ref>https://heroesdelsilencio.com/monumento_heroes_del_silencio/</ref> Diese greift das Bandlogo als zentrales gestalterisches Element auf. Nicht weit davon befindet sich außerdem die Straße „Héroes del Silencio“.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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