Hitachi (Unternehmen)
| K.K. Hitachi Seisakusho
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Hitachi logo.svg | |
| Rechtsform | Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft) |
| ISIN | JP3788600009 |
| Gründung | 1910 |
| Sitz | Chiyoda, Präfektur Tokio, Datei:Flag of Japan.svg Japan |
| Leitung | Toshiaki Tokunaga (Präsident und CEO)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Hitachi, abgerufen am 14. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| Mitarbeiterzahl | 322.525<ref name="IR 2022">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (pdf) Year ended March 31, 2022Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Hitachi, 16. September 2022, abgerufen am 27. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| Umsatz | 10,881 Billionen Yen (56 Mrd. Euro)<ref name="IR 2022" /> |
| Branche | Elektronik, Maschinenbau |
| Website | www.hitachi.com |
| Stand: 31. März 2023 | |
Vorlage:Wikidata-Registrierung
Die K.K. Hitachi Seisakusho (japanisch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Kabushiki-gaisha Hitachi Seisakusho, englisch Hitachi Ltd. Corporation) ist ein im Nikkei 225 gelisteter weltweit agierender Mischkonzern mit über 360.000 Mitarbeitern. Der Firmensitz ist in der japanischen Hauptstadt Tokio.
Geschichte und Entwicklung
Anfänge bis 1949
1910 in der gleichnamigen Stadt von Namihei Odaira (1871–1951) als Werkstatt für Elektrotechnik gegründet, entwickelte sich das Unternehmen schnell zu einer Produktionsstätte weiter,<ref name="hitachi-ueberuns">https://www.hitachicm.eu/de/uber-uns/, abgerufen am 4. September 2020.</ref> noch im selben Jahr wurden Elektromotoren in Serie gefertigt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 19. November 2023.</ref>
In den Folgejahren kamen weitere Produkte hinzu, u. a. Industrieanlagen, Haushaltsgeräte und Kommunikationssysteme, später auch Unterhaltungselektronik und Informationselektronik sowie Software.<ref name="hitachi-ueberuns"/>
Innerhalb kürzester Zeit avancierte die Firma auf dem japanischen Binnenmarkt zum Marktführer in der Herstellung von Elektromotoren und Elektroenergieanlagen. Hitachi ist abgeleitet vom Namen der alten Provinz Hitachi, in der die Firma liegt. Man hat jedoch die alten komplizierten Zeichen 常陸, die dazu noch schwer zu lesen sind, durch einfache ersetzt. Durch Überlagern der Kanji-Symbole hi (日, „Sonne“) und tachi (立, „steigen“), wurde der Firmenname geprägt, was die nationalen Ambitionen des jungen Unternehmens widerspiegelte und zu seinem Markenzeichen machte.
1911 wurde das Tochterunternehmen der Bergbaugesellschaft von Kuhara Fusanosuke in Hitachi, Ibaraki gegründet. Im Jahr darauf wurde Japans erstes Stahlbetonkraftwerk, das Ishioka-Kraftwerk errichtet.
1918 fusionierten Kuhara Mining Tsukishima Mfg. und die Kameido Fabrik. Der Hauptsitz der Firma wurde nach Tokio (Hisashi Works Hitachi, Ltd.) verlegt. Unter einer Managementkrise von 1920 erwarb Hitachi, Ltd. völlig unabhängig die Kasado-Werft von Japan Dampfer von Kuhara und begann mit der Herstellung von elektrischen Lokomotiven.
1924 wurde die erste große elektrische Lokomotive „ED15“ fertiggestellt<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />hitachi-rail.com, Geschichte (englisch), abgerufen am 4. September 2020 ( vom 12. Februar 2020 im Internet Archive).</ref> und im Jahr darauf wurden mehrere Exemplare an das Eisenbahnministerium geliefert, sowie 30 Turbinen in die Vereinigten Staaten von Amerika exportiert.
1927 startete die Fertigung der Aufzüge. Die Firma beteiligte sich auch erfolgreich an der Entwicklung des elektrischen Kühlschranks.
Während des Zweiten Weltkrieges verlagerten die Betriebe ihre Kapazitäten hauptsächlich in die Fertigung der Militärmaschinerie – es wurden unter anderem Motoren für Flugzeuge produziert. Hitachi stellte während des Krieges auch Rüstungsgüter für die Kaiserlich Japanische Armee her: So erhielt die Firma 1944 von der japanischen Armee den Auftrag, einen neu entwickelten Jagdpanzer zu bauen. Das schließlich akzeptierte und in Auftrag gegebene Muster war der Ho-Ni III; es wurden jedoch infolge von Materialmangel und Kriegseinwirkungen höchstens 41 Stück hergestellt.<ref>david bocquelet: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 20. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach der Niederlage Japans kollabierte die Firma und litt lange an den Folgen des Krieges. Viele ihrer Fabriken wurden durch Bombenangriffe der Alliierten zerstört, und nach dem Krieg versuchten amerikanische Besatzungstruppen, Hitachi ganz aufzulösen. Gründer Odaira wurde aus der Firma entlassen.
Dennoch konnte Hitachi nach dreijährigen Verhandlungen alle bis auf 19 seiner Produktionsanlagen beibehalten. Die Kosten für einen solchen Produktionsstillstand, der durch einen dreimonatigen Arbeiterstreik im Jahr 1950 noch verstärkt wurde, behinderten Hitachis Wiederaufbaubemühungen jedoch erheblich. Paradoxerweise rettete nur der Koreakrieg das Unternehmen vor dem völligen Zusammenbruch. Hitachi, wie auch viele andere japanische Rüstungs-Industrieunternehmen, profitierte von den Aufträgen, die das amerikanische Militär vergab.
1949 wurde Hitachi eine Aktiengesellschaft und ging an die Börse.
1950 bis 2000
Im Jahre 1959 wurde die amerikanische Niederlassung Hitachi America Ltd. gegründet.<ref name="about-us">Hitachi Europe, About us, (englisch) abgerufen am 3. September 2020.</ref>
1974 stellte Hitachi für die Bodenselbstverteidigungsstreitkräfte (Japan Ground Self-Defense Force, JGSDF) als Ersatz der amerikanischen Artilleriezugmaschine M4 ein Fahrzeug zur Luftabwehr her, das Type 73; es wird von kleinen Stückzahlen gesprochen. Sein Dieselmotor kam von Mitsubishi.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 15. Oktober 2013, abgerufen am 20. September 2023.</ref>
Die europäische Niederlassung Hitachi Europe wurde 1979 gegründet.<ref name="about-us"/> In den 1980er und 90er Jahren stellte Hitachi Home Electronics Videorekorder für vhs und s-vhs her.<ref>hitachidigitalmedia.com, Hitachi-Videorekorderkatalog (PDF, ca. 400 kB), am 4. September 2020.</ref> VHS-Modelle wurden auch in Landsberg am Lech gefertigt.<ref>spiegel.de vom 12. März 1984, Denken von unten, abgerufen am 4. September 2020.</ref> Auch HiFi-Geräte kamen von Hitachi,<ref>HiFi Engine (hifiengine.com) 2006-2020, Hitachi, abgerufen am 8. September 2020.</ref> wobei das Programm auch hochwertige Komponenten wie Endverstärker enthielt.<ref>HiFi Engine (hifiengine.com) 2006-2020, Hitachi HMA-8500 (1983-88), abgerufen am 8. September 2020.</ref><ref>HiFi Engine (hifiengine.com) 2006-2020, Hitachi HMA-9500 (1980-81), abgerufen am 8. September 2020.</ref>
Hitachi lieferte auch die Technik für VHS-Videorekorder, die Sony ab 1988 anbot.<ref>HifiVision März 1988, Seite 20, Normale Verhältnisse</ref>
Am 12. Februar 1973 begann Hitachi mit dem Bau von Block 4 des Kernkraftwerks Fukushima-Daiichi.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Nuclear Transparency in the Asia Pacific, 21. März 2011, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 15. Februar 2005; abgerufen am 9. Mai 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Nach einem Ausfall der Abklingbeckenkühlung am 15. März 2011 infolge des Erdbebens wurde Block 4 des Kernkraftwerks Fukushima-Daiichi weitgehend zerstört.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />World Nuclear Association vom 2. April 2011 Fukushima Accident 2011 ( vom 7. April 2011 im Internet Archive) (englisch, Archivlink), abgerufen am 4. September 2020.</ref> Hitachis damaliger Präsident Hiroaki Nakanishi forderte im April 2011 dennoch einen weiteren Ausbau der Kernenergie in Japan.
Ab dem Jahr 2000
Bereits seit 2014 hatten Hitachi und ABB eine enge Geschäftsbeziehung im Hochspannungsgeschäft.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 17. Dezember 2018, abgerufen am 14. März 2019.</ref> Im Januar 2017 stimmte die Europäische Kommission dem Zusammenschluss mit FIAMM zu, einem italienischen Hersteller von Fahrzeugbatterien.<ref>Entscheidung der Kommission vom 23/01/2017 zur Vereinbarkeit eines Zusammenschlusses mit dem Gemeinsamen Markt (Fall COMP/M.8271 - HITACHI CHEMICAL COMPANY / FIAMM / JV) gemäß der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des RatesVorlage:Abrufdatum</ref> Am 17. Dezember 2018 verkündete Hitachi die Übernahme der Stromnetzsparte der schweizerisch-schwedischen ABB für 11 Mrd. US$.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 17. Dezember 2018, abgerufen am 24. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dies war der größte Zukauf in der über hundertjährigen Unternehmensgeschichte von Hitachi.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 17. Dezember 2018, abgerufen am 24. März 2019.</ref> Es wurde erwartet, dass die Übernahme bis Mitte 2020 umgesetzt sein würde. Bei der ABB-Gruppe waren von den total 150.000 Mitarbeitern 37.000 in der Stromnetzwerksparte tätig, 2.800 davon in der Schweiz.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 1. März 2019, abgerufen am 24. März 2019.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 17. Dezember 2018, abgerufen am 24. März 2019.</ref> ABB Schweiz verlor somit fast die Hälfte der Belegschaft von total 6.000 Mitarbeitern an Hitachi.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 17. Dezember 2018, abgerufen am 24. März 2019.</ref>
Geschäftsfelder und Produkte
Im Laufe der Entwicklung des Konzerns wurden einige Unternehmen erworben oder veräußert. Hitachi nennt 2020 zehn Geschäftsfelder.<ref name="hitachi-ueberuns"/> Im November 2021 hatte Hitachi 871 konsolidierte Tochtergesellschaften.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 1. November 2021, abgerufen am 19. September 2023.</ref>
Power Systems Group
Seit 2006 arbeitete Hitachi mit General Electric im Bereich Kerntechnik im Joint-Venture GE Hitachi Nuclear Energy zusammen, nach der Aufspaltung von General Electric ist GE Vernova Hitachis Partner in diesem Gemeinschaftsunternehmen.<ref>The Times-Nachricht vom 14. November 2006: GE, Hitachi form nuclear alliance</ref> In Deutschland ist Hitachi unter anderem mit dem Anlagenbauer Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe vertreten. Das aus der Konkursmasse von Babcock Borsig hervorgegangene Unternehmen mit Sitz in Oberhausen errichtete 2007 im Duisburger Innenhafen eine neue Unternehmenszentrale, das Hitachi Power Office.
Hitachi Rail
Die Sparte Hitachi Rail bietet Schienenfahrzeuge und Leit- und Sicherungstechnik an. 2015 übernahm Hitachi den italienischen Schienenfahrzeughersteller AnsaldoBreda, 2024 die Signaltechniksparte von Thales.
Baumaschinen (Construction Machinery)
1970 wurde Hitachi Construction Machinery gegründet. Es hat Produktionsstätten in Asien, Europa und Nord- und Südamerika. Insgesamt werden etwa 17.000 Mitarbeiter beschäftigt.<ref name="hitachicm">hitachicm.eu, Über uns, Abschnitt Hitachi Construction Machinery Co., Ltd, abgerufen am 4. September 2020.</ref> Seit 1972 gibt es die Hitachi Construction Machinery auch in Europa HCME.<ref name="HCME-Geschichte">Hitachi Construction Machinery, Geschichte, abgerufen am 4. September 2020</ref> Zu den Produkten gehören Muldenkipper und Bagger. Letztere werden von 1 Tonne (Minibagger) bis 800 Tonnen hergestellt.<ref name="hitachicm"/>
Ab 1986 produzierte man in einem Joint Venture mit Fiat unter dem Namen Fiat-Hitachi Bagger. 1988 gründete man zusammen mit John Deere das Joint Venture Deere-Hitachi, zur Herstellung und zum Vertrieb von Baumaschinen in Nordamerika.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. The Spokesman-Review, 18. Mai 1988, abgerufen am 22. März 2013.</ref> Seit 1990 werden Minibagger in Oosterhout in den Niederlanden gebaut.<ref name="HCME-Geschichte"/>
Im Jahr 2000 erwarb Hitachi von Tata Motors einen Anteil von 20 Prozent an dem indischen Baumaschinenkonzern Telcon.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Business Standard, 26. Mai 2010, abgerufen am 22. März 2013.</ref> Die Anteile an Telcon wurden 2005 und 2010 jeweils um weitere 20 Prozent erhöht.
2013 eröffnet in Oosterhout ein Wiederaufbereitungszentrum, 2014 wurde der erste Hitachi-Hybridbagger in Europa auf den Markt gebracht.<ref name="HCME-Geschichte"/>
Auf der bauma 2022 gaben Hitachi Construction Machinery und die Kiesel Gruppe ein Joint Venture bekannt, das den Namen KTEG (Kenki Technology Group) trägt. Durch die KTEG GmbH soll Hitachi Construction Machinery Einblicke in Technologie-Trends und Herausforderungen in Europa gelangen<ref>bpz-Die Praxis der Bauunternehmer: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 29. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Durch das gemeinsame Entwickeln innovativer Technologien wie emissionsfreier Baumaschinen oder Sondermaschinen, will Hitachi Construction Machinery internationale Marktanteile gewinnen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 29. März 2023.</ref>
HCM kündigte 2025 an, dass das Unternehmen ab April 2027 unter dem neuen Markennamen Landcros firmieren wird.<ref>Peter Landsmann: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 4. November 2025, abgerufen am 3. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Hitachi Automotive Systems
Seit 1930 stellt Hitachi Teile für die Autoelektrik her; zunächst für die japanischen Automobilhersteller. 1964 wurde der Bereich Hitachi Automotive Products Division gegründet.<ref name="HAE-hist"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />hitachi-automotive.co.jp, History, abgerufen am 5. September 2020 ( vom 10. September 2019 im Internet Archive), (englisch).</ref> Hitachi Automotive Systems beschäftigt inzwischen über 30.000 Mitarbeiter.<ref>finanznachrichten.de,(englisch) abgerufen am 4. September 2020.</ref><ref name="HAE-outline"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />hitachi.co.jp, Other Company Information (March 2019) ( vom 16. März 2018 im Internet Archive), abgerufen am 4. September 2020.</ref> Zu den Produkten gehören Komponenten für den Antriebsstrang, Fahrwerk (Lenkung, Bremsen, Aufhängung)<ref name="HAE-outline"/> und Fahrerassistenzsysteme.<ref name="hit-autm-2019">hitachi.com/New vom 25. Dezember 2019, Hitachi Automotive Systems Develops Stereo Camera Enabling Automatic Emergency Braking at Intersections (englisch; PDF), abgerufen am 5. September 2020.</ref> Seit 2004 produziert die Hitachi Automotive Systems Europe, Sachsen Works am Standort Roßwein mit etwa 200 Mitarbeitern Benzineinspritzkomponenten in Großserie.<ref>https://www.me-sachsen.de/firmenportraits/hitachi.html , Hitachi Automotive Systems Europe GmbH Sachsen Works, abgerufen am 5. September 2020.</ref>
Im Februar 2017 kündigten Hitachi Automotive und Honda eine Partnerschaft zur Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Motoren für Elektrofahrzeuge an.<ref>Reuters Business News vom 7. Februar 2017, Honda, Hitachi Automotive to form EV motor joint venture (englisch), abgerufen am 4. September 2020.</ref>
Ende 2019 wurde eine Stereokamera zur Fußgängererkennung bei Dunkelheit vorgestellt.<ref name="hit-autm-2019"/>
2021 schloss sich Hitachi Automotive Systems mit den Honda-Töchtern Keihin, Nissin Kogyo sowie Showa zu Hitachi Astemo zusammen. Der Name Astemo ist aus den Anfangsbuchstaben von „Advanced Sustainable Technologies for Mobility“ zusammengesetzt.<ref name="autoserv-278132">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 29. November 2022, abgerufen am 10. Dezember 2022.</ref> Die einzelnen Teile von Hitachi Astemo hatten 2019 einen Gesamtumsatz von 17 Milliarden Dollar (15 Mrd. Euro).<ref>Uli Baumann: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 15. November 2019, abgerufen am 10. Dezember 2022.</ref>
Information & Telecommunication Systems Group
Hitachi Data Systems wurde 1989 als Joint Venture mit Electronic Data Systems gegründet. Ursprünglich sollte HDS Hitachi Mainframes vermarkten. 1990 beschäftigte das Unternehmen 290.810 Mitarbeiter. 1999 übernahm Hitachi die Anteile von EDS und baut das Unternehmen seitdem zu einem Anbieter von Speicherlösungen aus. Mit dem japanischen Unternehmen Omron wurde 2004 das Joint-Venture Hitachi-Omron Terminal Solutions zur Herstellung und Vertrieb von Kartenlesern (motorische und manuelle Leser/Schreiber für Magnetstreifenkarten und Chipkarten im ISO-Format) gegründet.
<templatestyles src="Mehrere Bilder/styles.css" />
Das Tochterunternehmen Hitachi Maxell ist eine Firma für Herstellung und Vertrieb von Batterien und Speichermedien. Maxell gehört seit 1964 zu Hitachi.<ref>https://www.brandslex.de/markenlexikon/cover/m/markenlexikon-maxell, abgerufen am 3. September 2020.</ref> Maxell hat 2013 eine Projektorenfabrik von Hitachi übernommen und fertigt dort Projektoren für Hitachi.<ref>it-markt.ch vom 14. Februar 2019, ISE 2019: Warum nun Maxell steht, wo zuvor Hitachi stand, abgerufen am 3. September 2019.</ref>
Zusammen mit dem südkoreanischen Unternehmen LG Electronics wurde im Jahr 2000 Hitachi-LG Data Storage zur Herstellung von optischen Laufwerken gegründet.<ref>Homepage von Hitachi-LG, Unternehmen, abgerufen am 2. September 2020.</ref> LG hatte CD-Laufwerke entwickelt und war mit 16,6 Prozent Marktanteil der größte Hersteller von CD-ROM-Laufwerken; LG stellte 49 % des Kapitals.<ref>heise.de vom 6. Oktober 2000, Hitachi und LG kooperieren für CD- und DVD-Laufwerke, abgerufen am 2. September 2020.</ref> Hitachi-LG Data Storage hatte von der Gründung bis 2019 über 1,4 Milliarden optische Laufwerke hergestellt.<ref>Deutsche Homepage der Hitachi-LG, abgerufen am 2. September 2020.</ref>
2017 entstand Hitachi Vantara aus Hitachi Data Systems und der Hitachi Insight Group. Dazu gehört der 2015 von Hitachi übernommene Business-Intelligence-Spezialist Pentaho. Der Bereich hat 7.000 Mitarbeiter. In den USA hat Hitachi Vantara eine Partnerschaft mit Tech Data. Die Hitachi-Hardware-Produkte wurden um die Themen Big Data, IoT und Machine Learning erweitert.<ref>Peter Marwan: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 7. März 2018, abgerufen am 19. September 2023.</ref>
Weitere Geschäftsbereiche
1973 entstand Hitachi Denshi, die Videokameras, auch professionelle, herstellte.<ref>Deutsches Fernsehmuseum Wiesbaden, Hitachi Shiba Denshi usw. und Co. Ltd., abgerufen am 3. September 2020.</ref> Im Februar des Jahres 2000 gab Hitachi die Verbindung mit Kokusai Electric und Yagi Antenna bekannt.<ref>hitachi.com/New vom 14. Februar 2000, Kokusai Electric, Hitachi Denshi and Yagi Antenna agree to merge, abgerufen am 4. September 2020.</ref> 2006 führte Hitachi Denshi Europe CCD-Kameras am Markt ein.<ref>vision-systems.com vom 4. Januar 2006, Hitachi Denshi to introduce five new cameras (englisch), abgerufen am 4. September 2020.</ref>
Heute ist die Hitachi Digital Media Group, ein Teil von Hitachi Europe, für den Vertrieb der Projektoren zuständig.<ref>http://www.hitachidigitalmedia.com/en-gb/about-us, abgerufen am 4. September 2020.</ref>
Der Halbleiterbereich wurde 2003 in das neugegründete Joint-Venture mit Mitsubishi Electric Renesas Technology ausgegliedert, in die Hitachi u. a. die H8-Mikrocontroller-Familie und die SuperH-Prozessorarchitektur einbrachte.
2000 stieg der Hitachi-Konzern ins Beratungsgeschäft ein und firmiert dort seit 2003 unter dem Namen Hitachi Consulting.
Weiters werden von Hitachi Produkte für die Medizintechnik hergestellt (Diagnosesysteme und Geräte für bildgebende Diagnosemethoden, wie Computertomographie oder Magnetresonanztomographie). Das Unternehmen ist auch eines der führenden im Bereich der Protonentherapie – Forschung, Entwicklung und dem Verkauf derartiger Anlagen als medizinische Therapieeinrichtigungen.<ref>Laura Wood: Global Pediatric Proton Therapy Market & Forecast, Research and Markets, PRNewswire, 11. September 2017, Dublin </ref>
Weiter werden Elektrogeräte wie Klimaanlagen, Kühlschränke, LC-Projektoren und Waschmaschinen von Hitachi hergestellt. Eine andere Produktionssparte umfasst Gartengeräte mit Elektro- und Benzinmotoren, die teilweise unter dem Namen Hikoki angeboten werden.
Die einstige Tochterfirma TCM Corporation fertigte Gabelstapler, wurde 2013 mit Nissan Forklift (inkl. Atlet) zur UniCarrier Corporation fusioniert, die 2015 von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) übernommen wurde.
Veräußerte Geschäftsbereiche
Festplattenlaufwerke
Hitachi hatte die 9,5 Zoll-Festplatte eingeführt und fertigte auch zunächst 2,5-Zoll-Notebookfestplatten aus eigener Entwicklung.<ref>files.vogel.de/vogelonline, IBM und Hitachi – die Entwicklung des Festplattenlaufwerks, (PDF 32,5 kB), abgerufen am 3. September 2020.</ref> 2003 wurde die IBM-Festplattensparte einschließlich sämtlicher Modellreihen wie Deskstar und Travelstar sowie der Entwicklungsabteilung übernommen.<ref>zdnet.de vom 3. Januar 2003, IBM gibt Festplatten-Produktion ab, abgerufen am 3. September 2020.</ref><ref>heise.de vom 6. Januar 2003, IBM-Festplatten von Hitachi, abgerufen am 3. September 2020.</ref> Die Übernahme der daraus entstandenen Hitachi Global Storage Technologies (HGST) durch Western Digital im Jahr 2011 wurde von der EU-Kommission unter Auflagen genehmigt.<ref name="Heise-WD">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. heise.de, 24. November 2011, abgerufen am 24. November 2011.</ref>
Industriewerkzeuge (Hitachi Power Tools)
Bis 2018 fertigte Hitachi etwa 70 Jahre unter eigenem Namen Werkzeuge für Hand- und Heimwerk, welche international vertrieben wurden und vor allem auf der iberischen Halbinsel über die letzten Jahrzehnte durch direkten Vertrieb etabliert wurden.<ref>Mami Okubo: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 12. November 2018, abgerufen am 30. November 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit 1954 wurden auch Zentrifugen hergestellt.<ref name="chemie-165485">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 20. März 2020, abgerufen am 12. Juli 2021.</ref> Der gesamte Bereich hat 6.500 Mitarbeiter. Ende des Jahres 2015 übernahm Hitachi Koki den deutschen Elektrowerkzeughersteller Metabo.<ref>Werkzeughersteller Metabo wird japanisch, FAZ vom 13. November 2015, abgerufen am 11. Juli 2021.</ref> Nach der Übernahme durch die US-Gesellschaft Kohlberg Kravis Roberts & Co. im Jahr 2017 wurde der Bereich zu Koki Holdings Co., Ltd. und zur besseren Wahrnehmbarkeit wird seit 2018 der Markenname Hikoki für alle Elektrowerkzeuge verwendet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 30. November 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 30. November 2019.</ref> Um sich mehr auf Werkzeuge zu konzentrieren, verkaufte Koki im März 2020 den Bereich Zentrifugen an die Hamburger Eppendorf AG.<ref name="chemie-165485" />
Hitachi Automotive Lenksysteme für Nutzfahrzeuge
Im Dezember 2018 wurde dieser Bereich der Hitachi Automotive von Knorr-Bremse übernommen; er beschäftigte in Japan und Thailand 350 Mitarbeiter.<ref>verkehrsrundschau.de vom 7. Dezember 2018, Knorr-Bremse kauft Geschäftsbereich von Hitachi Automotive Systems, abgerufen am 4. September 2020.</ref>
Hitachi Transport System
Im April 2022 wurde bekannt, dass Kohlberg Kravis Roberts & Co. den Anteil von 39,91 %, den Hitachi bisher noch an Hitachi Transport System hielt, welche in den Geschäftsbereichen internationale Logistik und Frachtbeförderung aktiv ist, übernehmen wird.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 28. April 2022, abgerufen am 13. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Siehe auch
Weblinks
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Einzelnachweise
<references responsive/>
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