Zum Inhalt springen

Hoher Freschen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Infobox Berg Der Hohe Freschen, im lokalen Dialekt /frœʃa/, ist ein Vorlage:Höhe<ref name="ÖK">Österreichische Karte/Geonam, siehe Austrian Map</ref> hoher Berg im westlichen Teil des Bregenzerwaldgebirges, hoch über dem Rheintal und dem Laternsertal.

Lage

Der Gipfel des Hohen Freschen bildet die höchste Erhebung des so genannten Freschenstocks, einer Reihe von mehreren aneinander hängenden Berggipfeln. Am höchsten Punkt des Hohen Freschens treffen die vier Gemeindegebiete von Dornbirn, Laterns, Zwischenwasser und Viktorsberg zusammen. Der Gipfel gehört zur nach ihm benannten Freschengruppe, einer Gebirgskette im Bregenzerwaldgebirge.

An der Nordwestflanke der Erhebung entspringt die Dornbirner Ach, ein etwa 30 km langer Fluss, der in den Bodensee mündet. Die bekannteste Schutzhütte, das Freschenhaus, befindet sich etwas südlich des Gipfels auf Vorlage:Höhe

Im langen, vom Gipfel nach Osten ziehenden Grat steht der markante Felsturm des Schusterstuhls (Vorlage:Höhe).

Himmelsrichtung und Entfernung zum Hohen Freschen der folgenden Orte: Rankweil 501 m (66° – 10,9 km), Ebnit 1.074 m (149° – 5,4 km), Mellau 684 m (237° – 9,2 km), Damüls 1.424 m (287° – 9 km), Laterns 927 m (50° – 7,2 km).

Die Nordwest-, Nordost- und Südwesthänge gehören zum Naturschutzgebiet Hohe Kugel - Hoher Freschen - Mellental.

Aufstiege

  • Vom Freschenhaus in etwa 45 Minuten
  • Von der Unterfluhalpe über das Fluhlöchle und Binnelgrat in etwa 2¼ Stunden (nur für Geübte)
  • Von Ebnit über die Valorsalpe und den Valüragrat in etwa 3¼ Stunden (nur für geübte Wanderer mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit!)

Benachbarte Gipfel

(Höhe – Entfernung – Himmelsrichtung)

Stützpunkt

Aussicht

Der weit gegen das Alpenrheintal vorgeschobene und dieses um fast 1600 Höhenmeter überragende Gipfel erlaubt eine weite Rundumsicht; aufgrund seiner Lage besonders nach Westen und Norden.<ref name=":0" />

Geschichte und Wortbedeutung

Bereits im 3. Jahrhundert wurde der Hohe Freschen als Wach- und Beobachtungspunkt benutzt. Im Walgau siedelten damals Rätoromanen, im Alpenrheintal Alemannen.<ref name=":0" /> Der Name Freschen (auch Frexen, Fröschen) stehe im Zusammenhang mit den heute noch gebräuchlichen Worten Fressen bzw. Essen und soll sich auf die Beweidung der Hänge bzw. das Mähen beziehen.<ref> Josef Zösmair, Die Bergnamen Vorarlbergs, UT: möglichst auf urkundlicher Grundlage erklärt, Verlag der Vorarlberger Buchdruckerei-Gesellschaft m.b.H., Dornbirn 1923, S. 24.</ref> Aufzeichnungen über die Alpwirtschaft am Hohen Freschen reichen bis ins Jahr 883 zurück;<ref name=":0">Dieter Seibert: Bregenzerwaldgebirge und Lechquellengebirge–Gebietsführer für Wanderer und Bergsteiger, 1. Auflage, Bergverlag Rudolf Rother, München 1989, ISBN 3-7633-3328-2, S. 93 bis 95</ref> die Obere Saluveralpe befindet sich nur wenige Gehminuten unterhalb des Freschenhauses. Adelung nennt als verwandte Worte zu „fressen“ in seinem Grammatisch-kritischen Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart<ref> Suche im Faksimile und mit Volltext in der Ausgabe Wien 1811.</ref> auch „fretzen“, „frexen“, „atzen“. Ähnliche Bedeutung in Hoher Fraßen.

Literatur und Karte

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references />