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Holzbach (Usa)

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Vorlage:Infobox Fluss

Der Holzbach ist ein etwa sechs Kilometer langer und stellenweise stark veränderter Bach im Östlichen Hintertaunus, der nördlich des Usinger Stadtteils Kransberg und westlich des Holzbergs im hessischen Hochtaunuskreis von rechts und Osten über eine nordwärts weisende Rampe in die Usa mündet und nur noch zeit- und abschnittsweise Wasser führt. Er entspringt Quellen im Westhang des Winterstein-Taunuskamms und durchquert den Nordrand des Wehrheimer Ortsteils Friedrichsthal. Unterhalb der Forsthausstraße markiert sein Tal die südwestliche Grenze der Münster-Maibach-Schwelle.

Geographie

Verlauf

Datei:Holzbach ober Limes östlich Weg R0018232.jpg
Holzbach unter Quelle in Runse
Datei:Holzbach ober Limes R0018184.jpg
Oberhalb des Limes in Laubwald
Datei:Holzbach Limesdurchbruch R0018176.jpg
Durchbruch durch Limes
Datei:Holzbach Anpflanzung an Weg R0018123.jpg
Anpflanzung durch Kindergarten
Datei:Holzbach ober Forsthausstraße R0018103.jpg
Oberhalb der Forsthausstraße: Grenze zwischen Laub- und Nadelwald
Datei:Infotafel "Unser Trinkwasserwald" R0017778.jpg
Infotafel am jungen Tiefbrunnen
Datei:Holzbach R0017814.jpg
Nässe unterhalb der Forsthausstraße
Datei:Holzbach R0017811.jpg
Mäander unterhalb der Forsthausstraße

Der Holzbach<ref name="Bach" /> entspringtVorlage:Coordinate östlich von Pfaffenwiesbach auf dessen Grund unterhalb des (von Nord nach Süd) von Winterstein (Vorlage:Höhe)Vorlage:Coordinate, Stein- (Vorlage:Höhe)Vorlage:Coordinate, Dachs- (Vorlage:Höhe)Vorlage:Coordinate,<ref name="GM">Google Maps</ref> und Kuhkopf (Vorlage:Höhe)Vorlage:Coordinate<ref name="GM" /> aufgerichteten Abschnitts des Taunuskamms (Steinkopfmassiv) einem Laubwald im Gewann Altenmark. Er ist der südlichste von mehreren Quellästen, ganz ähnlich wie beim Wiesbach. Seinen Anfang nimmt er in einer großen Quellmulde im Hang von nördlich des Kuhkopfs und westlich des Dachskopfs auf Vorlage:Höhe und unterhalb eines etwa parallel zum Taunuskamm führenden unbefestigten Wegs oder alten Viehtriebs/Triftwegs, die er in nordwestlicher Richtung in einer alten gewundenen Runse verlässt. Diese bleibt, 'mal weiter, 'mal enger, 'mal stärker gewunden oder 'mal eher gestreckt, gelegentlich fast unkenntlich flach, noch über mehrere Kilometer sichtbar und erhalten. Ein nördlicher Quellast mit der Gewässerzahl 248483424, der in den namenlosen Zufluss mit der Gewässerzahl 24848342 mündet, die beide dem Hang des Steinkopfs entspringen, ist ebenso Runsen-basiert, doch ist er nur unterhalb des Rad- und Waldwegs<ref name="Dt. Limes-Radweg"/> so klar konturiert. Oberhalb, von wo er den Limes durchbrechen muss, besteht er aus einem Gewirr verschiedener Entwässerungsgräben in einem 2020 größtenteils abgeholzten Fichtenwald mit Fahrspuren und Sickerquellen.

Nach etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> erreicht der Holzbach, nachdem er eine dichte Fichtenschonung überwunden hat, einen befestigten, vom Deutschen Limes-Radweg herauf führenden Weg. Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> weiter hinauf kreuzt diesen Weg ein parallel in seiner eigenen Runse fließender Bach. Im nordwestlichen Eck dieser Kreuzung ist ein kleiner Teich angelegt worden, der von diesem Gewässer gespeist wird. Dessen Abfluss verzweigt sich nordwestlich und darunter in mehrere trockene Betten, die nahe dem Limes von links in den Holzbach münden. Der Durchbruch des Holzbachs durch ihn erfolgt etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> unterhalb der Wegquerung auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/>. Die Abflussrichtung biegt von West-Nordwest auf Nord-Nordwest. Wenig später wird auf rund Vorlage:Höhe<ref name="GE"/> ein etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> großer Waldteich in einem trockenen Nadelwald durchströmt und bei Fluss-km 5,2 der erwähnte Rad- und Waldweg unterquert. Im Südwesten werden Sickerquellen in einem Bruchwald durch Gräben in den Holzbach entwässert, im Südosten ist eine kleine Schonung von Kindern eines Kindergartens angelegt worden, in der jedes Laubbäumchen namentlich gekennzeichnet ist. Unterhalb des Wegs ist die Runse des Holzbachs auffallend weit. Die Nadelgehölze werden an verschiedenen Stellen von Laubbäumen verdrängt. Bei Fluss-km 4,9 mündet von rechts eine kurze trockene Runse. In diesem Umfeld kommen vermehrt Kiefern vor. Der Holzbach ist noch wenige dam von der Forsthausstraße entfernt, der früher durchgängig asphaltierten<ref name="Forsthausstraße"/> Straße von Pfaffenwiesbach am Wirtshaus Forsthaus Winterstein vorbei nach Bad Nauheim.

Nordwestlich unterhalb dieses Wegs,<ref name="Pelztierfarm"/> am heutigen linken Ufer, hart an der Grenze zu Ober-Mörlen, ist im frühen 21. Jahrhundert eine eingezäunte Anlage zur Wassergewinnung in den Waldboden gebaut worden. Der Holzbach musste dazu östlich umgeleitet werden. 2020 wird er weiterhin durch eine schräge Betonröhre geleitet und stürzt danach in sein altes Bett. Dieses bildet im Grundsatz die mit einem Lineal gezogene Grenze zwischen den Gemeinden Wehrheim im Hochtaunuskreis am linken und Ober-Mörlen im Wetteraukreis am rechten Ufer. Diese Kreisgrenze war bis ins frühe 20. Jahrhundert zugleich die Grenze zwischen dem Herzogtum Nassau, später Königreich Preußen, im Westen mit Wehrheim und Usingen, und dem Großherzogtum Hessen im Osten mit (Ober-)Mörlen und (Bad) Nauheim/Friedberg. Aus der Zeit stehen im Holzbachtal noch viele Grenzsteine, darunter ein Dreimärker.<ref name="Dreimärker"/> Unterhalb des Tiefbrunnens mündet von rechts der meist trockene Bach mit der Gewässerzahl (GWZ) 24848342. Die Runse des Holzbachs mäandert, wird an Felswänden aus frei gelegten steilen Taunusquarzit-Felsen schmal. Bei km 4,5 mündet ins weite Tal von einer hohen Hangschräge von rechts durch den Durchlass unter einem unbefestigten Waldweg der Bach aus einer meist trockenen Runse von Forsthausstraße. Sie hat unter dem befestigten Weg Anschluss zu Zuflüssen aus dem Bereich des Bachs 24848342 und dem Deutschen Limes-Radweg. Keine Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> weiter mündet wieder von rechts und wieder über die hohe Hangkante und unter dem unbefestigten Weg hindurch ein Zufluss aus zwei Quellen, deren Abflüsse sich in einem Teich vereinen, und einem Entwässerungsgraben aus einem Nadelwald von rechts und Norden.

Datei:Holzbach Anzapfung Teiche Lochwiese Anzapfung außer Betrieb R0017623.jpg
Anzapfung bei der Lochwies
Datei:Holzbach Anzapfung Teiche Krummwies R0017603.jpg
Anzapfung bei der Krummwies
Datei:Holzbach gepflegt an K 729 unter Holzbergacker R0017411.jpg
Holzbach unter Holzbergacker
Datei:Holzbach an K 729 an Jungfernberg Teich R0017426.jpg
Fischteich unter Pfaffenborn

Etwa bei km 4,3 verengt sich das Tal besonders stark. Der Holzbach wechselt von Ober-Mörlen nach Friedrichsthal und kommt dem Waldrand links im Südwesten näher. Der Höhenrücken zur Rechten endet und lässt die Entstehung eines weiten und flachen Tals zu, dem Gewann Vor der Höh. Das wird für die Anlage von 2020 bereits aufgelassenen Fischteichen bei km 4,1 im Gewann Vordere Lochwiese genutzt. Die beiden kleineren Teiche, je etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> groß, werden von einer Anzapfung im Holzbach gespeist, etwa bei km 4,2. Nördlich um sie ist der Umfluter gebaut, der in den großen Teich mit etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> mündet. Der Holzbach fließt südwestlich außerhalb der eingezäunten Anlage vor dem Damm. Die Teichanlage endet mit einem Geländesprung zum ursprünglichen Talboden. Gleich unterhalb eines befestigten Erschließungswegs findet sich im Bachbett eine weitere Anzapfung für weitere Teiche, Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> unterhalb der vor der Vorderen Lochwiese. Während jene Teiche nur von einem Imker zum sicheren Aufstellen von Bienenstöcken noch benutzt werden, sind die Teiche zwischen den Fluren Krummwies und Kuhtroff noch im (Erholungs-)Gebrauch. Der obere, von großkronigen Laubbäume gesäumte Teich, befindet sich in einem eingezäunten Garten. Der untere Teich wird von einer gepflegten Rasenfläche umschlossen, mit Birken und teils gefällten Fichten am Teichrand, hinter einem Zaun mit großem Tor und hinter dem Bach mit der GWZ 24848344, der am Nordrand des Grundstücks dem Holzbach zufließt. Er mündet in ihn auf dem Weg durch einen feuchten Bruchwald mit weichem Boden bei km 3,6 von rechts.

Der Holzbach löst sich nun um mehrere dam aus dem Waldrand (Malingswies/An der Holzbach), bleibt eingehüllt in einen Erlensaum und erreicht in einem Gehölz den östlichen Ortsrand von Friedrichsthal. Hier mündet in ihn von links ein zuletzt befestigter Graben vom südöstlichen Ortsrand mit Sportplatz und Bürgerinnenhaus, der Holzbachhalle. Die Straße Am Holzbach am nördlichen Ortsrand im Abstand begleitend, unterquert er, nun ohne Begleitgehölz, den asphaltierten Hainerweg (zu Friedhof und Kirche) und schließt einige Gärten ein. Er mündet in die Untere Leukenwies unterhalb der Kirche, auf der sich eingezäunt ein Teich mit Insel befindet. Ab der Einmündung der Kreisstraße 729, von Süden und Pfaffenwiesbach kommend und danach westwärts den Holzbach abwärts ins Usa-Tal geleitend, hat er seinen Erlensaum zurück. In diesem lässt er Friedrichsthal hinter sich und verliert ihn wieder unterhalb eines Weges, um die Wiese vor dem JungfernbergVorlage:Coordinate<ref name="Jungfernberg" /> zu durchqueren. Im Waldrand am Fuß des Berges mündet von rechts und Südost ein aus Nordost durch die Flur Rittersbach herab rinnender Graben. Er entspringt auf dem östlich gelegenen Höhenzug nahe der Grenze zum Ober-Mörler Ortsteil Langenhain-Ziegenberg im Gewann Am Stockborn und durchfließt drei Fischteiche oben am Talrand. Der Holzbach folgt dem Hangfuß und weicht ihm westwärts zur K 729 aus. Auf eine Länge von etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> begleitet er sie bis etwa km 1,54,<ref name="ausgemessen"/> wo er von der Ost- auf die Westseite der Kreisstraße wechselt. Er unterschreitet damit auch die Grenze zum Usinger Stadtteil Kransberg. Auf der Ostseite bildet sich im Hang eine ebene Bucht aus, in der ein aufgelassener Fischteich liegt – auf Friedrichsthaler Boden. Auf der anderen Straßenseite, zwischen einem dicht mit Gehölzen bewachsenen Hang, der Westgrenze des Kransberger Kuhtriebs, hat der Holzbach wieder Raum, am Hangfuß zu mäandrieren. Im Gehölzsaum nähert und entfernt er sich von der Straße, dreht von Nordwest auf Nord und wieder Nordwest. Westlich des Holzbergs, im Kleine[n] Tangertsgrund, quert er die K 729 ein letztes Mal, nun nordwärts, auf die Kläranlage des AV Oberes Usatal<ref name="AV"/> zu. 2020 war sie für 28.250 Einwohnerinnen bei 49.000 Einwohnerwerten (EW)<ref name="EW"/>, also annähernd 80.000 EGW ausgelegt. Angeschlossen sind die Stadtteile von Usingen und Neu-Anspach sowie die beiden Wehrheimer Ortsteile Friedrichsthal und Pfaffenwiesbach. Für den Bau der Kläranlage musste der Holzbach im Bereich der Usa-Aue nach Süden verlegt werden.<ref name="Verlegung"/> Zugleich wurde die Usa begradigt und zu einem Kanal mit Trapezprofil ausgebaut, um einen Pegel<ref name="Bach" /><ref name="Pegel"/> an der Kläranlage betreiben zu können.

Er mündet nördlich von Usingen-Kransberg und etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> nordöstlich und unterhalb der Mündung des Wiesbachs von Süden über einen befestigten Abschnitt von rechts in die Usa.

Zuflüsse

  • Gewässer 24848342<ref name="GWZ24848342" /> (rechts), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen"/> Fluss-km 4,75
Er hat seinen Ursprung am Westhang des Steinkopfs. Der Bach besteht mit seinem linken, etwa ½ km<ref name="ausgemessen"/> langen Zulauf 248483422 im Oberlauf aus einem System von abschnittsweise geraden Entwässerungsgräben aus 2020 teilweise schon wieder abgeholzten Forsten, zumeist Nadelwald. Auf Karten beginnt der Graben etwa ¾ km westnordwestlich des Steinkopfs mit seinem charakteristischen und weithin sichtbaren Fernmeldeturm unterhalb eines befestigten Weges in einem, 2020, noch jungen und sehr dichten Nadelwald auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/>Vorlage:Coordinate. Unten, auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/>, an der Kreuzung dieses Weges mit einem anderen befestigten Weg, steht ein spielerisch-informativer Holz-Pavillon zum Thema „WILDKATZEN-Walderlebnis“Vorlage:Coordinate. Einige Meter von der angegebenen Quelle den Weg aufwärts findet sich ein Durchlass in ihm, da aus Richtung Steinkopf ein gelegentlich Wasser führender Zufluss herab kommt, eben das Gewässer 248483422.<ref name="GWZ248483422" /> Es vereinigt sich mit dem Straßengraben dieses Wegs. Das Wasser kann, bei hinreichender Menge, über eine Schwelle schwappen und zum Pavillon hinab strömen, wird zumeist jedoch den Durchlass benutzen. Auf der anderen Wegseite führt der Abfluss in das Nadelwäldchen, und auf dessen anderer Seite kommt ein südlicher Graben heraus. Er mündet in einen am Waldrand entlang führenden Graben und führt an einem ersten Hochsitz im Laubwaldrand vorbei, wo er in den nördlichen Graben 24848342 mündet. Zusammen kommen sie an einem weiteren Hochsitz vorbei zum nun abknickenden Weg vom Pavillon und, 2020, einem Kahlschlag mit vielen Gräben und nassen Stellen, der trocken werdend zum Limes und darunter zum Dt. Limes-Radweg reicht. Der Graben führt zu einem Durchbruch im Limes, wo er in eine von Nordosten kommende Runse mündet. Sie ist verbunden mit einem Teich jenseits der Fortsetzung des abknickenden Wegs hinunter zum Dt. Limes-Radweg. Vom Teich hoch entlang dieses Wegs zu den erwähnten Hochsitzen führt eine Wiese. Vom Limes-Durchbruch bis zum Radweg führt ein nicht immer erkennbarer Grabenlauf. Ein Durchlass zur anderen Wegseite nimmt ihn auf. Hier kreuzt auch die Grenze zwischen Pfaffenwiesbach und Ober-Mörlen den Radweg. Nordwestlich unterhalb des Wegs münden in einem Laubwald zwei Runsen, die östliche vom Durchlass, die westliche von einem anderen Durchlass etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> südwestlich. Die Runse biegt westwärts. Nördlich von ihr existiert eine weitere, die nordwestlich zur Forsthausstraße führt, an eine Wegekreuzung. Die heutige Runse des 24848342 unterquert einen Weg. Erst bei Fluss-km 0,2<ref name="ausgemessen"/> mündet von links der etwa ¾ km lange Zufluss 248483424<ref name="GWZ248483424" /> vom Steinkopf-Hang, zunächst in zwei Runsen oder Gräben bis zum Grenzweg zwischen Pfaffenwiesbach und Ober-Mörlen aus einem von Gräben durchgezogenen Kahlschlag abfließend. 24848342 hat vereint mit 248483424 noch etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> bis zur Forsthausstraße und noch einmal die gleiche Strecke<ref name="ausgemessen"/> bis zur Mündung von rechts in den Holzbach auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/>Vorlage:Coordinate.
  • ein namenloser Bach aus einer trockenen Runse von einer Tallage südlich eines Buckels westlich des Steinkopfs, vielleicht der alte Abfluss des Gewässers 24848342, dem er sehr nahe kommt (rechts), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen"/> Fluss-km 4,5
Die Runse beginnt Vorlage:Coordinate auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/> nahe einer Wegekreuzung mit dem Dt. Limes-Radweg, zu der ein gewundener Weg von der Forsthausstraße hoch führt, der die Runse ein Wegstück nördlich am rechten Ufer begleitet. Sie führt in nordwestlicher Richtung zu einem Weg von der Forsthausstraße, von dem der gewundene Weg abzweigt, wo ein Durchlass Vorlage:Coordinate gelegentliche Wasserflüsse in einen Graben hindurch lässt. Dieser führt verflachend zu einer Wegkreuzung an der Forsthausstraße, wo Wasserflüsse per weiteren Durchlass Vorlage:Coordinate in eine nach Nordwesten führende Fortsetzung der Runse geleitet werden, die von einem unbefestigten Weg am linken Ufer begleitet wird, der bald westwärts zum Holzbach abbiegt und in dessen Nähe ihm am rechten Ufer abwärts folgt. So kommt es, dass er die Runse kurz vor ihrer Mündung auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/>Vorlage:Coordinate in den Holzbach quert.
  • ein namenloser Bach aus einem Waldteich, der von zwei Quellen gespeist wird und in den von rechts ein Entwässerungsgraben mündet (rechts), etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> plus je Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> für die Quellabflüsse, Fluss-km 4,4
Die beiden Quellen, Vorlage:Coordinate bzw. Vorlage:Coordinate, auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/> bzw. auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/>, entwässern über je Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> lange gerade Gräben in einen Teich Vorlage:Coordinate auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/>. Ihn verlässt ein Graben in ungefähr westliche Richtung, Nach etwa ¼ km mündet auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/>Vorlage:Coordinate von rechts ein Entwässerungsgraben aus einem kleinen Nadelwald. Wenige dam weiter wird der unbefestigte Weg am Holzbach gequert und nach nochmals dieser Strecke fällt der Bach in einer Rinne über die Kante der Runse dem Holzbach zu, in den er von rechts auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/> mündet Vorlage:Coordinate.
  • Gewässer 24848344<ref name="GWZ24848344" /> (rechts), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen"/> Fluss-km 3,6
Etwa ⅓ km<ref name="ausgemessen"/> südwestlich der Kaisergrube an der Kreuzung des Dt. Limes-Radwegs mit der Forsthaus- oder Wintersteinstraße und etwa gleich weit entfernt<ref name="ausgemessen"/> vom im Nord-Nordosten liegenden Römerturm am Gaulskopf sowie den je etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> entfernten Quellen vom Aitzenbach und dem Vogelbach-Zufluss Schwarzlochbach (Westen bzw. Nordwesten) entspringt auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/>Vorlage:Coordinate der Bach in einem teilweise kahl geschlagenen Nadelwald in einem schmalen Tal. Im Norden begleitet ihn anfänglich ein befestigter Waldweg, der den Gaulskopf umrundet und daher bald nach Norden abbiegt. Von der Kreuzung und den Wegen führen Gräben auf die Quelle zu. Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> südöstlich von ihr mündet ein Durchlass unter der Forsthausstraße in das Tal. Auch von dort führen Abflussspuren zur Quelle. Auf der anderen Seite der Forsthausstraße befindet sich eine steile, etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> lange und Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> breite und genutzte Wiese im Wald, die unten von einem Damm abgeschlossen wird.<ref name="genutzte Waldwiese"/> Auf annähernd halber Höhe ist auf der Südseite zum Waldrand hin ein weiterer Damm errichtetVorlage:Coordinate, von der halben Breite der Wiese. Er staut einen kleinen Teich auf. Am oberen und östlichen Ende der Wiese führt ein unbefestigter Weg an ihr vorbei. Oberhalb desselben befindet sich eine Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> entfernte Quelle auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/>Vorlage:Coordinate. Ihr Abfluss erfolgt über einen Graben auf die Wiese, wo keine Spuren eines Wasserlauf erkennbar sind.
Der Bach mit der GWZ 24848344 fließt in geraden Abschnitten südlich um den Gaulskopf herum und gelangt unter einem unbefestigten Weg in den kurzen Abschnitt einer Runse und danach auf die Grenze von Ober-Mörlen nach Friedrichsthal, etwa bei Fluss-km 0,78.<ref name="ausgemessen"/> Er wechselt damit auch von einem Nadel- zu einem feuchten Laub- oder Bruchwald, und bald darauf zum Rand einer Wiese im Gewann Hintere Lochwiese, die bereits vor dem Zweiten Weltkrieg bestand.<ref name="Hintere Lochwiese"/> Der Bach war früher eine wichtige Grenze, denn an seinem rechten, etwas höheren und trockenen Ufer stehen diverse Grenz- oder Läufersteine, die das Herzogtum Nassau und spätere Königreich Preußen, mit Pfaffenwiesbach, vom Großherzogtum Hessen, mit Ober- und Nieder-Mörlen, seit 1972 einem Stadtteil von Bad Nauheim, separieren. Der Bach fließt am Südrand der Wiese und durchquert einen Laubwaldriegel, hinter dem sich erneut eine Wiese öffnet. Dort fließt er jedoch im Abstand von ein bis zwei dam Abstand zum Waldrand. In einem Galeriewald überquert er diese Wiese nordwestwärts zu einem unbefestigten Waldweg, dem er am Nordrand einer breiteren Wiese westwärts folgt und im Gewann Krummwies/Am Kuhtroff auf die dortigen Teiche trifft. Er fließt nördlich an ihnen vorbei, am Hang des nach Nordwest weisenden Sporn des Gaulskopfs entlang, in einen kleinen, jedoch morastigen Bruchwald, in dem er geradlinig von rechts und aus Osten auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/> in den Holzbach mündet Vorlage:Coordinate.
  • namenloser Bach (Rittersbach?) von Fischteichen aus den Fluren Am Stockborn/Rittersbach<ref name="Rittersbach" /> (rechts), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen"/> Fluss-km 1,8
Oberhalb und östlich von drei noch genutzten eingegrünten Fischteichen, die er nachher durchströmt und die an einen Nadelwald aus dem Holzbachtal anschließen, entspringt der Bach auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/> in einer Feldflur nahe der Grenze zum Ober-Mörler Ortsteil Langenhain-Ziegenberg (dort Nadelwald)Vorlage:Coordinate. Unterhalb eines Feldwegs fließt er als nackter Graben in südwestlicher Richtung durch Wiesen im Gewann „Rittersbach“ abwärts dem Südhang des mit Laubwald bestandenen Jungfernbergs zu und verbirgt sich im Waldrand. Beim Umrunden des Bergs – es ist eher ein eckiges Abbiegen – wechselt seine Fließrichtung auf Nordwest. Bei Vorlage:Coordinate auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/> mündet er mit einer Linkskurve von rechts in den Holzbach.
  • namenloser Bach von einem Teich aus der Flur Kirchwald<ref name="Natureg-Kirchwald-Bach" /><ref name="WRLL-Kirchwald-Bach" /> (rechts), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen"/> Fluss-km 0,95
Der etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> große Waldteich auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/> im Gelände des Ober-Mörler Ortsteils Langenhain-Ziegenberg hat in seinem nordöstlichen Eck eine gefasste Quelle Vorlage:Coordinate, die ihn speist. Im Südosten mündet ein Entwässerungsgraben aus dem Wald im Osten, der zeitweilig Wasser führt. Wenige Meter unterhalb des nach Westen gerichteten Teichabflusses wird ein unbefestigter Waldweg unterquert. Der Bach fließt westwärts in einem sich windenden Bett durch einen Laubwald und stößt auf einen weiteren querenden unbefestigten Waldweg. Erhaltene Holzpfähle lassen vermuten, dass hier ein zweiter Teich Vorlage:Coordinate bestand. Darunter wird der Berghang steiler. In ihm finden sich ein südlicher Nebenlauf und ein morastiges Becken mit Sickerquellen Vorlage:Coordinate. Der Laubwald geht in einen Mischwald über. Weiter südwärts, jenseits eines parallel zum Bach verlaufenden Wegs, ragen Quarzitfelsen aus dem Waldboden. Südwestlich von ihnen sind Spuren einer Bergwerkstätigkeit in der Grube Anna erkennbar. Über dem steilen Bachlauf liegt viel Totholz. Der Bach kommt zu einem letzten Querweg, über den er einfach fließt. Der Weg ist zugleich die Grenze zum Usinger Ortsteil Kransberg, bei der Grube Anna ist er Grenze zu Friedrichsthal. Im Hang darunter, mit einem starken und von Menschen genutzten Vorkommen von Bärlauch, teilt er sich in zwei Läufe. Sie vereinigen sich nahe dem Zuweg auf der Südseite eines Ackers im Gewann Holzbergacker. Dadurch wird die Fließrichtung auf Südwest abgelenkt. Beim Erreichen der Kreisstraße 729 wird Bach auf Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen"/> im Straßengraben nach Südost abgelenkt, bevor er in einen die Straße diagonal gen Westen querenden Durchlass geleitet wird. Er mündet auf Vorlage:Höhe<ref name="GE"/> von rechts in den Holzbach Vorlage:Coordinate. Sein durchschnittliches Gefälle beträgt etwa Vorlage:Maß.

Flusssystem Usa

Orte

Der Holzbach fließt durch die folgenden Ortschaften:

Siehe auch

Einzelnachweise

<references>

   <ref name="ausgemessen">Im WRRL-Viewer ausgemessen</ref>
   <ref name="Bach">
       Vorlage:Internetquelle
   </ref>
   <ref name="Dt. Limes-Radweg">Abschnitt Dasbach–Langenhain des Deutschen Limes-Radwegs</ref>
   <ref name="Forsthausstraße">Mündliche Aussage eines Ortsansässigen. Demnach wurde sie dem Straßenverkehr entzogen auf Wunsch der US-amerikanischen Garnison in den Friedberger Ray Barracks (siehe auch Elvis Presley oder König der Raben), die nahe der damaligen Straße ihren Standortübungsplatz ausbauten, das heutige FFH-Gebiet Eichkopf bei Ober-Mörlen, und uneingeschränkt an- und abmarschieren sowie üben wollten.</ref>
   <ref name="Pelztierfarm">Im 20. Jahrhundert existierte außerhalb des Waldes eine Pelztierfarm.</ref>
   <ref name="Dreimärker">Er zeigt auf einer Seite „GH“ und „NM“ für Nieder-Mörlen im Großherzogtum Hessen, auf seiner zweiten Seite „HN“ und „C“ für Cransberg im Herzogtum Nassau und auf der dritten Seite „HN“ und „PW“ für Pfaffenwiesbach im Herzogtum Nassau. Die Oberseite ziert die Jahreszahl „1828“. Daneben hat jede Seite eine eigene fortlaufende Nummer für die Reihenfolge der Steine auf ihrer Seite der Grenze. Die Nummer „311“ ist auf hessen-nassauischer Seite gleich.</ref>
   <ref name="Jungfernberg">
       Vorlage:Internetquelle
   </ref>
   <ref name="AV">Vorlage:Internetquelle</ref>
   <ref name="EW">Laut Angaben aus dem WRRL-Viewer</ref>
   <ref name="Verlegung">
       Vorlage:Internetquelle
   </ref>
   <ref name="Pegel">Vorlage:Internetquelle</ref>
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   <ref name="WRLL-Kirchwald-Bach">
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</references>

Weblinks

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