Horne (Fluss)
Die Horne (auch Hornebach) ist ein 12,6 km langer, orografisch rechter Nebenfluss der Lippe.
Name
Im Jahr 1478 (over de horne) wird der Fluss erstmals schriftlich erwähnt. Der Name leitet sich vom altsächsischen Wort Hornun für 'an der Landspitze' ab. Ob der Fluss nach dem Ort Horn benannt wurde oder umgekehrt, lässt sich nicht mehr sicher feststellen.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>
Geographie
Verlauf
Die Horne entspringt etwa 600 m südöstlich der Gemeinde Herbern am Vorlage:Höhe hohen Mayknapp auf einer Höhe von Vorlage:Höhe. Von ihrer Quelle aus fließt sie zunächst in westliche Richtung. Südwestlich von Herbern wendet die Horne ihren Lauf nach Süden. Nachdem sie Werne durchflossen hat, mündet die Horne auf einer Höhe von Vorlage:Höhe in die Lippe. Auf ihrem 12,6 km langen Weg überwindet die Horne einen Höhenunterschied von 52 m, was einem mittleren Sohlgefälle von 4,1 ‰ entspricht. Das Einzugsgebiet hat eine Größe von 42,432 km².
Nebenflüsse
Im Folgenden werden die Nebenflüsse der Horne genannt. Die Reihenfolge entspricht der Fließrichtung. Zusätzliche Angaben sind die Länge,<ref name="LVermANRW" /> die orographische Lage und die Höhenlage<ref name="TK25" /> der Mündung. Soweit bekannt wird auch die Größe des Einzugsgebiets<ref name="LVermANRW" /> genannt.
- Wöstbecke – 1,9 km langer, rechter Nebenfluss auf Vorlage:Höhe
- N.N. – 1,8 km langer, rechter Nebenfluss auf Vorlage:Höhe
- Südliche Hagenbusk Rinne – 1,2 km langer, rechter Nebenfluss auf Vorlage:Höhe
- Nordbach – 3,3 km langer, linker Nebenfluss auf Vorlage:Höhe (Einzugsgebiet: 16,309 km²)
- Holthauser Dillbecke – 2,4 km langer, rechter Nebenfluss auf Vorlage:Höhe
- Hustebecke – 2,5 km langer, linker Nebenfluss auf Vorlage:Höhe
- Piepenbach – 2,7 km langer, rechter Nebenfluss auf Vorlage:Höhe
Umwelt
In ihrem Quellgebiet überwiegt die landwirtschaftliche Nutzung des Gewässers; im Siedlungsgebiet der Stadt Werne übernimmt die Horne darüber hinaus auch noch weitere Aufgaben, beispielsweise die der Stadtentwässerung. Ferner speist die Horne nun, nach aufwändigen Renaturierungs- und Umbauarbeiten, den Stadtsee der Stadt. Von diesem, ehemals durch Aufstauung der Horne entstanden, ist die Horne nun mit einer Deichanlage abgetrennt worden.
Einzelnachweise
<references />