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Hortense Haudebourt-Lescot

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Datei:Hortense Haudebourt-Lescot.jpg
Selbstporträt von Hortense Haudebourt-Lescot, 1800
Datei:Antoinette Haudebourt-Lescot Atelier Paris.jpg
Haudebourt-Lescot Atelier in Paris

Antoinette Cecile Hortense Haudebourt-Lescot (* 14. Dezember 1784 in Paris; † 2. Januar 1845 ebenda) war eine französische Malerin, die zahlreiche Porträts europäischer Adliger anfertigte. Ihre Werke sind dem Klassizismus zuzuordnen.

Leben

Antoinette Cécile Hortense Haudebourt-Lescot wurde 1784 in Paris geboren und starb dort im Jahr 1845.<ref name="nmwa-antoine">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Haudebourt-Lescot war von Guillaume Guillon Lethière und unterrichtete später selber, darunter die Malerin Marie-Ernestine Serret (1812–1884). Ihre künstlerische Laufbahn begann sie unter der Anleitung von Lethière.<ref name="nmwa-antoine" /> Im Jahr 1808 folgte sie ihrem Lehrer nach Italien, wo sie acht Jahre verbrachte und die lokalen Gebräuche und die farbenfrohe Kleidung der Bauern studierte, die später in vielen ihrer Gemälde auftauchen sollten.<ref name="nmwa-antoine" /> Nach ihrer Rückkehr nach Paris heiratete sie 1820 den Architekten Louis-Pierre Haudebourt.<ref name="nmwa-antoine" /> Auch nach ihrer Heirat blieb sie künstlerisch aktiv und stellte im Laufe von drei Jahrzehnten über 100 Gemälde im Salon de Paris aus.<ref name="nmwa-antoine" />

Wirken

Haudebourt-Lescot malte vorrangig Szenen des italienischen Volkslebens, die sie während ihres Aufenthalts in Italien skizzierte.<ref name="histoire">M. Charles Blanc (1861-1884). Histoire des peintres de toutes les écoles. Vol. 8. Online: https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k97653883</ref> Diese Werke zeichneten sich durch ihre lebendige Farbgebung und die Darstellung des ländlichen Alltags aus.<ref name="histoire" /> Sie erhielt 1810 eine Medaille für ihre Werke im Salon de Paris und wurde zur Malerin der Herzogin von Berry ernannt.<ref name="nmwa-antoine" /> Mehrere ihrer Werke wurden von der französischen Regierung für das Museum in Versailles in Auftrag gegeben.<ref name="nmwa-antoine" /> Haudebourt-Lescot war auch als Lithografin tätig; unter ihren bekanntesten Lithografien befinden sich Der öffentliche Schreiber und Das Saltarello.<ref name="hyde-2016">Hyde, M. (2016). «Peinte par elle-même?». Women artists, teachers and students from Anguissola to Haudebourt-Lescot. Arts et Savoirs, (6).</ref> Zwar gab es Kritik an der angeblichen Nachlässigkeit ihrer späteren Arbeiten, jedoch blieb sie eine geschätzte und anerkannte Künstlerin, deren Werke auch nach ihrem Tod nicht in Vergessenheit gerieten.<ref name="hyde-2016" /> Einige der Werke Haudebourt-Lescots sind heute im Musée du Louvre ausgestellt.

Weblinks

Commons: Paintings by Hortense Haudebourt-Lescot – Album mit Bildern, Videos und AudiodateienSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.

Einzelnachweise

<references />

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