Zum Inhalt springen

Hubert Schmitt-Degenhardt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Hubert Schmitt-Degenhardt (* 4. Oktober 1902 in Serkenrode; † 3. März 1995 in Aachen<ref>Todesnachricht auf Chronik der Stadt Aachen (PDF; 27 kB)</ref>) war ein deutscher Verwaltungsjurist.

Werdegang

Schmitt-Degenhardt wurde als Sohn eines Landwirts geboren. Nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaft in Würzburg, Frankfurt und Münster. Vor 1945 war er in der Reichsfinanzverwaltung tätig, ab 1945 beim Finanzamt Detmold. Im Jahr 1950 kam er als Ministerialrat in das Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Von 1955 bis zum Eintritt in den Ruhestand 1967 war er Regierungspräsident des Regierungsbezirkes Aachen.

Zunächst korporiert im Unitas-Verband, trat er zum Ring Katholischer Deutscher Burschenschaften über. So war er Gründungsmitglied der 1925 gegründeten KDB Nibelungen zu Münster (später im RKDB) und Bandphilister weiterer Burschenschaften im RKDB u. a. in Würzburg, Düsseldorf, Aachen und der KDB Sigfridia Bonn.<ref>Uwe R. Schwindtke (Hrsg.): Ring-Angehörigen-Verzeichnis des RKDB und des RKAB. Bonn 1994.</ref><ref>Studentenwohnheim Sigfridia e. V. (Hrsg.): Geschichte der Katholischen Deutschen Burschenschaft Sigfridia zu Bonn im Ring Katholischer Deutscher Burschenschaften 1910–2010. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1990, S. 261.</ref>

Hubert Schmitt-Degenhardt fand seine letzte Ruhestätte auf dem Aachener Waldfriedhof.

Ehrungen

Datei:OrdenHubertSchmittDegenhardt.jpg
Einige Ehrungen und Orden von Hubert Schmitt-Degenhardt. Obere Reihe: Cross of the European Confederation of Former Combatants, Gregoriusorden, Silvesterorden (Stern und Band), Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes II. Klasse. Untere Reihe: Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen, Kronenorden (Belgien), Großes Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland (Stern und Band), Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz

Literatur

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

August von Reiman (1816–1834) | Adolf Heinrich von Arnim-Boitzenburg (1834–1837) | Christoph von Cuny (1837–1844) | Busso von Wedell (1844–1848) | Friedrich von Kühlwetter (1848–1866) | Moritz von Bardeleben (1866–1872) | Adolf Hilmar von Leipziger (1872–1878) | Otto von Hoffmann (1878–1892) | Julian von Hartmann (1892–1907) | Max von Sandt (1907–1917) | Adolf von Dalwigk zu Lichtenfels (1917–1922) | Wilhelm Rombach (1922–1928) | Georg Stieler (1928–1933) | Eggert Reeder (1933–1936) | Franz Vogelsang (1936–1945) | Ludwig Philipp Lude (1945–1950) | Heinrich Brand (1950–1955) | Hubert Schmitt-Degenhardt (1955–1967) | Josef Effertz (1968–1972)

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein