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Huda Jama (Slowenien)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Huda Jama
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Basisdaten
Staat SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien
Historische Region Untersteiermark / Štajerska
Statistische Region Savinjska (Sanngebiet)
Gemeinde Gemeinde LaškoVorlage:Infobox Ort in Slowenien/Wartung/Gemeinde verlinkt
Koordinaten Vorlage:Infobox Ort in Slowenien/Gemeinde zu ISO-Code_type:city(73) 46° 10′ N, 15° 11′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Slowenien/Gemeinde zu ISO-Code_type:city(73) 46° 9′ 47″ N, 15° 11′ 13″ O
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Höhe 335 m. i. J.
Einwohner 73 (2023<ref>Population by settlements, detailed data, 1 January 2023. Abgerufen am 11. Januar 2024.</ref>)
Kfz-Kennzeichen CE

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Huda jama IMG 0864.jpg
Gebäude in der Nähe des ehemaligen Bergwerks

Huda Jama („böse Höhle“, auch „schlimme Höhle“, „schlimme Grube“); in amtlichen kaiserlich-österreichischen Quellen auch Hudajama<ref>Süss, Franz Eduard: Das Erdbeben von Laibach am 14. April 1895; Kaiserlich-königliche Geologische Reichsanstalt Wien, S. 139; Wien, 1897.</ref><ref>Kieslinger, Franz: Die Mineralkohlen Österreichs. Vienna: Schriften des Kaiserlich-königlichen Ackerbau-Ministeriums, S. 130; Wien, 1903.</ref> ist ein kleiner Ort auf dem Gebiet der Gemeinde Laško in der slowenischen Untersteiermark. Er liegt in einer Mittelgebirgslandschaft am Flüsschen Rečica, einem Nebenfluss der Savinja, auf einer Meeresspiegelhöhe von etwa 335 m. Die umgebenden Berge erreichen Höhen bis zu 700 m. Der Ort wurde bekannt durch das Massengrab im Barbara-Stollen.

Geschichte

Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die Xylit-Kohlelager (auch Lignit oder Schieferkohle genannt) in der Gegend durch österreichische Prospektoren entdeckt. 1813 begann die kommerzielle Ausbeutung durch ein Bergwerk unter der Familie Godalla. Das Bergwerk war unter verschiedenen Eigentümern bis 1855 in Betrieb; dann wurde der Betrieb unter Paul von Putzer mangels Rentabilität stillgelegt und die Maschinen nach Brežno bei Laško verlagert. 1890 wurde der Bergwerksbetrieb wieder aufgenommen.<ref>Savnik, Roman: Krajevni leksikon Slovenije (Lokales Lexikon von Slowenien), Band 3, S. 183; Ljubljana, 1976.</ref> 1902 wurde die Anlage umgebaut und erweitert. Das Bergwerk blieb bis 1942 in Betrieb und wurde danach von 1945 bis 1992 wieder genutzt.<ref>Polona Malovrh: V vas, ki jo je pogoltnil rudnik, s 3D-očali. 6. Dezember 2017, abgerufen am 21. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nach der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort von jugoslawischen Partisanen am 2. Juli 1942 erfolglos attackiert. Ein weiterer Angriff erfolgte am 25. März 1944, wobei sich die deutschen Truppen im Bergwerk verschanzten und es zu größeren Schäden an der Anlage kam.<ref>Savnik, Roman: Krajevni leksikon Slovenije (Lokales Lexikon von Slowenien), Band 3, S. 195; Ljubljana; 1976.</ref>

Seit 2011 ist das Bergwerk der Öffentlichkeit zugänglich. Der ehemalige Bergbaumaschinenraum in der Mine dient jetzt als Kapelle zum Gedenken an die Opfer des Massakers.<ref>narod.hr</ref>

Siehe auch

Datei:Barbara rov 2015.jpg
Eingang zum Barbara-Stollen 2015

Einzelnachweise

<references />

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