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Hurrungane

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Vorlage:Infobox Gebirgsgruppe

Datei:Hurrungane.JPG
Hurrungane von Norden gesehen
Datei:Hurrungane.jpg
Westliches Hurrungane: Berdalsbotn, links der Soleibotntind (Vorlage:Höhe)

Als Hurrungane wird eine Gebirgsgruppe im südwestlichen Jotunheimen-Gebirge in Norwegen bezeichnet. Das Gebiet erstreckt sich östlich der innersten Ausläufer des Sognefjordes, des Lustrafjordes und des Årdalsfjordes. Nach Norden wird es vom Sognefjell und nach Südosten vom tief eingeschnittenen Utladalen begrenzt. Die Hurrungane-Gruppe liegt auf den Gemarkungen der Gemeinden Luster und Årdal und ist Teil des Jotunheimen-Nationalparks. Im Süden des Gebiets liegt die Ortschaft Øvre Årdal. Die Straße von Øvre Årdal nach Turtagrø im Norden ist die einzige Verkehrsanbindung.

Landschaft

Die Hurrungane-Massiv zeichnet sich durch eine hochalpine, schroffe Landschaft mit zahlreichen Gletschern und Gebirgsseen aus. Über 25 Gipfel erreichen eine Höhe von mehr als Vorlage:Höhe. Die acht höchsten Gipfel der Hurrangane-Gruppe liegen sämtlich im Styggedals- og Skagastølsryggen und sind Store Skagastølstind, kurz „Storen“ (Vorlage:Höhe), Store Styggedalstind, Østtoppen (Vorlage:Höhe), Store Styggedalstind, Vesttoppen (Vorlage:Höhe), Gjertvasstind (Vorlage:Höhe), Sentraltind (Vorlage:Höhe), Vetle Skagastølstind (Vorlage:Höhe), Midtre Skagastølstind (Vorlage:Höhe) und Skagastølsnebbet (Vorlage:Höhe).

Die höchsten Hauptgipfel (mit einer Schartenhöhe über 100 m)<ref name="Peakbagger">Vorlage:Internetquelle</ref> sind in der Hauptgruppe:

In der kleinen Nordgruppe liegen die Hauptgipfel:

Die Gipfel des Hurrungane-Massivs sind z. T. bei Kletterern sehr beliebt. Das Gebiet liegt oberhalb der Baumgrenze; es herrschen daher Flechten, Moose und an feuchten Standorten Wollgras vor. Durch die exponierte Lage (die Hurrungane-Gruppe ist der erste Hochgebirgszug östlich des Fjords im Landesinneren) gibt es reichlich Niederschlag.

Geologie

Das Hurrungane-Gebiet ist Teil des Jotundeckenkomplexes und besteht im Wesentlichen aus hochmetamorphen Gesteinen (Gneisen, Granuliten, Amphiboliten) des Präkambriums<ref>Koestler A.G. (1983): Zentralkomplex und NW-Randzone der Jotundecke, West-Jotunheimen, Südnorwegen. Strukturgeologie und Geochronologie. Mitteilungen aus dem Geologischen Institut der ETH und der Universität Zürich, Neue Folge 242, 1-225.</ref><ref>Koestler A.G. (1989): Hurrungane 1517 IV, bergrunnskart (geologische Karte) 1:50 000. Norsk Geologisk Undersøkelse, Trondheim</ref>, die während der Kaledonischen Orogenese im Silur/Devon auf den Baltischen Schild überschoben wurden. In diesem Rahmen treten an mehreren Stellen Pegmatite auf, die ein sehr breites Spektrum an Mineralen aufweisen.<ref>Selbekk R.S., Spürgin S. & Lundmark A.M. (2006): Beryll-allanitt-(Ce) pegmatittene i Berdalen, Hurrungane. Stein 33, nr. 1, 28-31. (auf norwegisch)</ref>

Siehe auch

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Normdaten