Zum Inhalt springen

Ingeborg von Zadow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Ingeborg von Zadow.JPG
Ingeborg von Zadow, 6. Juli 2013

Ingeborg von Zadow (* 24. Mai 1970 in Berlin) ist eine deutsche Theaterautorin, die vor allem Kinderstücke schreibt. Außerdem ist sie als literarische Übersetzerin tätig.

Leben

Ingeborg von Zadow wuchs zweisprachig (deutsch/englisch) auf in Berlin, Bonn, Poughkeepsie/N.Y., Brüssel und Heidelberg, wo sie 1989 das Abitur ablegte. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen und an der Binghamton University und schloss dort 1994 mit dem Master of Arts (M.A.) for Theatre ab.<ref>Ingeborg von Zadow Stadtbücherei Heidelberg</ref>

Schon vor dem Studium begann sie, als Autorin und als Regieassistentin an verschiedenen Theatern zu arbeiten. Sie war seit dem Studium freiberuflich tätig in Berlin, Mannheim und seit 1998 in Heidelberg.

Ihre Stücke, die vor allem im Verlag der Autoren erscheinen, wurden seit 1993 in über 50 Aufführungen gezeigt und übersetzt (englisch, polnisch, hebräisch, türkisch, russisch, schwedisch und estnisch). Das Theaterfestival Triangel Festival Konstanz zeigte 1997 eine Werkschau. Beim 6. Deutschen Kinder- und Jugendtheatertreffen in Berlin 2001 erhielt sie den Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin für ihr bisheriges Werk. Das Goethe-Institut ermöglichte es ihr, Einladungen nach England, Griechenland, und Australien zu folgen. Sie arbeitete als Tutorin bei den Autorentreffen World Interplay Australia und Interplay Europe.

Theaterstücke und Übersetzungen

Theaterstücke

Opernlibretto

  • Die Kinder des Sultans, Fantastische Oper in 9 Szenen, Komposition Avner Dorman, UA Theater Dortmund 6. März 2022, Regie Anna Drescher, Musikalische Leitung Christoph JK Müller, Kooperation Junge Opern Rhein Ruhr<ref>Die Kinder des Sultans: Theater Dortmund. Abgerufen am 20. Februar 2022.</ref>

Übersetzungen von Theaterstücken

Auszeichnungen

  • 2021 Projektstipendium Baden-Württemberg
  • 2019 Ehrengast bei der 28. Playwrights Conference in Orzycko, Polen<ref>Impressions of the Playwrights Conference in Obrzycko, Poland, by Ingeborg von Zadow. Abgerufen am 20. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 2016 Nominierung Deutscher Kindertheaterpreis mit "Haus Blaues Wunder"<ref>hfangauf: Die Spannung steigt – Teil 3. In: KJTZ – Das Blog. 31. Oktober 2016, abgerufen am 20. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 2016 Ehrengast beim Colombo International Theatre Festival in Sri Lanka<ref>Colombo International Theatre Festival from April 1-6. Abgerufen am 20. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 2014 Auswahlliste Deutscher Kindertheaterpreis mit "Komm jetzt geh"<ref>www schmoe de, Frankfurt und Janis Elko: Portrait. Abgerufen am 22. Februar 2022.</ref>
  • 2014 International Playwright Observer beim Festival "New Visions, new Voices", Kennedy Center Washington D.C., USA<ref>www schmoe de, Frankfurt und Janis Elko: Portrait. Abgerufen am 22. Februar 2022.</ref>
  • 2012 Auswahlliste Deutscher Kindertheaterpreis mit "Raus aus dem Haus"<ref>www schmoe de, Frankfurt und Janis Elko: Portrait. Abgerufen am 22. Februar 2022.</ref>
  • 2011 Nominierung Mülheimer Kinderstückepreis mit "Über lang oder Kurz"<ref>www schmoe de, Frankfurt und Janis Elko: Portrait. Abgerufen am 22. Februar 2022.</ref>
  • 2009: Förderung im Rahmen von „Nah Dran! Neue Stücke für das Kindertheater“, ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der BRD und des Deutschen Literaturfonds mit Mitteln der Kulturstiftung des Bundes<ref>„Nah dran! – Autoren im Theater“. Das KJTZ und der Deutsche Literaturfonds möchten mit "Nah dran!" seit 2009 Prozesse in der Stückentwicklung und der Inszenierung von neuen szenischen Anordnungen für das Kindertheater ermöglichen. Der Fokus liegt dabei auf der Zusammenarbeit der Autor:innen mit Theatern und Regisseur:innen.</ref>
  • 2001: Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin
  • 2001: Jahresstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
  • 1993/1994: Fulbright-Stipendium für das Studium in den USA

Bühnenmusik

Friedemann Schmidt-Mechau komponierte 1999 zu Pompinien eine Bühnenmusik für Viola sola.

Literatur

  • Das Innere wird öffentlich gemacht. Interview in: Henning Fangauf, Wolfgang Sting (Hrsg.): Schreibwerkstatt Kindertheater – Beiträge zur zeitgenössischen Dramatik. Universität Hildesheim 1996.
  • Christoph Lepschy: Der Trick ist das Wort Pause. In: Lilly Axster et al.: Stück-Werk 2. Arbeitsbuch. Deutschsprachige Autoren des Kinder- und Jugendtheaters. Portraits. Beschreibungen. Gespräche , Theater der Zeit, Hrsg. Gerd Taube, Berlin Juni 1998. ISBN 3-9805945-3-X.

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Hinweisbaustein