Zum Inhalt springen

Ingo Weißenborn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ingo Weißenborn (* 29. November 1963 in Bernburg an der Saale) ist ein ehemaliger deutscher Fechter.

Leben

Bis 1990 focht Weißenborn für die DDR und den ASK Vorwärts Potsdam. 1991 wechselte er zum Fecht-Club Tauberbischofsheim.

Erfolge

Bei den Fechtweltmeisterschaften 1983 gehörte er als Ersatzmann der DDR-Mannschaft an, die im Florettfinale gegen die Mannschaft der Bundesrepublik im Finale verlor. Bei den Fechtweltmeisterschaften 1986 gewann er mit der Mannschaft der DDR Bronze.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde der nur 1,68 m große Fechter bei den Fechtweltmeisterschaften 1991 Florettweltmeister und gewann mit der Mannschaft Silber. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona gewann Ingo Weißenborn mit der Mannschaft Gold zusammen mit den beiden Bonnern Alexander Koch und Ulrich Schreck, sowie mit den Tauberbischofsheimern Udo Wagner und Thorsten Weidner. Dafür erhielt er am 23. Juni 1993 das Silberne Lorbeerblatt.<ref>Landessportbund Niedersachsen e. V. VIBSS: Der Bundespräsident und seine Aufgaben im Bereich des Sports: Am 23. Juni 1993 zeichnete Bundespräsident von Weizsäcker ... behinderte und nicht behinderte Sportler, und zwar die Medaillengewinner der Olympische und Paralympischen Spiele 1992, mit dem Silbernen Lorbeerblatt aus</ref>

Bei den Fechtweltmeisterschaften 1993 gewann die Mannschaft mit Uwe Römer statt Ulrich Schreck den Weltmeistertitel.

Trainer

Von 2004 bis 2009 war Weißenborn Bundestrainer.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Somodi und Golubytskyi neue Fecht-Bundestrainer (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. April 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schwaebische.de</ref> Von 2012 bis 2019<ref>ÖFV Jahresbericht</ref> war er Trainer im BSFZ Südstadt, ab Herbst 2020 beim TSV Neu-Ulm<ref>Olympiasieger Ingo Weißenborn: Das ist der neue Trainer der Neu-Ulmer Fechter</ref> und ab 2022 war er wieder Trainer in Tauberbischofsheim.<ref>Fecht-Club Tauberbischofsheim engagiert Olympiasieger als Trainer</ref>

Auszeichnungen

Literatur

  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland: Barcelona 1992. Die deutsche Olympiamannschaft, Frankfurt 1992

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

1904: Gemischte Mannschaft[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Fonst, Van Zo Post, Díaz | 1920: Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Olivier, Baldi, Costantino, A. Nadi, N. Nadi, Puliti, Speciale, Terlizzi | 1924: Dritte Französische Republik[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Cattiau, Coutrot, Ducret, Gaudin, Jobier, Labatut, de Luget, Peroteaux | 1928: Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Chiavacci, Gaudini, Guaragna, Pessina, Pignotti, Puliti | 1932: Dritte Französische Republik[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Bondoux, Bougnol, Cattiau, Gardère, Lemoine, Piot | 1936: Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Bocchino, Gaudini, Guaragna, Marzi, Di Rosa, Verratti | 1948: Frankreich 1946[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Bonin, Bougnol, Buhan, Lataste, d’Oriola, Rommel | 1952: Frankreich 1946[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Buhan, Lataste, Netter, Noël, d’Oriola, Rommel | 1956: Vorlage:ITA-1946 Bergamini, Carpaneda, Lucarelli, Mangiarotti, Di Rosa, Spallino | 1960: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Midler, Rudow, Schdanowitsch, Sissikin, Sweschnikow | 1964: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Midler, Scharow, Schdanowitsch, Sissikin, Sweschnikow | 1968: Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Berolatti, Dimont, Magnan, Noël, Revenu | 1972: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Dąbrowski, Godel, Kaczmarek, Koziejowski, Woyda | 1976: Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Bach, Behr, Hein, Reichert, Sens-Gorius | 1980: Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Bonnin, Boscherie, Flament, Jolyot, Pietruszka | 1984: Vorlage:ITA-1946 Borella, Cerioni, Cipressa, Numa, Scuri | 1988: Sowjetunion Apziauri, Ibragimow, Korezki, Məmmədov, Romankow | 1992: DeutschlandDeutschland Koch, Schreck, Wagner, Weißenborn, Weidner | 1996: Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Məmmədov, Pawlowitsch, Schewtschenko | 2000: Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Ferrari, Guyart, Lhôtellier, Plumenail | 2004: Vorlage:ITA-2003 Cassarà, Sanzo, Vanni | 2012: ItalienItalien Aspromonte, Avola, Baldini, Cassarà | 2016: Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Achmatchusin, Safin, Tscheremissinow | 2020: Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Le Péchoux, Lefort, Mertine, Pauty | 2024: JapanJapan Matsuyama, Iimura, Shikine, Nagano

Liste der Olympiasieger im Fechten

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Weltmeister im Florettfechten (Einzel)