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Iridozyklitis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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H20.0 akute und subakute Iridozyklitis
H20.1 chronische Iridozyklitis
H20.2 phakogene Iridozyklitis
H20.8 sonstige Iridozyklitis
H20.9 Iridozyklitis, nicht näher bezeichnet
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Eine Iridozyklitis ist eine Form der Entzündung der Iris und des Ziliarkörpers. Eine Iridozyklitis kann häufig internistische Ursachen haben, die der weiteren Abklärung bedürfen. Eine Entzündung kann zu Grauem Star (Katarakt) oder Grünem Star (Glaukom) führen.

Ursachen

Ursachen der Iridozyklitis sind u. a.:

Symptome

Anzeichen für eine Iridozyklitis sind:

  • Augenschmerzen
  • Lichtscheu
  • Miosis (Reizmiosis)
  • Sehstörungen durch Trübung des Corpus vitreum oder des Kammerwassers
  • träge Pupillenreaktion
  • Farbänderung der Pupille
  • Eiweißablagerungen in der Hornhaut
  • Verklebungen (Synechien) zwischen Hornhaut und Iris.

Therapie

Zur Therapie können eine Weitstellung (Mydriasis) der Iris mittels Atropintropfen, entzündungshemmende Medikamente (Corticosteroide) und antimikrobielle Substanzen dienen.<ref>Marianne Abele-Horn: Antimikrobielle Therapie. Entscheidungshilfen zur Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten. Unter Mitarbeit von Werner Heinz, Hartwig Klinker, Johann Schurz und August Stich, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Peter Wiehl, Marburg 2009, ISBN 978-3-927219-14-4, S. 115 (Uveitis: Nichtgranulomatöse Iridozyklitis).</ref> Als günstig hat sich ebenfalls trockene Wärme (Rotlicht) erwiesen.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein

en:Iridocyclitis