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Isobuttersäure

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Strukturformel
Struktur von Isobuttersäure
Allgemeines
Name Isobuttersäure
Andere Namen
Summenformel C4H8O2
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch<ref>Eintrag zu Isobuttersäure. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 201-195-7
ECHA-InfoCard 100.001.087
PubChem 6590
ChemSpider 6341
DrugBank DB02531
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 88,11 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,95 g·cm−3 (20 °C)<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Schmelzpunkt

−46 °C<ref name="GESTIS" />

Siedepunkt

155 °C<ref name="GESTIS" />

Dampfdruck

1,81 hPa (20 °C)<ref name="GESTIS" />

pKS-Wert

4,86 (25 °C)<ref name="CRC_2">CRC Handbook of Tables for Organic Compound Identification, Third Edition, 1984, ISBN 0-8493-0303-6.</ref>

Löslichkeit

mäßig in Wasser (210 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS" />

Brechungsindex

1,3920 (20 °C)<ref name="CRC_2"/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.001.087">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 226​‐​302​‐​311​‐​314
P: 210​‐​233​‐​280​‐​301+312​‐​303+361+353​‐​305+351+338<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Isobuttersäure ist eine chemische Verbindung, die in der Kosmetikindustrie und Lebensmittelindustrie als Zusatzstoff und allgemein in der chemischen Industrie als Zwischenprodukt verwendet wird. Sie ist ein Isomer der Buttersäure.

Gewinnung und Darstellung

Isobuttersäure kann unter anderem durch Oxidation von Isobutyraldehyd hergestellt werden.

Verwendung

Isobuttersäure findet sich als Zusatzstoff in Kosmetika. Sie eignet sich als polares Lösemittel für verschiedene chemische Reaktionen. Die Salze der Isobuttersäure finden Anwendung in Textilhilfsmitteln, Gerbstoffen, Stabilisatoren sowie in Konservierungsmitteln. Als Zwischenprodukt kann Isobuttersäure zur Herstellung von Herbiziden sowie von Lack- und Kunststoffrohstoffen dienen. Die Ester der Isobuttersäure mit monofunktionellen Alkoholen finden als Duft- und Aromastoffe Verwendung (z. B. zeigen manche der Verbindungen einen ananasähnlichen Geruch).

Sicherheitshinweise

Dämpfe verursachen Reizung der Augen, der Atemwege, der Lunge sowie der Haut, narkotische Wirkung durch hohe Konzentrationen. Kontakt mit der Flüssigkeit reizt stark die Augen und die Haut.

Weblinks

Commons: Isobuttersäure – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Datenblatt Isobuttersäure der Celanese Chemicals Europe GmbH (PDF-Datei; 77 kB)

Einzelnachweise

<references />