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Jan A. P. Kaczmarek

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Jan A.P. Kaczmarek, PL Poznań 2011 (1).jpg
Jan A. P. Kaczmarek (2011)

Jan Andrzej Paweł Kaczmarek (* 29. April 1953 in Konin; † 21. Mai 2024 in Krakau) war ein polnischer Musiker und Komponist.

Leben

Jan A. P. Kaczmarek wurde 1953 in Konin geboren.<ref name=":0">Jan A.P. Kaczmarek. In: Culture.PL. Abgerufen am 23. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sein Großvater war Violinist und spielte in Kinos.<ref name=":0" /> Als Kind besuchte Kaczamarek öfters Konzerte an der Philharmonie in Posen.<ref name=":0" /> Gleichzeitig lernte er Klavier spielen.<ref name=":0" /> In der Schule komponierte er die Musik für Theaterstücke.<ref name=":0" /> Später studierte er an der Adam Mickiewicz Universität in Posen Rechtswissenschaften mit dem Ziel einer Diplomatenlaufbahn.<ref name=":1">Jon Burlingame: Polish Composer Jan A.P. Kaczmarek, Oscar Winner for ‘Finding Neverland,’ Dies at 71. In: Variety. 21. Mai 2024, abgerufen am 23. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sein Durchbruch als Komponist kam mit dem Entschluss, für das „Teatr Laboratorium“ von Jerzy Grotowski die Musik für ein Theaterstück zu komponieren.<ref name=":1" /> Ab 1977 ging er mit der Theatergruppe Achter Tag auf eine zweijährige Tournee. Dabei gründete er auch die Musikgruppe „Orchester des Achten Tags“ (Orkiesta Ósmego Dnia).<ref name=":0" /> Die Tour führte auch in die USA, wo das Orchester des Achten Tages im Jahr 1982 das Album Music for the End beim Label Flying Fish Records in Chicago herausbrachte.<ref name=":0" /> Im Orchester spielte er Klavier, Synthesizer, Schlagzeug und auf einer Gitarre-ähnlichen Fidel.<ref name=":1" /> Über vier Jahre bekam er den Publikumspreis der polnischen Zeitschrift Jazz Forum.<ref name=":1" />

Ab Anfang der 1980er Jahre komponierte er Filmmusiken in Polen.<ref name=":0" /> Im Jahr 1989 siedelte Kaczmarek nach Los Angeles über, wo er für verschiedene Musiklabels wie Sony Musical oder Decca Aufnahmen machte.<ref name=":0" /> Gleichzeitig komponierte er Musik für das Goodman Theatre in Chicago und das Mark Taper Forum in Los Angeles.<ref name=":1" /> 1992 wurde ihm ein Drama Desk Award für die Musik zu Tis Pity she’s a Whore verliehen.<ref name=":1" />

Seit Anfang der 1990er Jahre komponierte er auch für internationale Filmproduktionen. Ab 1995 komponierte er die Musik für mehrere Werke der Polnischen Filmregisseurin Agnieszka Holland, dazu gehören unter anderem Total Eclipse und Das Dritte Wunder.<ref name=":1" /> 2005 erhielt er den Oscar für seine Filmmusik zu Wenn Träume fliegen lernen.<ref name=":1" /> 2011 wurde auf seine Initiative und unter seiner Leitung in Posen erstmals das internationale Film- und Musikfestival Transatlantyk veranstaltet. 2015 wurde er in Polen mit einem Orden Polonia Restituta ausgezeichnet.<ref name=":1" /> 2023 erhielt er den Polnischen Filmpreis in der Kategorie „Ehrenpreis für ein Lebenswerk“.<ref>Jan A.P. Kaczmarek Laureatem Orła za Osiągnięcia Życia. In: Polnischer Filmpreis. 2023, abgerufen am 22. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Kaczmarek starb im Mai 2024 im Alter von 71 Jahren an einer Multisystematrophie.<ref>Oscar-winning composer of ‘Finding Neverland’ music, Jan A.P. Kaczmarek. dies at age 71. In: apnews.com. 21. Mai 2024, abgerufen am 21. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Filmografie (Auswahl)

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Literatur

  • Jan A. P. Kaczmarek – Die Kraft der Musik verstehen, Interview mit David Serong in Cinema Musica. Ausgabe 8/April 2007, S. 12–18.

Weblinks

Commons: Jan A. P. Kaczmarek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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