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Jason Gregory Boone

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Basketballspieler
Basketballspieler
Jason Gregory Boone
Spielerinformationen
Geburtstag 8. Oktober 1985 (40 Jahre und 221 Tage)
Geburtsort Sugar Loaf, Vereinigte Staaten
Größe 203 cm
Position Center
College New York
Vereine als Aktiver
2007–2008 DeutschlandDeutschland SSV Lokomotive Bernau
2008–2011 DeutschlandDeutschland BG Göttingen
2011–2014 DeutschlandDeutschland s.Oliver Baskets
2014–2015 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Konya Selcuk
201500000 Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: SO Maritime Boulogne
2015–2017 DeutschlandDeutschland MHP Riesen Ludwigsburg
201700000 Polen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: TBV Start Lublin
2017–2018 RumänienDatei:Flag of Romania.svg Steaua Bukarest
2018–2019 RumänienDatei:Flag of Romania.svg SCM U Craiova

Jason Gregory Boone (* 8. Oktober 1985 in Sugar Loaf, New York) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler. Er bestritt 277 Spiele in der Basketball-Bundesliga in Deutschland<ref>Jason Boone. In: Basketball-Bundesliga. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Mai 2019;.</ref> und stand bei Mannschaften in weiteren europäischen Ligen unter Vertrag. 2010 gewann er mit der BG Göttingen den Europapokalwettbewerb EuroChallenge.

Karriere

Die Karriere von Jason Boone begann an der Warwick Valley High School im US-Bundesstaat New York.<ref>Reaping the rewards of athletics and education. In: River Reporter. April 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. Juli 2016;.</ref> 2003 wechselte er an die New York University in die dritte Division der NCAA. In seinen vier Jahren bei NYU brach er den Rekord der Hochschule in geblockten Würfen und war zum Zeitpunkt seines Weggangs siebtbester Punktesammler in der Geschichte der NYU-Basketballmannschaft.<ref>Boone Thrives in Germany. In: New York University. 16. Juli 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. April 2025;.</ref>

Nach dem Ende seiner Uni-Laufbahn holte ihn Trainer Torsten Schierenbeck 2007 zum SSV Lokomotive Bernau in die deutsche Regionalliga.<ref>Jason Boone kommt nach Bernau. In: Pressemitteilung SSV Lok Bernau auf schoenen-dunk.de. 20. Juli 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. August 2019;.</ref> Mit guten Leistungen (in 17 Regionalliga-Spielen im Durchschnitt 17,1 Punkte je Begegnung)<ref>Beste Werfer (Saison: 2007/2008) - 1.Regionalliga Herren (Senioren). In: Deutscher Basketball-Bund. Abgerufen am 8. Oktober 2023.</ref> machte er einen Verein aus der Basketball-Bundesliga auf sich aufmerksam:<ref name=":0">Bernau vor großem Spiel und großem Abschied. In: SSV Lokomotive Bernau. 21. Februar 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. April 2008;.</ref> Über Ben Jacobson kam der Kontakt zur BG 74 Göttingen zustande, die im Frühjahr 2008 einen Innenspieler suchte.<ref>Basketball: Boone making name for himself in Europe. In: Times Herald-Record. 13. Juli 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. November 2025;.</ref> Göttingens Trainer John Patrick bot Boone nach einem Probetraining einen Vertrag an, den dieser annahm und von Lok Bernau die Freigabe erhielt.<ref name=":0" /> So wechselte Boone innerhalb seiner ersten Saison als Profi von der Regionalliga in die Bundesliga. Trotz des großen Sprunges in die Basketball-Bundesliga zur BG 74 Göttingen schaffte er es, sich dank seiner kraftvollen Spielweise durchzusetzen. Zudem wurde er ein Liebling der Göttinger Anhängerschaft.<ref>Publikumsliebling geht: Auch Jason Boone verlässt die BG. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine Zeitung. 20. Juli 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. Juli 2016;.</ref> In der Bundesligasaison 2008/09 erzielte er noch 4,38 Punkte und 4,0 Rebounds pro Spiel, während er in der Saison 2009/10 durchschnittlich beachtliche 9,6 Punkte und 6,6 Rebounds ablieferte. Mit der BG Göttingen gewann er 2010 die EuroChallenge und damit den erst dritten Titelgewinn einer deutschen Mannschaft in einem offiziellen europäischen Vereinswettbewerb.

2011 wechselte er zum Aufsteiger S.Oliver Baskets nach Würzburg, wie zuvor sein Coach John Patrick und sein Mitspieler John Little.<ref>Auch Jason Boone kommt aus Göttingen. In: Basketball-Bundesliga. 21. Juli 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. Juli 2016;.</ref> Für Würzburg lief Boone bis Sommer 2014 auf. Nach dem sportlichen Abstieg verließ Boone Deutschland und schloss sich dem türkischen Erstligisten Konya Selcuk an. Im März 2015 wechselte er zum französischen Erstligisten Boulogne-sur-Mer, wo er bis zum Ende der Spielzeit 2014/15 agierte.<ref>Jason Boone : "Finir fort pour les fans". In: BeBasket. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. Juli 2016;.</ref> Zur Saison 2015/16 kehrte er in die Bundesliga zurück und spielte dort wie bereits in Göttingen und Würzburg unter Coach John Patrick für die MHP Riesen Ludwigsburg.<ref>Jason Boone wechselt zu den MHP Riesen. In: MHP Riesen Ludwigsburg. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. Juli 2016;.</ref>

Zum 15. Februar 2017 nutzte Boone eine Ausstiegsklausel, um seinen Vertrag in Ludwigsburg vorzeitig zu beenden,<ref>Wechsel zum 15. Februar: MHP Riesen zukünftig ohne Jason Boone. In: MHP Riesen Ludwigsburg. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Februar 2017;.</ref> und zum polnischen Erstligisten TBV Start Lublin zu wechseln.<ref>Potężne wzmocnienie TBV Startu Lublin. In: WP SportoweFakty. 6. Februar 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. November 2025;.</ref>

Im Juli 2017 wurde er vom rumänischen Erstligaverein Steaua Bukarest verpflichtet.<ref>Concurenta pentru postul de pivot a semnat si Jason Boone. In: Steaua Bukarest. 2017, abgerufen am 27. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Während der Saison 2017/18 kam er in 20 Spielen der ersten rumänischen Liga zum Einsatz und erzielte im Durchschnitt 7,7 Punkte sowie 4,8 Rebounds je Begegnung.<ref>Jucatori - Jason Gregory Boone. In: Federatia Romana de Baschet. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. August 2018;.</ref> Im August 2018 gewann Boone als Mitglied einer Auswahl deutscher und US-amerikanischer Spieler unter Leitung von Trainer Ralph Junge ein mit 200.000 Dollar dotiertes internationales Einladungsturnier im chinesischen Schanghai.<ref>Team K1x Germany gewinnt Jump10 in Shanghai. In: Nürnberg Falcons BC. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. August 2018;.</ref>

Zur Saison 2018/19 wechselte Boone innerhalb der rumänischen Liga zu SCM U Craiova.<ref>Jason Boone transferat la SCM U Craiova. In: www.baschetromania.ro. 10. August 2018, abgerufen am 27. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2019 trat er als Berufsbasketballspieler zurück, zog nach Los Angeles und wurde beruflich im Bereich Vermarktung tätig.<ref>Miles Schmidt-Scheuber: Jason Boone Was Tough On The Outside But Had That Soft Side Inside As A Player. In: German Hoops. 7. Dezember 2019, abgerufen am 3. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Später ließ er sich in Nashville nieder, trat eine Stelle beim Betreiber eines Netzwerks für unternehmerische Beziehungen an und engagierte sich im Bereich psychische Gesunderhaltung und Wohlbefinden.<ref>Jason Boone. In: Thnks. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Mai 2023; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Familie

2012 folgte ihm sein jüngerer Bruder Malcolm nach Studienende am Keystone College in Pennsylvania, dessen Hochschulmannschaft Giants in der Division III der NCAA spielt, nach Würzburg und spielte für die Regionalliga-Mannschaft des Hauptvereins TG Würzburg.<ref>Farmteam mit neuem Gesicht! In: TG Würzburg auf facebook.com. 14. September 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. November 2025;.</ref> Später wechselte Malcolm Boone zum ASC Göttingen in die Regionalliga Nord.<ref>Basketball-Regionalliga – Malcolm Boone möchte den ASC 46 als Sprungbrett ins Profilager nutzen. In: Göttinger Tageblatt. 1. Januar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. Juli 2016;.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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