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Jay Johnson

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Jay Herbert Johnson (* 27. März 1928 in New Jersey; † 13. Juni 1954 in San Fernando Valley)<ref>Lebensdaten nach Evelyn Mack Truitt Who was who on Screen, 1974. Genaue Geburtsdaten nach IMDB.</ref> war ein US-amerikanischer Sänger (Bariton) im Orchester von Stan Kenton.

Johnson machte von 1946 bis 1953 Aufnahmen<ref>Tom Lord, Jazz Diskographie</ref>; 1946 nahm er in Los Angeles mit dem Orchester von Bobby Sherwood für Capitol auf.<ref>Billboard Magazine, 1. Juni 1946, an der Seite der Sängerin Frances Glenn</ref> Bei Stan Kenton war er ab August 1950.<ref>William F. Lee, Audree Coke Kenton Stan Kenton. Artistry in Rhythm, Creative Press of Los Angeles 1980, S. 138</ref> Kenton suchte eigentlich eine Tour-Sängerin; auf Empfehlung seines Posaunisten Milt Bernhart versuchte er es mit Johnson.<ref>Michael Sparke Stan Kenton, 2010, S. 87</ref> Das Billboard Magazine sprach damals anlässlich ihrer ersten Capitol-Aufnahme (But Then You Kissed Me) von einem beeindruckenden Debüt bei dieser schweren Ballade, wobei er wie eine Mischung aus Billy Eckstine und Herb Jeffries klingen würde.<ref>Billboard, 7. Oktober 1950: A new Kenton warbler, Jay Johnson, makes an Impressive debut In his singing of this heavy ballad. Johnson, sounding much like a cross between Eckstine and Jeffries, should please the loyal Kentonites.</ref> Ihr Zusammenwirken war erfolgreich; 1950 und 1951 wurde Johnson als bester männlicher Band-Sänger im Down Beat-Leser-Poll gewertet.

Er starb mit nur 26 Jahren bei einem Motorradunfall im San Fernando Valley, was Kenton damals schwer traf.<ref>Vgl. Michael Sparke Stan Kenton, 2010, S. 87</ref>

Als Schauspieler trat er in einer Nebenrolle als Musiker in dem Film A Star Is Born (George Cukor, mit Judy Garland) von 1954 auf.<ref>Ein neuer Stern am Himmel. Internet Movie Database, abgerufen am 10. Juni 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Er sollte nicht mit dem Posaunisten Jay Jay Johnson verwechselt werden.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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