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Johannes Ernst Born

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Johannes Ernst Born, auch Johann Ernst Born, (* 20. Dezember 1884 in Niederfähre bei Meißen; † 1958) war ein deutscher Bildhauer.

Leben

Datei:Kriegerdenkmal Pulsnitz.jpg
Kriegerdenkmal in Pulsnitz
Datei:Tuchmacherbrunnen Johannes Ernst Born 2012 0178.JPG
Tuchmacherbrunnen in Zasieki (Polen; bis 1945 zu Forst (Lausitz) gehörend)
Datei:Krieger-Denkmal I. Weltkrieg in Großröhrsdorf.jpg
Krieger-Denkmal I. Weltkrieg in Großröhrsdorf

Born studierte von 1903 bis 1906 in Dresden an der Königlich Sächsischen Kunstgewerbeschule bei Karl Groß, danach von 1907 bis 1908 an der Dresdner Kunstakademie bei Georg Wrba. Er wirkte als Bildhauer in Dresden, wo er später selbst an der Kunstgewerbeschule unterrichtete.

Von 1942 bis 1944 war Born mit insgesamt fünf Werken auf der Großen Deutschen Kunstausstellung in München vertreten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte und arbeitete Born in der Oberpfalz.

Werke

  • um 1910: plastischer Schmuck des Grabmals der Familie Küchenmeister auf dem Johannisfriedhof in Dresden-Tolkewitz, Wehlener Straße (Gesamtplanung von den Architekten Beyrich und Richter; erhalten)<ref>Katalog der Werkstätten für Grabmalskunst Chr. Göbel & Co., Dresden-Tolkewitz, 1914, S. 20.</ref>
  • 1910–1911: Wettbewerbsentwurf für ein König-Albert-Denkmal am Lauenturm in Bautzen (unter den drei prämierten Arbeiten, ausgeführt jedoch nach Entwurf von Walter Hauschild)
  • 1920: Kriegerdenkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges (1914–1918) auf dem evangelischen Friedhof in Großröhrsdorf<ref>Großröhrsdorf (Denkmal). In: DenkFried – Denkmale und Friedhöfe. Abgerufen am 28. Juni 2016.</ref>
  • 1921: Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Reserve-Jäger-Bataillons Nr. 26 in Freiberg
  • 1923: Tuchmacherbrunnen auf dem Rathenauplatz in Forst (Lausitz)
    Der Brunnen entstand anlässlich des Neubaus der Langen Brücke über die Lausitzer Neiße und der Neugestaltung der beiden angrenzenden Plätze durch den Forster Stadtbaurat Rudolf Kühn.
  • 1925: Bauplastik am Verwaltungsgebäude der Allgemeinen Ortskrankenkasse in Forst, Promenade 9 (Architekt: Rudolf Kühn; heute als Rathaus genutzt)
  • 1928: Reliefs aus Klinkerformsteinen nach Motiven der Brüder Grimm am Wohngebäude „Märchenhaus“ in Finsterwalde, Friedrich-Hebbel-Straße 16–22 (gemeinsam mit den Bildhauern Paul Wachs und Paul Lindau; Architekt: Karl Dassel)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., Sängerstadt Finsterwalde</ref>
  • vor 1930: Kriegerdenkmal 1914–18 in Cossebaude<ref name="Dressler">Dresslers Kunsthandbuch 1930 (vgl. Literatur)</ref><ref>Foto des Kriegerdenkmals Cossebaude auf flickr</ref>
  • vor 1930: Kriegerdenkmal 1914–18 in Skassa<ref name="Dressler" /><ref>Hermann Ilgen: Deutscher Ehrenhain für die Helden von 1914/18. Dehain-Verlag, Leipzig 1931, S. 168 (mit Abbildung).</ref>
  • vor 1930: Kriegerdenkmal 1914–18 in Pulsnitz<ref name="Dressler" /><ref>Hermann Ilgen: Deutscher Ehrenhain für die Helden von 1914/18. Dehain-Verlag, Leipzig 1931, S. 69. (mit Abbildung)</ref>
  • 1932: Gedenkstein für Max Gross in Altenberg (Erzgebirge)
  • 1936: Bronzefigur Jüngling mit Flügelrad vor dem Verwaltungsgebäude der Reichsbahndirektion Dresden, Wiener Straße 5b (Architekt: Richard Spröggel<ref>Hartmut Ellrich: Dresden 1933–1945. Der historische Reiseführer. Ch. Links Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86153-498-3, S. 29.</ref>)
  • 1936: Gedenktafel für Carl Gustav Carus an dessen Sterbehaus in Dresden, Carusstraße 18
  • 1942: Plastik Speerwerferin, ausgestellt auf der Großen Deutschen Kunstausstellung 1942<ref>Große Deutsche Kunstausstellung 1942 im Haus der Deutschen Kunst zu München. Offizieller Ausstellungskatalog. 1942, S. 23 (Online).</ref>
  • 1943: Plastiken Jüngling mit Falken<ref>Das Kriegsbild / Darstellung ins Sinnbildliche. In: Litzmannstädter Zeitung. 26. Jahrgang, Nr. 178, 27. Juni 1943 (Online: Metadaten, PDF, 6 MB).</ref> und Erwachen, ausgestellt auf der Großen Deutschen Kunstausstellung 1943<ref>Große Deutsche Kunstausstellung 1943 im Haus der Deutschen Kunst zu München. Offizieller Ausstellungskatalog. 1943, S. 21 (Online).</ref>
  • 1944: Plastiken Büste des Malers Paul Groß und Stehender Knabe, ausgestellt auf der Großen Deutschen Kunstausstellung 1944<ref>Große Deutsche Kunstausstellung 1944 im Haus der Deutschen Kunst zu München. Offizieller Ausstellungskatalog. 1944, S. 21 (Online).</ref>
  • 1954: Skulptur des Hl. Florian, heute vor dem Historischen Feuerwehrmuseum in Neu Tramm<ref>Oh heiliger St. Florian: Neues Unikate für das Feuerwehrmuseum. In: feuerwehr-schnega.de. 2010, abgerufen am 28. Juni 2016.</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Johannes Ernst Born, Bildhauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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