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John I. Brauman

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John Isaiah Brauman (* 7. September 1937 in Pittsburgh, Pennsylvania;<ref name="Council">NAS Council: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />John Brauman (Memento vom 13. Juni 2011 im Internet Archive) bei der National Academy of Sciences (nasonline.org)</ref> † 23. August 2024<ref>Richard N. Zare: John I. Brauman (1937–2024). Groundbreaking physical organic chemist. In: Science. Band 385, Nr. 6715, 2024, S. 1280, doi:10.1126/science.ads7858</ref>) war ein US-amerikanischer Chemiker an der Stanford University in Stanford, Kalifornien.

Leben

Brauman erwarb 1959 einen Bachelor am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, Massachusetts, und 1963 einen Ph.D. bei Andrew Streitwieser an der University of California, Berkeley.<ref>Informationen zu und akademischer Stammbaum von John Isaiah Brauman bei academictree.orgVorlage:Abrufdatum</ref> Als Postdoktorand arbeitete Brauman bei Saul Winstein an der University of California, Los Angeles. Anschließend wurde er Mitglied des Lehrkörpers der Stanford University, wo er zuletzt J. G. Jackson and C. J. Wood Professor für Chemie war.

Wirken

Braumans Arbeiten befassten sich mit Struktur und Reaktivität. Er untersuchte Ionen-Reaktionen in der Gasphase, Säure-Base-Reaktionen, die Mechanismen des Protonentransfers, nukleophile Substitution und Additions-Eliminierungs-Reaktionen. Seine Arbeiten erlaubten wichtige Schlussfolgerungen auf die Form der Potentialoberflächen und die Dynamik der Reaktionen auf diesen Oberflächen. Brauman trug zur Electron photodetachment spectroscopy negativer Ionen, zur Messung der Elektronenaffinität, zur Untersuchung dipolarer Elektronenzustände und der Infrarot-Aktivierung von Ionen bei. Er hat die Mechanismen organischer Reaktionen in Lösungen und Gasphase, sowie organometallische Reaktionen und das Verhalten biomimetischer organometallischer Verbindungen untersucht.

Unter den zahlreichen Mitgliedschaften in nationalen und wissenschaftlichen Beratungsgremien und Beiräten finden sich eine langjährige Herausgeberschaft für die renommierte wissenschaftliche Zeitschrift Science und die Mitgliedschaft im Beirat (Council) der National Academy of Sciences der Vereinigten Staaten.<ref name="Council" />

Auszeichnungen (Auswahl)

Literatur

  • Who’s Who in America. 66. Ausgabe, Band 1: A–L. Marquis Who’s Who, Berkeley Heights 2011, ISBN 978-0-8379-7031-8 (Band 1), ISBN 978-0-8379-7035-6 (Gesamtwerk), ISSN 0083-9396, S. 495.
  • Stephen L. Craig: John Brauman (1937–2024): Physical organic chemist, sage, and servant of science. In: PNAS. Band 122, Nr. 12, 2025, e2502896122, doi:10.1073/pnas.2502896122.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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