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John Mellencamp (Album)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
John Mellencamp
Studioalbum von John Mellencamp

Veröffent-
lichung

1998

Label(s)

Columbia Records

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Folk-Rock

Titel (Anzahl)

12

Länge

45 min 56 s

Besetzung

  • Bass, Gesang: Toby Myers
  • Gitarre, Gesang: Mike Wanchic
  • Gitarre, Keys, Gesang: Andrew York
  • Keys, Loops, Gesang: Moe Z. MD

Produktion

  • John Mellencamp
  • Mike Wanchic
  • Paul Mahern

Studio(s)

Belmont Mall Studio

Chronologie
Mr. Happy Go Lucky
(1996)
John Mellencamp Rough Harvest
(1999)
Singleauskopplungen
1998 Your Life is Now
1999 I’m not Running Anymore

John Mellencamp ist das 15. Studioalbum des US-amerikanischen Rock- und Folksängers John Mellencamp. Es war das erste von insgesamt drei Alben, die Mellencamp für Columbia Records aufnahm. John Mellencamp wurde sowohl als Schallplatte als auch als Compact Disc veröffentlicht. Die CD ist im HDCD-Verfahren kodiert.

Mitwirkende

Für John Mellencamp griff Mellencamp abermals auf die Unterstützung von Texter George Michael Green zurück, mit dem er bereits Titel wie Human Wheels (1993), Rain on the Scarecrow (1985) und Hurts So Good (1982) geschrieben hatte.<ref>Mike Leonard: Songwriter, Mellencamp collaborator George Green dies at 59. In: HeraldTimesOnline.com. 30. August 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Mai 2013; abgerufen am 9. März 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Violinistin Lisa Germano, der Schlagzeuger Stan Lynch und der Gitarrist Izzy Stradlin (Ex-Guns N’ Roses) wirkten als Gastmusiker beim Titel Miss Missy mit.

Erfolge

John Mellencamp war zwanzig Wochen in den Billboard 200 und erreichte dort Platz 41.<ref>John Mellencamp. In: Billboard.com. Abgerufen am 9. März 2012.</ref> In der Schweiz stieg das Album auf Position 48 ein und verschwand anschließend sofort wieder aus den Charts.<ref name="dach">Album John Mellencamp. In: Chartsurfer.de. Abgerufen am 9. März 2012.</ref> In Deutschland und Österreich konnte sich John Mellencamp nicht in den Hitparaden platzieren.<ref name="dach" /> Unter kommerziellen Gesichtspunkten erfüllte das Album die Erwartungen nicht.<ref name="allmusic">William Ruhlmann: John Mellencamp Album review. AllMusic, abgerufen am 9. März 2012.</ref>

Your Life is Now war in der Kategorie Best Male Rock Vocal Performance für den Grammy Award 1999 nominiert.<ref>John Mellencamp CD Album. CD Universe, abgerufen am 8. März 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Auszeichnung ging jedoch an Lenny Kravitz.

Rezeption

Der Rolling Stone bezeichnete John Mellencamp als grundsolide Arbeit eines temperamentvollen Heartland-Künstlers, der nicht nur der Vergangenheit nachlaufe (“a rock-solid piece of work from a feisty heartland artiste who is not merely coasting on the past”), und vergab vier von fünf Sternen.<ref name="rollingstone">Parke Puterbaugh: John Mellencamp Album review. Rolling Stone, abgerufen am 9. März 2012.</ref>

Nach Auffassung von AllMusic sind es nicht die ernsthaften Lieder wie Fruit Trader und Your Life is Now, die die Stärke von John Mellencamp ausmachen. Das beste Material seien vielmehr die Stücke, die wahrscheinlich eher als Lückenfüller gedacht waren, insbesondere I’m not Running Anymore und Miss Missy. Wenn Mellencamp sich wirklich neu erfinden und seine Albenverkäufe steigern wolle, so solle er mehr Frohsinn in seine Musik legen.<ref name="allmusic" /> AllMusic bewertete das Album mit drei von fünf Sternen.<ref name="allmusic" />

Titelliste

  1. Fruit Trader – 3:58 (Mellencamp)
  2. Your Life is Now – 4:00 (Mellencamp, Green)
  3. Positively Crazy – 4:09 (Mellencamp, Green)
  4. I’m not Running Anymore – 3:27 (Mellencamp)
  5. It All Comes True – 3:58 (Mellencamp, Green)
  6. Eden is Burning – 3:50 (Mellencamp)
  7. Where the World Began – 3:29 (Mellencamp, Green)
  8. Miss Missy – 3:41 (Mellencamp)
  9. Chance Meeting at the Tarantula – 4:06 (Mellencamp)
  10. Break Me Off Some – 4:11 (Mellencamp, Moe Z. MD, Green)
  11. Summer of Love – 4:02 (Mellencamp, York)
  12. Days of Farewell – 3:13 (Mellencamp, Myers)

Einzelnachweise

<references />