Journal of the American Medical Association
| Journal of the American Medical Association
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|---|---|
| Beschreibung | Peer-Review Fachzeitschrift |
| Fachgebiet | Medizin |
| Sprache | Englisch |
| Verlag | American Medical Association (Vereinigte Staaten) |
| Erstausgabe | 1883 |
| Erscheinungsweise | 48× im Jahr |
| Impact Factor | 14,77 (2018)[1] |
| Chefredakteur | Kirsten Bibbins-Domingo |
| Weblink | Website |
| ISSN (Print) | 0098-7484 |
| ISSN (online) | 1538-3598 |
| CODEN | JAMAA |
JAMA: The Journal of the American Medical Association ist eine internationale peer-reviewte allgemeine medizinische Fachzeitschrift, die 48-mal jährlich erscheint und von der American Medical Association veröffentlicht wird. JAMA ist weltweit die am weitesten verbreitete medizinische Fachzeitschrift.<ref name="JAMA"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />About JAMA: JAMA website ( vom 27. März 2009 im Internet Archive)</ref>
Seit ihrer Gründung 1883 durch die American Medical Association ist JAMA kontinuierlich erschienen, mit Originalforschungen, Reviews, Kommentaren, Leitartikeln, Aufsätzen, medizinischen Nachrichten, Korrespondenz und zusätzlichen Inhalten (z. B. den Abstracts des Morbidity and Mortality Weekly Report). Erster Redakteur war Nathan Smith Davis, der Gründer der American Medical Association. Seit 2022 ist Kirsten Bibbins-Domingo Chefredakteurin.<ref>Jon Asplund: AMA hires first person of color as JAMA editor-in-chief. In: Chicago Business. 11. April 2022, abgerufen am 24. Januar 2026.</ref> Ihr Vorgänger Howard Bauchner hatte die Zeitschrift 2021 nach zehn Jahren als Chefredakteur verlassen.<ref>Phil B. Fontanarosa, Annette Flanagin: To Howard Bauchner, MD, Visionary Editor in Chief of JAMA – A Sincere Thank You and a Fond Farewell. In: JAMA Network. 1. Juni 2021, abgerufen am 24. Januar 2026.</ref>
Laut ISI Web of Knowledge lag im Jahr 2014 der Impact Factor bei 35,289, damit liegt die Zeitschrift in der Kategorie allgemeine und innere Medizin an dritter Stelle (von 153 Zeitschriften) nach The New England Journal of Medicine und The Lancet.<ref>ISI Web of Knowledge, Journal Citation Reports Science Edition, 2015.</ref>
1999 wurde der Chefredakteur des JAMA, George D. Lundberg, vom damaligen frisch ernannten AMA-Exekutivdirektor Ratcliffe Anderson entlassen. Lundberg hatte eine Studie des Kinsey Institute for Sex Research (Autorinnen waren June Reinisch und Stephanie Sanders) veröffentlicht, in der 59 % der 599 befragten Studierenden an einer Staatsuniversität im Mittleren Westen angegeben hatten, dass sie Oralverkehr nicht als Sex einstuften. Zu jenem Zeitpunkt war in den USA eine Kontroverse über die Frage entbrannt, ob US-Präsident Bill Clinton gelogen habe, als er sagte, er habe niemals „Sex“ mit Monica Lewinsky gehabt.<ref>Constance Holden: JAMA Editor Gets the Boot. Science Now, 15. Januar 1999.</ref> Die AMA war ein Gegner der gescheiterten Gesundheitsreform der Clinton-Regierung und spendete in den 1990er Jahren deutlich mehr Geld für den Wahlkampf republikanischer Kandidaten als für den von Demokraten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />AMA (Opensecrets.org) ( vom 4. Mai 2008 im Internet Archive)</ref> Später wurde Anderson aufgrund anderer Streitigkeiten mit dem Vorstand der AMA selbst entlassen.
Einzelnachweise
<references />