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Jung Myung-seok

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Jung Myung-seok (2014)

Jung Myung-seok (* 17. Februar 1945 in Sŏngmangni, heutiges Südkorea) ist ein südkoreanischer religiöser Führer. Wegen Sexualdelikten und Veruntreuung verbüßte er eine zehnjährige Gefängnisstrafe.<ref name="joongangdaily">Jeong Hyo-sik, Kim Soe-jung: @1@2Vorlage:Toter Link/koreajoongangdaily.joinsmsn.comCult boss extradited to face sex raps (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot. Auf: joongangdaily.joins.com, 21. Februar 2008. (englisch) Abgerufen am 19. Februar 2010</ref><ref name="asiaone">S.Korea cult leader jailed for 10 years for sex crimes Auf: asiaone.com via AFP, 10. Februar 2009. (englisch) Abgerufen am 18. Februar 2010</ref>

Leben

Jung Myung-seok ist Sohn einer armen Bauernfamilie. Er kam in Vietnam zu gewissem Wohlstand und ging zurück in seine Heimat. Hier war er für einige Zeit Mitglied der Vereinigungskirche, arbeitete als Ausbilder und unterrichtete die „Göttlichen Prinzipien“ (die Glaubensgrundlage der Vereinigungskirche), aus denen er später seine eigene Lehre entwickelte.

Im Jahre 1980 verließ er die Vereinigungskirche und gründete seine eigene Gemeinde Aechŏn kyohoe (애천교회; 愛天敎會). 1983 wurde er von der koreanischen methodistischen Kirche zum Pastor ordiniert, wurde allerdings kurz darauf wegen wiederholter Verbreitung ketzerischer Lehren aus der Kirche ausgeschlossen.

Im Jahre 1989 trat die Gemeinde, die sich nun JMS nannte, (Jesus-Morgen-Stern, bzw. Jesus–Morning–Star oder schlicht Jŏng-Myŏng-Sŏk) erstmals in Deutschland auf. Seit Beginn der 1990er Jahre wuchs Jungs Gemeinde weltweit. Sie breitete sich in mehrere asiatische Länder, Nordamerika und Europa aus.

Die Gemeinde und Jung selbst waren auch unter anderen Namen aktiv, u. a. als Global Association of Culture & Peace (GACP). Z. B. firmierte der Gesellschaftsgründer dort als Dr. Joshua Jung, bei anderer Gelegenheit wiederum als R (für Rabbiner).<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.jmscult.comarchivierter ehemaliger Internetauftritt der GACP (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (englisch) Abgerufen am 19. Februar 2010</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Providence Cult Watch – A Biblical Examination Of The Teachings Of Joshua Jung & Providence (Memento vom 26. März 2013 im Internet Archive) (englisch) Abgerufen am 19. Februar 2010</ref> Diese und andere Gruppierungen (auch kleinere, sogenannte Kulturverbände u. a. in Deutschland) dienen der Rekrutierung und Heranführung neuer Mitglieder. Derzeit bezeichnet sich die Gemeinde global als Providence Church („Kirche der Vorsehung“), wobei aber auch hier lokal andere Bezeichnungen Verwendung finden. So nennt sich beispielsweise die Gemeinde in Japan Setsuri.<ref>Jung Myung Seok / Providence. Auf: apologeticsindex.org, 31. Dezember 2006. (englisch) Abgerufen am 19. Februar 2010</ref>

Jung wurde nachgesagt, dass er sich, legitimiert durch Texte der Bibel, für die Wiederkunft des Messias halte.<ref>Seok the Messiah. Auf: apologeticsindex.org, 31. Dezember 2006. (englisch) Abgerufen am 18. Februar 2010</ref><ref>Bae Ji-sook: Cult Leader Extradited to Korea. Auf: koreatimes.co.kr, 21. Februar 2008. (englisch) Abgerufen am 19. Februar 2010</ref> Dies wurde von Jung jedoch bestritten.<ref>False Rumor #1 Pastor Joshua Jung Myung Seok is a self proclaimed messiah. Auf: providencetrial.com, 20. Januar 2010. (englisch) Abgerufen am 18. Februar 2010</ref>

Flucht und Verurteilung

Nach Vorwürfen sexueller Übergriffe auf weibliche Gemeindemitglieder floh Jung Myung-seok 1999 aus Südkorea, wo 2001 in Abwesenheit Anklage gegen ihn erhoben wurde. 2003 wurde er in Hongkong verhaftet, entzog sich aber einem Abschiebeverfahren gegen ihn. Nach erneuter Verhaftung 2007 in Peking (China) wurde er 2008 an Südkorea ausgeliefert.<ref name="joongangdaily"/> Ein südkoreanisches Gericht verurteilte ihn im selben Jahr wegen mehrfacher, während der Zeit seiner Flucht begangener Vergewaltigungen früherer Anhängerinnen zu sechs Jahren Gefängnis. Jungs Strafe wurde 2009 durch ein Berufungsgericht um weitere vier Jahre auf insgesamt zehn Jahre Haft erhöht.<ref name="asiaone"/>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Jung Myung-seok – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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