Käßlitz
Käßlitz Gemeinde Heldburg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(107)&title=K%C3%A4%C3%9Flitz 50° 13′ N, 10° 43′ O
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| Höhe: | 319 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 6,17 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Albingshausen, Gemeinde Heldburg. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Einwohner: | 107 (31. Dez. 2024)<ref>Zahlen und Fakten. In: Webauftritt. Gemeinde Heldburg, abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 17 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 14. Juli 1993 | |||||
| Postleitzahl: | 98663 | |||||
| Vorwahl: | 036871 | |||||
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Käßlitz ist ein Ortsteil von Heldburg im Landkreis Hildburghausen in Thüringen. Käßlitz bildet einen Ortsteil gemäß der thüringischen Ortsteilverfassung.
Lage
Käßlitz liegt im Heldburger Land zwischen bewaldeten Hügeln am südlichsten Zipfel Thüringens an der Kreisstraße 502. Die Gemarkung liegt östlich, südlich und westlich an der Grenze zu Bayern. Das Nachbardorf ist Poppenhausen.
Geschichte
Mit dem Bau einer Burg im Sumpf begann die Besiedlung der Umgegend. Laufend haben sich die Besitzverhältnisse geändert. Die urkundliche Ersterwähnung fand am 9. Dezember 1157 statt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 138</ref> Nicht nur in der DDR gab es Grenzprobleme, sondern schon zu Zeiten der Sächsischen Landwehr. Zwischen Poppenhausen, Gleismuthhausen und Käßlitz verlief die Landwehr zwischen dem kursächsischen Amt Heldburg innerhalb der Pflege Coburg und der Grafschaft Henneberg, nachdem die Pflege Coburg in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts von den fränkischen Henneberger Grafen an die obersächsischen Wettiner gefallen war.<ref>Infos auf privater Webseite Abgerufen am 6. April 2012</ref>
Die Grundherrschaft besaßen jahrelang die Herren von Lichtenstein. Nach dem Tod des Letzten derer von Lichtenstein fiel Käßlitz an das Kloster Banz und später an das Hochstift Würzburg, das seine Rechte teilweise veräußerte. 1839 kam der Ort schließlich zum Herzogtum Sachsen-Meiningen.<ref>Joachim Neubert, Günter Stammberger, Bernhard Großmann, Martin Hoffmann: Die Kirchen im Landkreis Hildburghausen ... nichts anderes als Gottes Haus – die Pforte des Himmels .... Verlag Frankenschwelle, Hildburghausen 2006, ISBN 3-86180-174-4, S. 172.</ref>
103 Einwohner leben im Ortsteil. Südlich der Gemeinde nahe der Landesgrenze liegt das 67,9 ha große Naturschutzgebiet Alstergrund mit Grenzstreifen.
Kirche
Literatur
- Max-Rainer Uhrig: Das Heldburger Land. In: Frankenland, Zeitschrift für fränkische Landeskunde und Kulturpflege. Heft 6, Würzburg, Juni 1990. Online erreichbar auf der Website der Universitätsbibliothek Würzburg unter:http://frankenland.franconica.uni-wuerzburg.de/login/data/1990_137.pdf#view=FitBV
- Norbert Klaus Fuchs: Das Heldburger Land. Ein historischer Reiseführer. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2013, ISBN 978-3-86777-349-2
- Paul Lehfeldt: Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens, Heft XXXI, Herzogthum Sachsen-Meiningen, Amtsgerichtsbezirke Heldburg und Römhild, 1904, Reprint, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, ISBN 978-3-86777-378-2
Einzelnachweise
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