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KC Veszprém

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
KC Veszprém
Voller Name Veszprémi Építők Kézilabda Klub
Gegründet 1977
Vereinsfarben rot-weiß-schwarz
Halle Veszprém Aréna, Veszprém
Plätze 5.098
Präsident Károly Fonyó
Trainer SpanienSpanien Xavier Pascual Fuertes
Liga Nemzeti Bajnokság I
2024/25
Rang Meister
Nat. Pokal Finalist
International EHF Champions League: Viertelfinale
Website handballveszprem.hu
Größte Erfolge
National 29× Ungarischer Meister

32× Ungarischer Pokalsieger
1× ungarischer Superpokal

International 2× Europapokal der Pokalsieger
Vereinsweltmeister 2024

Der Kézilabda Club Veszprém (deutsch: Handballclub Veszprém) ist ein ungarischer Handballverein aus Veszprém.

Geschichte

Erst im Jahre 1977 gegründet, ist der Verein mittlerweile der erfolgreichste ungarische Handballverein, allerdings nur auf nationaler Ebene. 29 ungarische Meisterschaften stellen einen Rekord dar. Neben 32 nationalen Pokalsiegen stehen mit dem zweimaligen Gewinn des Europapokals der Pokalsieger auch zwei internationale Titel zu Buche. Im wichtigsten Wettbewerb, der Champions League, gelang 2002, 2015, 2016 und 2019 der Einzug ins Finale, das aber alle vier Mal verloren wurde. 2024 gewann man als Wildcardteilnehmer die IHF Men’s Club World Championship 2024.

Namenswechsel

Der Verein firmiert seit Jahren unter wechselnden Namen, die mit denen des jeweiligen Hauptsponsors identisch sind. Seit Januar 2025 trägt er den Namen One Veszprém HC.<ref>One Veszprém HC néven lépünk ´pályára a tavaszi szezontól. In: handballveszprem.hu. 13. Januar 2025, abgerufen am 13. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zuvor waren dies Telekom (2016–2024), MVM (2015–2016), MKB-MVM (2013–2015), MKB (2005–2013), Fotex (1992–2005), Bramac (1987–1992) und Építők (1982–1986).

Kader 2025/26

Datei:MKB Vezprem 2013 01.jpg
Die Mannschaft am 18. August 2013, nach dem erstmaligen Gewinn des Sparkassen-Cups
Nr. Nationalität Name Position
01 SchwedeSchweden Mikael Appelgren TW
12 SpanierSpanien Rodrigo Corrales TW
16 UngarDatei:Flag of Hungary.svg Nándor Győri TW
91 UngarDatei:Flag of Hungary.svg László Várady-Szabó TW
02 BrasilianerDatei:Flag of Brazil.svg Thiagus Petrus RL
05 KroateDatei:Flag of Croatia.svg Ivan Martinović RR
09 Franzose[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Hugo Descat LA
15 ÄgypterDatei:Flag of Egypt.svg Ahmed Hesham RL
21 IsländerDatei:Flag of Iceland.svg Bjarki Már Elísson LA
23 UngarDatei:Flag of Hungary.svg Patrik Ligetvári RL
24 Slowene[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Gašper Marguč RA
25 KroateDatei:Flag of Croatia.svg Luka Cindrić RM
27 SlowakeDatei:Flag of Slovakia.svg Adam Dopjera RA
29 Franzose[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Nedim Remili RR
32 Franzose[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Yanis Lenne RA
39 ÄgypterDatei:Flag of Egypt.svg Yehia El-Deraa RM
46 Serbe[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Dragan Pechmalbec KM
54 UngarDatei:Flag of Hungary.svg Botond Balogh KM
66 UngarDatei:Flag of Hungary.svg Máté Gáncs-Pető LA
77 UngarDatei:Flag of Hungary.svg Márton Csaba Kardos RL
80 ÄgypterDatei:Flag of Egypt.svg Ahmed Adel KM
88 UngarDatei:Flag of Hungary.svg Robin Molnár LA
90 ÄgypterDatei:Flag of Egypt.svg Ali Zein RL
97 UngarDatei:Flag of Hungary.svg Levente Szabó KM
98 UngarDatei:Flag of Hungary.svg János Dániel Barna RR

Trainer seit 2000

Im Jahr 2000 übernahm der Kroate Zdravko Zovko Veszprém und führte die Mannschaft 2002 ins Finale der EHF Champions League, das gegen den SC Magdeburg verloren ging. 2007 folgte auf Zovko der Ungar Lajos Mocsai, der 2008 den zweiten Europapokal der Vereinsgeschichte nach 1992 gewann. 2012 wurde mit Antonio Carlos Ortega erstmals ein spanischer Trainer verpflichtet. Nach dem verpassten Triumph in der Champions League 2015 musste er den Verein verlassen und sein Landsmann Xavier Sabaté übernahm. Auch Sabaté scheiterte 2016 im Endspiel, durfte jedoch noch ein Jahr bleiben. In der Saison 2017/18 trainierte der Schwede Ljubomir Vranjes die Magyaren. Ab Oktober 2018 trainierte der Spanier David Davis den Verein.<ref>handball-world.news: Veszprem präsentiert dauerhaften Nachfolger für Ljubomir Vranjes vom 9. Oktober 2018, abgerufen am 9. Oktober 2018</ref> Mit ihm gewann das Team im Jahr 2019 die ungarische Meisterschaft, die SEHA-Liga 2019/20 und im Jahr 2021 den ungarischen Pokal. Nach der Niederlage Veszpréms im Finale um die ungarische Meisterschaft 2021 gegen Pick Szeged wurde Davis von seinen Aufgaben entbunden. Bis dato hatte das Team unter seiner Leitung von 137 Spielen 114 gewonnen, 20 verloren und drei Mal unentschieden gespielt.<ref>handball-world.news: Telekom Veszprem trennt sich von Cheftrainer David Davis vom 7. Juni 2021, abgerufen am 7. Juni 2021</ref> Der ersehnte Gewinn der Königsklasse gelang aber auch Davis nicht. Ab der Saison 2021/22 war der ehemalige serbische Veszprém-Spieler Momir Ilić im Traineramt. Im Sommer 2024 übernahm der Spanier Xavier Pascual Fuertes.

Sportdirektor

Seit seinem Karriereende 2019 ist László Nagy, der bis dahin als Handballer in Veszprém aktiv war, Sportdirektor des Vereins.

Erfolge

Weblinks

Commons: KC Veszprém – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />