Kabinett Börner II
| Kabinett Börner II | |
|---|---|
| Hessische Landesregierung | |
| Holger Börner | |
| Ministerpräsident | Holger Börner |
| Wahl | 1978 |
| Legislaturperiode | 9./10.(/11.) |
| Beginn | 14. Dezember 1978 |
| Ende | 4. Juli 1984 |
| Dauer | 5 Jahre und 203 Tage |
| Vorgänger | Kabinett Börner I |
| Nachfolger | Kabinett Börner III |
| Zusammensetzung | |
| Partei(en) | bis September 1982: SPD und FDP ab September 1982: SPD |
| Minister | 8 |
| Repräsentation | |
| Landtag | 9. Legislatur:Vorlage:Parteisitze 10. Legislatur:Vorlage:Parteisitze 11. Legislatur:Vorlage:Parteisitze
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Das Kabinett Börner II war vom 14. Dezember 1978 bis zum 4. Juli 1984 die Landesregierung von Hessen. Der Ministerpräsident war bereits am 1. Dezember 1978 vom Landtag gewählt worden.
Bei der Landtagswahl am 26. September 1982 erhielt die CDU 45,6 % und 52 von 110 Sitzen, die SPD 42,8 % und 49 Sitze, die Grünen 8,0 % und 8 Sitze.<ref>Informationen zu den Landtagswahlen seit 1946 auf der Seite des Hessischen Statistischen Landesamtes, abgerufen am 23. April 2023</ref> Die FDP scheiterte an der 5-Prozent-Hürde; die beiden FDP-Minister traten zwei Tage nach der Landtagswahl am 28. September 1982 zurück. Da in einem geschäftsführenden Kabinett keine Posten nachbesetzt werden dürfen, wurden ihre Aufgaben von zwei SPD-Ministern mit übernommen.
Keine der rechnerisch möglichen Koalitionen (rot-grün, schwarz-grün oder schwarz-rot) wurde gebildet; das Kabinett blieb geschäftsführend im Amt. Am 26. September 1983 fand eine vorgezogene Landtagswahl statt. Die CDU verlor 6,2 Prozentpunkte und erhielt nur 44 Sitze; die FDP erhielt 7,6 % und 8 Sitze. Eine schwarz-gelbe Regierung war also nicht möglich. Börner und die SPD beschlossen, sich (entgegen allen Aussagen vor der Wahl) von den Grünen tolerieren zu lassen; Mitte 1984 wurde Börner mit den Stimmen der Grünen zum Ministerpräsidenten gewählt.<ref>Rot-grünes Experiment, deutschlandfunk.de, abgerufen am 23. April 2023</ref> Im Oktober 1985 kam es schließlich zur ersten rot-grünen Koalition in der Bundesrepublik (Kabinett Börner III).
Kabinett
Einzelnachweise
<references />
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