Kalmit
Die Kalmit [[[:Vorlage:IPA]]], regional auch der Kalmit<ref>https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/pfalz/hoch-zum-kalmit-dem-hoechsten-berg-im-pfaelzerwald/175861198/ Hoch zum K.</ref>, seltener auch Große Kalmit genannt, bei Maikammer im rheinland-pfälzischen Landkreis Südliche Weinstraße ist mit einer Höhe von Vorlage:Höhe<ref name="LANIS" /><ref>dpa: Das ist ja wohl die Höhe, Ein Berg in Rheinland-Pfalz ist gewachsen In: Westfälischer Anzeiger Drensteinfurt vom 4. Dezember 2024, Seite 1</ref> der höchste Berg des Pfälzerwalds und nach dem Donnersberg der zweithöchste Gipfel der Region Pfalz. Der Berg liegt in der Haardt, dem Ostrand des Pfälzerwalds.
Auf der Bergkuppe stehen der Aussichtsturm Kalmit mit Relaisfunkstelle, Wetterstation und Fernsicht-Messstation, der Sender Kalmit und das Kalmithaus. Auf dem Südwestsporn Hüttenberg liegt das Naturdenkmal Felsenmeer Hüttenberg.
Name
Der Ursprung des Namens Kalmit ist nicht gesichert, es gibt vielfältige Deutungsversuche. Eine mögliche Variante geht auf Vorlage:LaS, zurück. Es könnte auch, ähnlich wie beim Familiennamen Kallmund oder Calmund, eine Zusammensetzung von dt. kahl und lat. mons vorliegen. Denkbar ist ebenfalls ein rein germanischer Ursprung in der Kombination von kahl mit munti für ‚Schutzanlage‘ oder ‚Berg/Hügel mit Schutzanlage‘. Eine andere Möglichkeit ist die Entstehung aus dem indogermanischen kel/kol bzw. qel/qol für ‚hoch, ragen‘ in Verbindung mit mons, mond oder anderen Varianten für ‚Berg‘; dies würde eine Deutung als ‚hoher Berg‘ bzw. ‚Höhenberg‘ oder ‚Gipfelberg‘ zulassen. Als Beispiele für möglicherweise ähnlich entstandene geographische Namen werden u. a. Calmont, Külmitz, Kollmitzberg, Kalsmunt, Kallmuth, Kallmünz oder Kellmünz angeführt.<ref name="Udolph" /> Zum Namensproblem siehe auch den Artikel „Kleine Kalmit“ (dort: Kapitel „Name“).
Geographie
Lage
Die Kalmit lag im Naturpark Pfälzerwald und inzwischen im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord. Ihr Gipfel erhebt sich 3,8 km westnordwestlich des Ortskerns der Weinbaugemeinde Maikammer und 5,5 km südwestlich des Zentrums von Neustadt an der Weinstraße (jeweils Luftlinie).
Der Berg gehört zum Gemeindewald von Maikammer.
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Kalmit mit Taubenkopf im Vordergrund (Blick von der Hohen Loog)
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Blick auf die Kalmit über das Hambacher Schloss
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Wetterkreuzberg mit Maria-Schutz-Kapelle
Vorberge und Kleine Kalmit
Um die Kalmit gruppieren sich mehrere Vor- und Nachbarberge oder -gipfel wie der zur Hohen Loog (Vorlage:Höhe) über den Hahnenschritt überleitende Zwergberg (Vorlage:Höhe) im Norden, der Taubenkopf (Vorlage:Höhe) im Nordosten, die Kanzel (Vorlage:Höhe) und der Wetterkreuzberg (Vorlage:Höhe) im Südosten, der Stotz (Vorlage:Höhe) und der Breitenberg (Vorlage:Höhe) im Süden sowie der Hüttenberg (Vorlage:Höhe) im Südwesten.
Etwa 15 km südsüdwestlich der (Großen) Kalmit liegt zwischen Ilbesheim und Arzheim die nur Vorlage:Höhe messende Kleine Kalmit. Sie ist Teil der Vorhügelzone des Pfälzerwalds und etwa 4 km (Luftlinie) vom Gebirgsrand entfernt. Geologisch gesehen ist die Kleine Kalmit eine Erhebung innerhalb des Haardtrand, sie gehört demnach nicht zum Pfälzerwald.
Gewässer
Das Kalmitmassiv ist von mehreren Quellen umgeben.Vorlage:GeoQuelle In einem Einschnitt des Osthangs der Kalmit, 1 km südöstlich des Gipfels, entspringt der etwa 5 km lange Alsterweiler Bach. Er fließt nach Maikammer und mündet östlich der Ortsgemeinde von links in den Kropsbach, der schließlich zum rechten Zufluss des Speyerbachs wird. Der knapp 22 km lange Kropsbach hat seine Quelle südwestlich des Kalmitmassivs und nimmt auf seinem Lauf, der südlich an der Kalmit vorbeiführt, von links das Wasser der Wolselquelle auf; diese entspringt in einem Taleinschnitt südwestlich des Gipfels und wird über einen 500 m langen Bach entwässert. Nordwestlich der Kalmit hat der gut 6 km lange Kaltenbrunnertalbach seinen Ursprung, der das Massiv im Norden passiert und in Neustadt von rechts den Speyerbach erreicht. Nordöstlich liegt die Quelle des 9,5 km langen Wooggrabens, der nach Osten fließt und in Lachen-Speyerdorf von rechts in den Hörstengraben mündet, der wiederum sein Wasser über den Kropsbach dem Speyerbach zuführt. Vorlage:Absatz
Naturräumliche Zuordnung
Die Kalmit gehört zum Naturraum Pfälzerwald, der in der Systematik des von Emil Meynen und Josef Schmithüsen herausgegebenen Handbuchs der naturräumlichen Gliederung Deutschlands und seiner Nachfolgepublikationen<ref name="Blatt 160" /> als Großregion 3. Ordnung klassifiziert ist. Nach der Binnengliederung des Naturraums gehört die Kalmit zum Mittleren Pfälzerwald und zum Gebirgszug der Haardt, die den Pfälzerwald von der Oberrheinischen Tiefebene abgrenzt.<ref name="HBeeger" />
In der Hierarchie der Naturräume liegt die Kalmit damit in folgender Schachtelung:
- Großregion 1. Ordnung: Schichtstufenland beiderseits des Oberrheingrabens
- Großregion 2. Ordnung: Pfälzisch-Saarländisches Schichtstufenland
- Großregion 3. Ordnung: Pfälzerwald
- Region 4. Ordnung (Haupteinheit): Mittlerer Pfälzerwald
- Region 5. Ordnung: Haardt
Berghöhe
Die Höhe der Kalmit wurde bis zur Neuvermessung 2024 mit Vorlage:Höhe angegeben.Vorlage:GeoQuelleVorlage:GeoQuelle Ihre Höhe wird seither mit Vorlage:Höhe<ref name="ErlebLand" /> angegeben.
Flora
Wie fast der gesamte Rest des Pfälzerwalds ist auch die Kalmit – die folgenden Zahlen stammen vom Forstamt Haardt, das mit Sitz in Landau für die Wälder um die Bergmassive von Kalmit, Kesselberg (Vorlage:Höhe) und Weinbiet (Vorlage:Höhe) zuständig ist – vorwiegend von Mischwald bewachsen, dessen Zusammensetzung sich überall im Forstamtsbereich ähnelt.<ref name="forstamt-haardt">Vorlage:Internetquelle</ref> Der Nadelbaumbestand wird von Kiefern (etwa 10.300 ha) dominiert, Douglasien (etwa 1.700 ha) und Fichten (etwa 1.600 ha) folgen mit größerem Abstand.<ref name="verteilung">Vorlage:Internetquelle</ref> Bei den Laubbäumen überwiegen Buchen (etwa 7.000 ha) und Eichen (etwa 2.600 ha).<ref name="verteilung" />
Schutzgebiete
Auf dem Kalmit-Südwestausläufer Hüttenberg liegt ein Teil des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets Biosphärenreservat Pfälzerwald (FFH-Nr. 6812-301; 359,97 km² groß). Abgesehen von seiner Nordwestflanke befinden sich auf dem Berg Teile des Vogelschutzgebiets Haardtrand.Vorlage:GeoQuelle
Gipfel
Denkmal für König Maximilian I.
Anlässlich des 25. Regierungsjubiläums von König Maximilian I. Joseph wurde auf dem Gipfel nach einem Beschluss der Bürger von Maikammer und Alsterweiler ein etwa 5,5 Meter hohes und aus Sandstein gefertigtes Denkmal errichtet. Es handelt sich damit um das älteste Bauwerk auf der Kalmit. Es wird alternativ als "Königstein" bezeichnet.<ref>https://alsterweiler.matthiasdreyer.de/wiki/K%C3%B6nigstein_(Kalmit)</ref> Das 2025 sanierte Denkmal trägt die Inschrift: "Maximiliano Josepho Regi Bavariae Primo in annum XXV gloriosissimi eius regiminis hocce monumentum fides pietas et gratitudo civium pagi Maikammer et Alsterweiler erexerunt vivo anno MDCCC XXIV." (frei übersetzt: „Im Jahre 1824 haben die Bürger des Dorfes Maikammer und Alsterweiler in Treue, Frömmigkeit und Dankbarkeit dieses Denkmal hier für Maximilian Josef I., König von Bayern, im Jahre 25 seiner glorreichen Herrschaft errichtet.“).<ref name="KuLaDig">Matthias Dreyer: Denkmal für König Maximilian I. auf dem Kalmitgipfel In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-356545 (Abgerufen: 2. Februar 2026).</ref>
Aussichtsturm und Sendeturm
Nachdem der im Jahre 1868 auf dem Gipfel gebaute Aussichtsturm eingestürzt war, errichtete in den Jahren 1928/29 der Hauptverein des Pfälzerwald-Vereins einen neuen, 21 m hohen Aussichtsturm. Er war von Anfang an mit Wohnräumen, elektrischem Licht und fließendem Wasser ausgestattet. Von diesem Turm hatte man einen umfassenden Panoramablick, nicht nur über den gesamten Pfälzerwald und auf die sich südlich anschließenden Vogesen, sondern bei klarer Sicht auch bis hin zu den Höhenzügen des Hunsrücks, Taunus, Odenwalds und Schwarzwalds. Nach Meinung damaliger Zeitgenossen war die Kalmit deshalb „der schönste Aussichtsberg der Pfalz“.<ref name="EHeuser" />
Mittlerweile befinden sich im und auf dem Turm diverse mess- und funktechnische Anlagen, so dass er zunächst zeitweilig und in den letzten Jahrzehnten völlig für die Öffentlichkeit gesperrt wurde.<ref name="AHanle" /> Betrieben werden eine Relaisfunkstelle, eine Wetterstation und eine Fernsicht-Messstation.
Auf dem Berggipfel steht neben dem Aussichtsturm der freistehende Stahlfachwerk-Sendeturm des Senders Kalmit, der als Fernmeldeanlage und Rundfunksender dient. Von ihm werden die UKW-Hörfunkprogramme RPR1 103,6 MHz und BigFM 106,7 MHz ausgestrahlt. Vorlage:Absatz
Kalmithaus
Das Kalmithaus wurde im Jahre 1908 als bewirtschaftete Wanderhütte Ludwigshafener Hütte durch die PWV-Ortsgruppe Ludwigshafen errichtet und 1934 erweitert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Hütte zunächst durch die französische Besatzungsmacht zu militärischen Zwecken genutzt. Im Jahre 1953 wurde sie nach langwierigen Verhandlungen wieder freigegeben und 1955 erneut in Betrieb genommen. Da das Haus größere Schäden aufwies, wurde es im Jahre 1957 durch ein neues Gebäude, das „Kalmithaus“, ersetzt.
Am 13. November 1981 ereignete sich im Haus eine Gasexplosion, die den vorderen Teil völlig zerstörte. Die Einweihung des Kalmithauses in seiner heutigen Gestalt fand am 12. Juni 1983 statt. In den nachfolgenden Jahrzehnten erfolgten weitere Modernisierungen, wie der Neubau einer Kläranlage und die Umstellung auf biologische Abwasserklärung. Außerdem wurde der Anschluss an die Wasserversorgung der Gemeinde Maikammer hergestellt.<ref name="GeschiInfo" /><ref name="HWittner" />
Das Kalmithaus ist die höchstgelegene Hütte im Pfälzerwald und zu jahreszeitlich wechselnden Zeiten geöffnet.<ref name="Kalmithaus" /> Seit 2012 wird es nicht mehr ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern bewirtschaftet, sondern durch fest angestelltes Personal; das Speiseangebot orientiert sich an der regionalen Pfälzer Küche. Übernachtungen sind nicht möglich.<ref name="Kalmithaus" />
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Denkmal für König Maximilian I.
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Aussichtsturm
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Sendeturm
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Kalmithaus
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Widmungstafel von 1882 für die alte Schutzhütte
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Blickachse vom Schwetzinger Schloss zur Kalmit
Aussichtsmöglichkeiten
Der Gipfel der Kalmit bietet vom Freisitz auf der Terrasse des Kalmithauses eine gute Aussicht nach Osten in die rund Vorlage:Höhe tiefer gelegene Oberrheinische Tiefebene – u. a. mit den bergnahen Ortsgemeinden Maikammer (Vorlage:Höhe Höhe) und St. Martin (Vorlage:Höhe). In der Ebene reicht der Blick zu den Städten Ludwigshafen (Vorlage:Höhe) und Mannheim (Vorlage:Höhe) sowie Speyer (Vorlage:Höhe) und Philippsburg (Vorlage:Höhe).
Im Fernbereich sind der Südwestteil des Odenwalds bei Heidelberg mit dem Königstuhl (Vorlage:Höhe) und weiter im Südosten die Höhenzüge des Nordschwarzwalds zu erkennen. Zu sehen sind bei klarer Sicht zum Beispiel die Badener Höhe (Vorlage:Höhe), der nördlichste Tausender des Schwarzwalds, und die Hornisgrinde, mit Vorlage:Höhe der höchste Berg des Nordschwarzwalds.
Die Blickachse des 36 km entfernten Schlosses in Schwetzingen (Vorlage:Höhe) ist gegen Westsüdwest exakt zur Kalmit ausgerichtet. Im Nordnordwesten ist in gleicher Entfernung der höchste Gipfel der Pfalz zu sehen, der Vorlage:Höhe hohe Donnersberg im Nordpfälzer Bergland.
Felsenmeer Hüttenberg
Auf dem Kalmit-Vorberg Hüttenberg liegt das Felsenmeer Hüttenberg. Das Gelände ist mit großen Felsblöcken übersät, die aus den sogenannten Karlstalschichten des Mittleren Buntsandsteins stammen. Entstanden sind sie während verschiedener Kaltzeiten, als die vorher geschlossene Felsschicht durch Frostsprengung in einzelne Trümmer zerlegt wurde.
Sport und Wandern
Allgemeines
Die steil ansteigende Kalmithöhenstraße wird nicht nur für den allgemeinen Verkehr genutzt, vielmehr finden dort auch Sportereignisse wie Berglaufwettbewerbe und Radrennen statt. Ab Mai 2008 stand für Radsportler, Läufer und Skater ein sogenannter Stoppomat bereit, ein automatisches Zeiterfassungssystem; das Startgerät war am westlichen Ortsausgang von Maikammer auf etwa Vorlage:Höhe Höhe installiert, das Zielgerät am Parkplatz Kalmit etwas unterhalb des vom Startgerät 5,75 km entfernten Gipfels.<ref name="rheinpfalz_2008-04-30" />
Sportereignisse
- Seit 1992 wird der Kalmit-Klapprad-Cup ausgetragen, bei dem nur Klappräder ohne Gangschaltung zugelassen sind. Der Wettbewerb findet alljährlich am ersten Samstag im September statt.<ref name="kkc" />
- Der Kalmit-Berglauf, der seit 1992 ausgetragen wird und jedes Jahr im November stattfindet, ist in der Berglaufserie der Pfalz der siebte und letzte Lauf des Jahres um den Pfälzer Berglaufpokal. Regelmäßig nehmen an ihm über 600 Läufer teil. Die Strecke ist 8100 m lang und zieht sich kumuliert über 505 Höhenmeter; bei 2800 m und 6200 m gibt es Zwischenwertungen.
- Seit 2006 führt alljährlich im Juni die Radstrecke des Mußbach Triathlon um den BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar von Neustadt aus hinauf zur Kalmit und dann hinunter nach Maikammer.<ref name="tv-mussbach" />
- Am 23. und 24. August 2009 legte der Ausdauersportler Christoph Fuhrbach auf der Kalmithöhenstraße innerhalb von 24 Stunden 488 km zurück und absolvierte dabei 17.615 Höhenmeter. Er fuhr die knapp 6 km lange Strecke zwischen Maikammer und dem Parkplatz Kalmit 42 Mal auf und ab; bei der 43. Auffahrt erreichte er zum Abschluss der 24 Stunden noch das 400-Meter-Höhenschild. Fuhrbach übertraf damit die bisher bekannte deutsche Bestleistung von Rainer Klaus, der 1996 15.458 Höhenmeter erzielt hatte.<ref name="rheinpfalz_2009-08-25" />
Wanderwege
Die Kalmit ist Etappenziel einiger Rund- und Weitwanderwege des Pfälzerwalds:
- Der im Herbst 2010 eröffnete und 2011 nach den Qualitätskriterien des Deutschen Wanderverbandes zertifizierte Prädikatsweg Pfälzer Weinsteig berührt auf seiner vierten Etappe auch das Kalmitgebiet. Er verläuft ab Neustadt über den Nollenkopf, das Hambacher Schloss und die Hohe Loog zum Bergsattel Hahnenschritt und erreicht von dort nach einem knappen Kilometer den Kalmitgipfel. Anschließend durchquert der Wanderpfad das Felsenmeer auf dem Hüttenberg und führt nach längerem Abstieg die Weinbaugemeinde St. Martin.<ref name="Wanderkompass" /><ref name="Outdooractive" />
- Eine Wanderung auf dem Weg mit der Markierung Roter Punkt vom Hauptbahnhof Neustadt über Hohe Loog, alternativ von St. Martin über Wolselquelle und Felsenmeer, dauert je nach Gehtempo auf beiden Wegvarianten etwa eineinhalb bis zwei Stunden und überwindet dabei rund Vorlage:Höhe Höhenunterschied.
- Von Maikammer führt der Wanderweg mit der Markierung Weiß-Grün auf die Kalmit.
Verkehrsanbindung
Die Kalmit wird über die Autobahn 65 (Ludwigshafen am Rhein–Karlsruhe) und deren Anschlussstelle 14 Edenkoben erreicht. Von dort sind es auf der Bundesstraße 38 etwa drei Kilometer nach Maikammer. Dort beginnt als Teil der Landesstraße 515 und mit ausgeschildertem Ziel „Kalmit“ die Kalmithöhenstraße. Sie überquert nach 6 km Fahrt etwa von Ost nach West die Hochlagen der Kalmit. Auf rund Vorlage:Höhe Höhe zweigt von der Landesstraße eine 600 m lange Stichstraße nach links ab. Sie führt entgegen dem Uhrzeigersinn nördlich um die Gipfelregion zum Wandererparkplatz Kalmit, der westnordwestlich des Berggipfels auf einem Vorplateau in etwa Vorlage:Höhe Höhe angelegt ist. Von dort ist der Gipfel nach einem Fußweg von knapp 500 m zu erreichen.
Der ÖPNV bietet von Mai bis Oktober an Sonn- und Feiertagen die Wanderbuslinie Kalmitexpress vom Hauptbahnhof Neustadt zur Kalmit. Die Fahrzeit beträgt etwa 35 Minuten, die Busse sind auf den Fahrplan der Nahverkehrszüge und S-Bahnen abgestimmt. Im Bus werden spezielle Fahrkarten anerkannt, wie das Rheinland-Pfalz-/Saarland-Ticket<ref name="KEL503" /><ref name="BNR" /> sowie das Quer-durchs-Land-Ticket.
Weblinks
Einzelnachweise und Anmerkungen
<references> <ref name="LANIS"> Artikel des SWR: Sensation im Pfälzer Wald. Die Kalmit ist einen Meter höher als bisher.(14.11.2024) </ref> <ref name="Udolph"> Jürgen Udolph: Dortmund - Neues zu einem alten Namen. In: Günther Högl, Thomas Schilp (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark. Band 100/101, Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e. V., Dortmund 2009/2010, S. 30–32 (mgh-bibliothek.de [PDF; 1,7 MB]). </ref> <ref name="ign"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="ErlebLand"> Vorlage:Internetquelle </ref> <ref name="Blatt 160"> Bundesanstalt für Landeskunde: Geographische Landesaufnahme. Die naturräumlichen Einheiten in Einzelblättern 1:200.000. Bad Godesberg 1952–1994. → Online-Karten, Blatt 160: Landau i. d. Pfalz (Adalbert Pemöller, 1969; 47 S.). </ref> <ref name="HBeeger"> Helmut Beeger u. a.: Die Landschaften von Rheinhessen-Pfalz − Benennung und räumliche Abgrenzung. In: Berichte zur deutschen Landeskunde. Band 63, Heft 2, Trier 1989, S. 327–359. </ref> <ref name="EHeuser"> Emil Heuser: Neuer Pfalzführer. Waldkirch Verlag Ludwigshafen/Rh. 14. Auflage 1979 (2. Auflage 1876), S. 238–239. </ref> <ref name="AHanle"> Adolf Hanle: Meyers Naturführer, Pfälzerwald und Weinstraße. Bibliographisches Institut, Mannheim 1990, S. 65–66. </ref> <ref name="GeschiInfo">Vorlage:Webarchiv, auf kalmithaus.de. Abgerufen am 29. Januar 2014.</ref> <ref name="HWittner"> Heinz Wittner: Großer Pfalzführer. Deutscher Wanderverlag Dr. Mair & Schnabel & Co. Stuttgart 1981, S. 129. </ref> <ref name="Kalmithaus"> Das Kalmithaus (offizielle Website). Abgerufen am 29. Januar 2014. </ref> <ref name="rheinpfalz_2008-04-30"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="rheinpfalz_2009-08-25"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="kkc"> Vorlage:Internetquelle </ref> <ref name="tv-mussbach"> Vorlage:Internetquelle </ref> <ref name="Wanderkompass">Wanderkompass Deutschland: Vorlage:Webarchiv Abgerufen am 25. Januar 2014.</ref> <ref name="Outdooractive"> Tobias Kauf: Vorlage:Webarchiv. In: outdooractive.com, 10. November 2010, abgerufen am 25. Januar 2014. </ref> <ref name="KEL503"> Vorlage:Webarchiv. Palatinabus, VRN – Verkehrsverbund Rhein-Neckar. Abgerufen am 15. März 2015. </ref> <ref name="BNR"> Vorlage:Webarchiv. (PDF; 63 kB) Palatinabus, VRN – Verkehrsverbund Rhein-Neckar. Abgerufen am 15. März 2015. </ref> </references>