Zum Inhalt springen

Kamerunästuar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kamerunästuar
Wouri estuary
Datei:Wouri-Ästuar OSM.jpg
Die Mündungslagune des Wouri mit dem Mont Cameroun im Nordwesten.

Die Mündungslagune des Wouri mit dem Mont Cameroun im Nordwesten.

Gewässer Bucht von Bonny
Landmasse Zentralafrika
Geographische Lage 3° 55′ N, 9° 34′ OKoordinaten: 3° 55′ N, 9° 34′ O
 {{#coordinates:3,910154|9,565544|primary
dim=25000 globe= name=Kamerunästuar region=CM-LT type=waterbody
  }}
Datei:Wouri estuary 1850.svg
Karte von Kamerunästuar
Breite ca. 25 km
Tiefe ca. 25 km
Größte Wassertiefe über 20
Mittlere Wassertiefe 5 m
Zuflüsse Wouri, Mungo, Dibamba, Kwa Kwa

Kamerunästuar (engl. Wouri estuary, auch Cameroon estuary) bezeichnet ein Ästuar in Kamerun.

Lage

Es handelt sich um die Mündung des Wouri die zusammen mit mehreren Zuflüssen bei Douala zu einer „sechslappigen Bucht“ übergeht. Er liegt in der Region der Bucht von Biafra, die seit 1970 den Namen Bucht von Bonny trägt. Die Bezeichnung ist in zeitgenössischer Literatur zu Deutschen Schutzgebieten in Afrika gebräuchlich.<ref>Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 219 <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online Vorschau (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. April 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de (eingesehen am 29. Dezember 2011)</ref>

Schutzgebiete

Die Ostseite der Mündungsbucht begrenzt das Douala-Edea Wildlife Reserve und der Südosten das Mouanko reserve. Das Wuri Ästuar ist bekannt für seine ausgedehnten Mangrovenwälder und Sumpflandschaften.

Geschichte

Die Mündungslagune des Wouri spielte bei der Kolonialisierung Kameruns eine wichtige Rolle. Sie stellt einen geschützten Naturhafen dar und war der Zugang zum Landesinneren.

Weblinks

Commons: Kamerunästuar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />