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Stadion Rote Erde

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(Weitergeleitet von Kampfbahn Rote Erde)
Stadion Rote Erde

Stadion Rote Erde
Luftaufnahme des Stadions Rote Erde
Daten
Ort Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Dortmund, Deutschland
Koordinaten 51° 29′ 33″ N, 7° 27′ 16″ OKoordinaten: 51° 29′ 33″ N, 7° 27′ 16″ O
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Eigentümer Stadt Dortmund
Baubeginn 1924
Eröffnung 6. Juni 1926
Erstes Spiel Stadtauswahl Dortmund – FC Wacker München 1:11<ref>groundhopping.de: Besucherbericht von 2005</ref>
Renovierungen 1976, 2008, 2023–2025
Oberfläche Naturrasen
Architekt Hans Strobel
Kapazität 25.000 Plätze<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stadion Rote Erde (Memento vom 19. Juli 2011 im Internet Archive)</ref>
9.999 Plätze BVB U23 / BVB-Frauen
15.755 bei erhöhten Sicherheitsvorkehrungen
Heimspielbetrieb
Veranstaltungen
Lage

Das Stadion Rote Erde, früher Kampfbahn Rote Erde genannt, wurde 1926 in Dortmund in der Nähe der ersten Westfalenhalle an der Strobelallee (damals noch Grüner Weg)<ref>Ruhr-Nachrichten BVB-Rekordspiel in der Roten Erde</ref> errichtet. Seit dem Bau des Westfalenstadions grenzt es unmittelbar an dessen Osttribüne.

Geschichte

Datei:Eroeffnung Rote Erde.jpg
Eröffnung der Kampfbahn Rote Erde

Der Bau des Stadions zwischen 1924 und 1926 wurde vorwiegend von Arbeitslosen im Rahmen von Notstandsarbeiten durchgeführt. Der Begriff Rote Erde ist eine historische Bezeichnung für Westfalen. Das Stadion wurde mit zwei Veranstaltungen eröffnet: Am 6. Juni 1926 eröffneten die bürgerlichen Sportler die Kampfbahn, wobei der Festakt im Rundfunk übertragen wurde.<ref>Übertragung des Festaktes, Einweihung der Dortmunder Kampfbahn. In: Radio Wien, 4. Juni 1926, S. 49 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/raw Sonntag, 6. Juni 1926 14.45 Uhr Dortmund 283 m</ref> Eine Woche später fand eine Veranstaltung der Arbeiter-Turner statt.

Am 4. September 1927 fand im Stadion und in der angrenzenden Westfalenhalle der Deutsche Katholikentag statt. Diese Veranstaltung wurde vom Apostolischen Nuntius des Papstes in Deutschland, Eugenio Pacelli, der später als Pius XII. Papst wurde, geleitet.

1929 wurde das Viertelfinalspiel um die deutsche Fußballmeisterschaft 1928/29 zwischen dem FC Schalke 04 und Hertha BSC im Stadion ausgetragen. Die Hertha aus Berlin gewann das Spiel mit 4:1 Toren.

1932 war die Kampfbahn Austragungsort für das Reichstreffen der Deutschen Jugendkraft und den Reichskriegertag.

Nach dem Verlust des vereinseigenen Stadions Weiße Wiese war es ab 1937 bis zur Eröffnung des Westfalenstadions 1974 die Heimat von Borussia Dortmund. Der Rekordbesuch für ein Fußballspiel datiert vom 19. Januar 1948 mit 46.000 Zuschauern im Oberliga-Spiel gegen den FC Schalke 04.<ref>Ruhr-Nachrichten BVB-Rekordspiel in der Roten Erde</ref> Beim Finale der Feldhandball-Weltmeisterschaft am 10. Juli 1955, das die Bundesrepublik Deutschland gegen die Schweiz gewann, waren rund 50.000 Zuschauer anwesend.<ref>50.000 Fans feiern Feldhandball-WM. 24. Juni 2025, abgerufen am 27. Januar 2026.</ref> Zwischenzeitlich verfügte die „Kampfbahn“ ab den 1960er Jahren aufgrund einer zusätzlich über der Südkurve aufgebauten Holz-Stehtribüne und auf der Gegengerade installierten Sitzbänke über eine Kapazität von 42.000 Zuschauern.<ref>martijnmureau.nl: Geschichte und Fotos Stadion Rote Erde</ref> Diese zusätzlich gewonnene Kapazität war aufgrund des oft hohen Zuschauerinteresses für die Spiele des BVB wichtig. Bei den Bombenangriffen auf Dortmund im Zweiten Weltkrieg war das Stadion schwer beschädigt worden. In den Nachkriegsjahren wurden die Kriegsschäden beseitigt und Borussia Dortmund feierte hier in den 1950er und 1960er Jahren große Erfolge.

Die Behelfstribüne aus Holz und das Dach der Gegengerade wurden nach der Eröffnung des Westfalenstadions nach Hannover transportiert und im Rudolf-Kalweit-Stadion und im Oststadtstadion weitergenutzt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />HAZ (22. März 2010): Tribüne des OSV-Hannover gerät in Brand (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. Februar 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.haz.de</ref><ref>Hannoversche Allgemeine Zeitung: "Ein Stück Sportgeschichte wird abgerissen: Bagger demontiert historische OSV-Tribüne"</ref>

Im Stadion Rote Erde fanden zwei Fußball-Länderspiele der deutschen Fußballnationalmannschaft statt:

In den 1950er Jahren war das Stadion Rote Erde mehrfach Austragungsort für Boxveranstaltungen. Zwischen 1950 und 1955 fanden hier sechs Boxveranstaltungen mit insgesamt über 200.000 Zuschauern statt. Legendär war der Europameisterschaftskampf zwischen Heinz Neuhaus und Hein ten Hoff am 20. Juli 1952, der mit einem K.-o.-Sieg für Neuhaus in der ersten Runde endete.

Im Jahre 1990 war das Stadion Rote Erde Austragungsstätte des Deutschen Turnfestes.

Heute ist es ein Leichtathletik-Stadion mit einer Kapazität von 25.000 Zuschauern, mit 3.000 überdachten Sitzplätzen und 7.000 Stehplätzen. Es dient den Dortmunder Vereinen wie LG Olympia Dortmund, LAC Dortmund, LC Rapid Dortmund und TuS Westfalia Hombruch als Trainings- und Wettkampfstätte. Des Weiteren wird es als Spielstätte von der zweiten Herrenmannschaft von Borussia Dortmund genutzt; dann sind 9.999 Zuschauer zugelassen, davon 3.000 auf Sitzplätzen.<ref>http://www.radio912.de/infos/dortmund/nachrichten/art749,378918</ref><ref>liga3-online.de: Spielortedaten zum Stadion Rote Erde.</ref>

Das Stadion ist als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen.<ref name="Denkmalliste" /> Im Dezember 2008 wurde nach 14-monatiger Bauzeit eine grundlegende Sanierung des Stadions abgeschlossen. Für 1,65 Millionen Euro wurde eine Beton- und Brandschutzsanierung durchgeführt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.ruhrnachrichten.deRuhr-Nachrichten (12. Dezember 2008): Stadion Rote Erde ist komplett saniert (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2024. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

In der Saison 2009/10, als die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund in der 3. Liga spielte, diente das Stadion Rote Erde als Spielstätte der Mannschaft, obwohl es den Anforderungen des DFB nicht entsprach. Die Regularien für die 3. Liga sehen eine Lichtstärke von 800 Lux vor, die Flutlichtanlage des Stadions ergibt aber nur eine Lichtstärke von 586 Lux. Dennoch war das Stadion nach dem Wiederaufstieg der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund auch zwischen 2013 und 2015 Spielstätte in Liga 3 und ist seit dem Wiederaufstieg in der Saison 2020/21 wieder im Profifußball in Betrieb.

Mit der Gründung der Fußball-Frauenmannschaft in der Saison 2021/22 trägt diese ihre Heimspiele im Stadion Rote Erde aus. Beim Spitzenspiel der Westfalenliga gegen Schalke 04 gab es am 27. April 2025 eine Rekordkulisse von 10.000 Zuschauern (ausverkauft). Dieser Zuschauer-Wert wurde im Endspiel des Westfalenpokal 2024/25 am 1. Juni 2025 gegen denselben Gegner erneut erreicht. In der 1. Hauptrunde des DFB-Pokal 2025/26 konnten aufgrund erhöhter Sicherheitsmaßnahmen 15.755 Zuschauer die Partie gegen den FC Bayern München verfolgen.

Galerie

Literatur

  • Hans Strobel: Die Dortmunder Kampfbahn „Rote Erde“. In: Bauwelt. Zeitschrift für das gesamte Bauwesen. Heft 33, 1926.

Weblinks

Commons: Stadion Rote Erde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="Denkmalliste"> Nr. A 0022. Denkmalliste der Stadt Dortmund. (PDF) In: dortmund.de – Das Dortmunder Stadtportal. Denkmalbehörde der Stadt Dortmund, 14. April 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. September 2014; abgerufen am 12. Juni 2014 (Größe: 180 kB). </ref> </references>

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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Besucherzentrum und Ankerpunkte (von West nach Ost): | Zechenpark Friedrich Heinrich | Museum der Deutschen Binnenschifffahrt | Innenhafen Duisburg | LVR-Industriemuseum Oberhausen | Landschaftspark Duisburg-Nord | Gasometer Oberhausen | Aquarius-Wassermuseum | St.-Antony-Hütte | Villa Hügel | Nordsternpark | Welterbe Zeche Zollverein und Kokerei Zollverein | Zeche Ewald | Chemiepark Marl | Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen | Henrichshütte | Jahrhunderthalle Bochum | Umspannwerk Recklinghausen | Deutsches Bergbau-Museum | Zeche Nachtigall | Schiffshebewerk Henrichenburg | DASA | Kokerei Hansa | Zeche Zollern II/IV | Hohenhof | Freilichtmuseum Hagen | Lindenbrauerei Unna | Maximilianpark Hamm

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Zeche Zollern II/IV Datei:RouteIndustriekultur Ankerpunkt Symbol.svg | Kolonie Landwehr | Zeche Westhausen | Zeche Adolf von Hansemann | Kokerei Hansa Datei:RouteIndustriekultur Ankerpunkt Symbol.svg | Nahverkehrsmuseum Dortmund | Zeche Hansa | Bahnhof Huckarde Nord | Zeche Minister Stein | Alte Kolonie Eving Datei:RouteIndustriekultur Siedlung Symbol.svg mit Wohlfahrtsgebäude | Zeche Gneisenau | Müsersiedlung der Zeche Gneisenau | Luftschacht Rote Fuhr | Wasserturm Lanstroper Ei | Bergbau-Beamtensiedlung Neu-Asseln | Museum für Kunst und Kulturgeschichte | Dortberghaus | Dortmunder U | Kaserne der Paulinenhütte | Verwaltungsgebäude Union | Denkmal KZ-Außenlager Buchenwald in Dortmund | Siedlung Oberdorstfeld | Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA) Datei:RouteIndustriekultur Ankerpunkt Symbol.svg | Westfalenhallen | Ehemaliger Volkspark: Signal Iduna Park, Stadion Rote Erde, Volksbad (Strobelallee) | Fernsehturm Florian Datei:RouteIndustriekultur Panorama Symbol.svg | Wasserturm des Dortmunder Südbahnhofs | Unternehmervillen im Ostparkviertel | Landesoberbergamt Dortmund | Ostenfriedhof | Hauptfriedhof Dortmund | Bahnbetriebswerk Dortmund-Betriebsbahnhof | Borsigplatz | Westfalenhütte | Hoesch-Museum | Hoeschpark | Weichenbauhalle der ehemaligen Maschinenfabrik Deutschland | Dortmunder Actien-Brauerei | Brauerei-Museum Dortmund | Naturmuseum Dortmund | Fredenbaumpark | Depot Immermannstraße | Altes Hafenamt Dortmund | Brückenensemble Unionstraße | Mahn- und Gedenkstätte Steinwache | Hörder Burg | Phoenix-See | Hochofenwerk Phoenix West | Hohensyburg Datei:RouteIndustriekultur Panorama Symbol.svg | Syburger Bergbauweg

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