Kappel (Lenzkirch)
Kappel Gemeinde Lenzkirch
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(795)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 47° 52′ N, 8° 14′ O
{{#coordinates:47,8737|8,2338|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 884 m | |||||
| Fläche: | 13,7 km² | |||||
| Einwohner: | 795 (31. Dez. 2021)<ref>Gemeinde Lenzkirch – Einwohnerzahlen. (PDF) Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 19. Januar 2022; abgerufen am 14. Oktober 2022.Vorlage:Webarchiv/archiv-bot</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 58 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1975 | |||||
| Postleitzahl: | 79853 | |||||
| Vorwahl: | 07653 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Kappel ist ein Ortsteil der Gemeinde Lenzkirch im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg.
Der Ort liegt am Südhang des Hochfirstrückens auf rund 900 m Meereshöhe inmitten des Naturparks Südschwarzwald, nahe Schluchsee, Titisee-Neustadt und dem Feldberggebiet.
Kappel ist aufgrund seiner Lage und des Klimas vom Tourismus geprägt. Neben verschiedenen Hotels und Pensionen gibt es einige wenige Handwerksbetriebe, die im Ort Beschäftigung geben. Viele der 785 Einwohner pendeln in die Industriebetriebe in der näheren und weiteren Umgebung.
Die umgebende Landschaft bietet einen Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren oder Wintersport. Im östlichen Gebiet der Gemeinde befindet sich der Einstieg in die Wutachschlucht. Dort fließen Haslach und Gutach zusammen und werden zur Wutach. Von den 2500 Pflanzenarten Mitteleuropas findet sich allein hier die Hälfte.
Seit Juni 2008 verläuft der Bähnleradweg auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke Kappel Gutachbrücke – Bonndorf (im Schwarzwald). Die Strecke ist Teil des Südschwarzwaldradweges von Hinterzarten über Waldshut-Tiengen, Basel und Freiburg und ohne größeren Höhenanstieg per Rad oder per Pedes zu bewältigen. Sie führt vorbei am ehemaligen Bahnhof Kappel Gutachbrücke, weiter zur Kappler Kiesgrube und von dort am Mühlenweg entlang zum alten Eisenbahnviadukt bei der früheren Schleifenmühle. Ebenfalls auf der Strecke befindet sich der ehemalige Bahnhof Kappel-Grünwald.
Freizeitmöglichkeiten bieten sich im Sommer durch Veranstaltungen der örtlichen Vereine oder das unbeheizte Freibad. Dieses Bad wird von einem Förderverein in Zusammenarbeit mit der Gemeinde getragen. Im Winter können ein Skilift an der Gutachhalde oder verschiedene Loipen genutzt werden.
Urkundliche Erwähnung findet der Ort als Capella (1275)<ref>Kappel (Altgemeinde-Teilort) Detailseite. leo-bw.de, abgerufen am 29. September 2015.</ref>, Kapelle (1337), Cappell (um 1365) und Cappel (1382).<ref>Franz Xaver Kraus: Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden, Band 6, Jacob Christian Benjamin Mohr, Tübingen und Leipzig 1904, S. 383</ref> Die ortseigene St.-Gallus-Kirche gehörte ursprünglich zum Kloster Grünwald und wurde 1695 geweiht.<ref name="feldbergkirche">Pfarrkirche St. Gallus Kappel. feldbergkirche.de, abgerufen am 29. September 2015.</ref>
Am 1. Januar 1975 wurde Kappel nach Lenzkirch eingemeindet.<ref></ref>
Persönlichkeiten
- Felix Faller (1835–1887), Kunstmaler, wurde auf dem Fallerhof in Kappel geboren.
- Pius XII. (1876–1958), apostolischer Nuntius und späterer Papst, besuchte Kappel am 29. August 1929 während einer Fahrt durch den Schwarzwald und spendete den apostolischen Segen<ref name="feldbergkirche" />
- Moses Rosenkranz (1904–2003), deutschsprachiger Dichter aus der Bukowina, lebte mehrere Jahre in Kappel und starb dort
Natur und Schutzgebiete
Südlich des Ortes erstreckt sich das 2016 ausgewiesene Naturschutzgebiet Wolfmoos. Es schützt ein extensiv genutztes Wiesental mit einem strukturreichen Mosaik aus Nasswiesen, Sümpfen, Mähwiesen, Weiden, Magerrasen, Hochstaudenfluren, Gehölzbeständen und Wäldern, die Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten bieten.<ref> Verordnung des Regierungspräsidiums Freiburg über das Naturschutzgebiet „Wolfmoos“ Vom 1. März 2016 auf lubw.baden-wuerttemberg.de </ref>
Weblinks
Vorlage:Wikidata-Registrierung
Einzelnachweise
<references /> Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung