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Karl Morré

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Vorlage:Hinweisbaustein Karl Morré, auch: Karl Morre, (* 8. November 1832 in Klagenfurt;<ref name="Geburtsbuch">Geburtsbuch Klagenfurt-St. Egid, tom. X, fol. 376 (Faksimile), abgerufen am 4. Januar 2024</ref> † 21. Februar 1897 in Graz) war österreichischer Volksdichter, Dramatiker und Reichsratsabgeordneter.

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Karl Morré (um 1880)
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Gedenktafel am Geburtshaus in Klagenfurt, Alter Platz 4
Datei:Kramsach Museumsfriedhof Karl Morre 8467.jpg
Denkmal Museumsfriedhof (Kramsach)
Datei:Volksgarten, Denkmal Karl Morree.JPG
Denkmal im Volksgarten, Graz mit Figuren aus dem Stück ‘s Nullerl
Datei:Karl Morre Denkmal in Bruck an der Mur.jpg
Denkmal in Bruck an der Mur mit der Inschrift: Is do dö Welt a Norr’nhaus!

Leben

Karl Morré stammt aus der Gottscheer Kaufmannsfamilie Morré. Seine Eltern waren Peter und Aloisia Morré.<ref name="Geburtsbuch"/>

Er war Landwirt in Leibnitz.<ref>Eintrag zu Karl Morré im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.minoritenkulturgraz.atMinoriten Kultur Graz (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Wendelin Schmidt-Dengler: Karl Morre - Dichter des sozialen Mitgefühls. 6. März 2003.</ref> Ab 1848 lebte er in der Steiermark als Verwaltungs- und Finanzbeamter. Im Jahr 1883 ging er in den Ruhestand.

Im Jahr 1886 war er steirischer Landtagsabgeordneter. Von 1891 bis 1893 saß er als Abgeordneter des gemäßigten deutschen Flügels im Wiener Reichsrat.<ref>E. Nußbaumer: Morre (Morré), Karl. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 6, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1975, ISBN 3-7001-0128-7, S. 381.</ref>

Karl Morré starb 1897 in seinem Grazer Wohnhaus Annenstraße 52 und wurde auf dem Zentralfriedhof Graz bestattet, an seine Seite folgte seine Ehefrau, Magdalena, die im 74. Lebensjahr am 4. März 1903 in Graz verstarb.<ref>Parte: Schmerzerfüllt (…) Magdalena Morre (…). In: Grazer Tagblatt / Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer / Neues Grazer Tagblatt / Neues Grazer Morgenblatt. Morgenausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / Neues Grazer Abendblatt. Abendausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / (Süddeutsches) Tagblatt mit der Illustrierten Monatsschrift „Bergland“, Morgen-Ausgabe, Nr. 64/1903 (XIII. Jahrgang), Beilage Deutsche Stimmen, Nr. 21/1903, 6. März 1903, S. 19, oben rechts. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gtb</ref>

Werke (Auswahl)

  • 1871: Durch die Presse. Posse mit Gesang.
  • 1878: Schörl. Den Bühnen gegenüber Manuscript. Schwank mit Gesang in vier Aufzügen.
  • 1880: Die Familie Schneck. Den Bühnen gegenüber Manuscript. Volksstück mit Gesang in fünf Aufzügen.
  • 1884: Die Frau Räthin. Charakterbild mit Gesang in drei Acten.
  • 1885: ’s Nullerl. Volksstück mit Gesang in fünf Aufzügen. Musik von Vincenz Pertl (1823–1887).
  • 1886: Der Glückselige. Posse mit Gesang in drei Acten.
  • 1888: Ein Regimentsarzt. Volksstück mit Gesang in vier Aufzügen.
  • 1889: Gedichte und humoristische Vorträge. Herausgegeben von Leo Harand.
  • 1890: Die Arbeiterpartei und der Bauernstand. Ein ernstes Wort in ernster Zeit.
  • 1896: Für’s Buckelkrax’ntrag’n. Ländliches Bild in einem Aufzug.

Ehrungen

  • 1900: Benennung der Karl-Morre-Straße (sic!) in Graz-Eggenberg<ref>Karl-Morre-Straße www.streetsofgraz.at, nach: Kubinzky, Karl A. und Wentner, Astrid M.: Grazer Straßennamen. Herkunft und Bedeutung, 1., Auflage. Graz 1996. S. 212.</ref>
    • nach dieser Straße die anliegende Mittelschule
  • Denkmal mit seiner Bronzebüste und zwei weiteren Figuren – Null A(h)nerl (der arme 70-jähriger Greis, ehemals Knecht) und Gabi (Bauerntochter) aus dem Stück ´s Nullerl – im Volksgarten, Graz-Lend, unweit der Annenstraße<ref>Siehe: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Graz/Lend</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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