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Karla Sachse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Karla Sachse Kaninchen 2.JPG
Ein Tier aus dem „Kaninchenfeld“ auf der Chausseestraße

Karla Sachse (* 1950 in Zschopau) ist eine deutsche Künstlerin, die insbesondere in Grenzbereichen visueller Poesie arbeitet.

Leben

Karla Sachse hat 1969 bis 1977 an der Humboldt-Universität in Berlin Kunstwissenschaft studiert und anschließend promoviert. Danach war sie bis 1979 künstlerische Mitarbeiterin des Studios Bildende Kunst in Berlin-Lichtenberg. Von 1979 bis 1982 arbeitete sie als Lehrerin an der Brecht-Oberschule. Seitdem ist sie in Berlin freischaffend tätig. Sie war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. Seit 1982 ist sie an Ausstellungen sowie an Mail-Art- und Straßenaktionen beteiligt, seit 1988 beschäftigt sie sich verstärkt mit visueller Poesie. Ihr künstlerisches Werk umfasst Rauminstallationen und Arbeiten im öffentlichen Raum. 1993 erhielt sie ein Stipendium der Stiftung Kulturfonds.

Werk

Karla Sachse war 1996 mit ihrer Arbeit Kaninchenfeld in der Chausseestraße eine der Preisträger im Wettbewerb zur Markierung der sieben innerstädtischen Berliner Grenz-Übergänge<ref>Martin Schönfeld: Kunst im Schwund. (PDF) In: Kunststadt Stadtkunst Bd. 55. bbk-kulturwerk, S. 17, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. Mai 2010.@1@2Vorlage:Toter Link/www.bbk-kulturwerk.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>. Im Jahr 2005 beteiligte sie sich erfolgreich am Wettbewerb um ein Denkzeichen am Haus 3 des Bezirksamts Pankow in der Prenzlauer Allee in Berlin Prenzlauer Berg für die Opfer der dort von 1945 bis 1956 existierenden Haftstätte der sowjetischen Geheimdienste und des Ministeriums für Staatssicherheit unter dem Titel Fragen eingeweiht.<ref>Denkzeichen für die Opfer der Haftstätte Prenzlauer Allee des sowjetischen Geheimdienstes NKWD und des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. In: Berlin.de. Amt für Kultur und Bildung Pankow - Kunst und Kultur, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. September 2010; abgerufen am 6. Mai 2010.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.berlin.de</ref> Im Auftrag des Bezirksamtes Pankow und in Kooperation mit der Kulturprojekte Berlin GmbH entwickelte Sachse im Jahr 2019 unter dem Motto „30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall“ ein auf deren örtliche Akteure bezogenes Erinnerungsprojekt in Form temporärer Bodenzeichen an historischen Orten, die über QR-Codes oder Webadressen zu entsprechenden Interviews oder Text-Bild-Montagen verlinken.<ref>30 Jahre Friedliche Revolution. Projekt der Künstlerin Karla Sachse startet Pressemitteilung des Bezirksamts Pankow vom 3. September 2019.</ref>

Karla Sachse betätigt sich außerdem als Kuratorin.

Zusammenarbeiten

1996: Duel: Tracy Mackenna and Karla Sachse, Gallery 4, Henry-Moore-Institute, Leeds, England 1. April – 8. August 1996:<ref>Duel: Tracy Mackenna and Karla Sachse. The Henry Moore Foundation, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. September 2012; abgerufen am 7. Mai 2010 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.henry-moore.org</ref>

Ausstellungen (unvollständig)

Gruppenausstellungen

Einzelausstellungen

  • 2025: Karla Sachse – von Zeichen. Visuelle Poesie | Sprachräume | 1975–2025. Galerie Pankow

Literatur

  • KunStstadtRaum – 21 Kunstprojekte im Berliner Stadtraum, Hrsg. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 2002, S. 18
  • Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 804

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Karla Sachse – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

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