Kathedrale von Dili
Die römisch-katholische Kathedrale mit dem Patrozinium der Unbefleckten Empfängnis (Catedral da Imaculada Conceição) ist die Kathedrale von Dili, der Landeshauptstadt Osttimors. Sie ist der Bischofssitz des Erzbistums Dili und liegt im Suco Vila Verde (Verwaltungsamt Vera Cruz).
Architektur
Die Kathedrale gilt als die größte Kirche Südostasiens.<ref>IMMACULATE CONCEPTION CATHEDRAL. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Oktober 2015; abgerufen am 2. Januar 2011.</ref> Sie hat eine Grundfläche von 1.800 Quadratmetern auf einem Grundstück von 10.000 Quadratmetern.<ref name="UCA"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UCAnews, 9. November 1988, Soeharto inaugurates new cathedral and other development projects ( vom 20. April 2014 im Internet Archive)</ref> Sie verfügt über eine Klimaanlage.<ref name="RT">CATHEDRAL RESTORATION. Abgerufen am 15. Oktober 2015.</ref> In der Kathedrale wird eine Marienstatue aus Fátima aufbewahrt, die zur Entlassung Osttimors in die Unabhängigkeit 2002 aus Portugal nach Osttimor gebracht wurde und drei Wochen durch das Land reiste, bevor sie am Unabhängigkeitstag nach Dili kam.<ref>Alamy: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Los timorenses orientales acogen con beneplácito la llegada de la estatua internacional de la Virgen de los peregrinos de nuestra Señora de Fátima a Dili, Timor Oriental, 27 de abril de 2002. La estatua recorrerá el territorio predominantemente católico romano y regresará a la capital Dili para la celebración oficial de la independencia el 20 de mayo de 2002 ( vom 16. Februar 2022 im Internet Archive), abgerufen am 16. Februar 2022.</ref> Sie ist die Schutzpatronin des Landes.<ref>Lusa: Bishop Belo Taking Home Replica of Our Lady of Fatima Portuguese Catholic relic in Timor for pre-independence tour 27. April 2002, abgerufen am 16. Februar 2022.</ref>
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2002
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Altar
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Gottesdienst
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Blick auf die Gemeinde
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Kirchenfenster
Geschichte
Auf dem Gelände des heutigen Nationalparlaments Osttimors befand sich die zwischen 1867 und 1877 erbaute Hauptkirche ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) Dilis, bis diese 1933 der ersten Kathedrale der Stadt weichen musste. Der 1937 eingeweihte neoklassizistische Bau wurde aber im Zweiten Weltkrieg zerstört. Bis zur Einweihung der heutigen Kathedrale diente die 1955 gebaute Kirche Santo António de Motael als Kathedrale des Bistums.<ref>Flávio Miranda, Isabel Boavida: Dili's Architectural Heritage of Portuguese Origins, S. 29, 2015.</ref><ref>Arnold S. Kohen: From the Place of the Dead, 1999. ISBN 0-7459-5010-8</ref>
Die Planungen zum Bau der neuen Kathedrale begannen 1984. Der moderne Bau wurde 1988 vom indonesischen Präsidenten Suharto eröffnet<ref name="UCA" /> und ein Jahr später von Papst Johannes Paul II. geweiht. Zu diesem Zeitpunkt war Osttimor von Indonesien besetzt. 2009 wurde die Kathedrale für zwei Millionen US-Dollar renoviert.<ref name="RT" />
2006 suchten infolge der Unruhen in Osttimor über 10.000 Menschen Schutz auf dem Gelände der Kathedrale.<ref>CNA, 5. Juni 2006, 65,000 displaced persons in East Timor taking refuge in Catholic centers</ref>
Pater José António war mehr als 30 Jahre Generalvikar und Pfarrer der Kathedrale, bis er am 28. Dezember 2022 starb.<ref>Merry Freitas: Morreu Pároco da Catedral de Díli, 28. Dezember 2022, abgerufen am 26. April 2023.</ref> Ihm folgte im neuen Jahr Leandro Maria Alves, der aber bereits am 26. April zum neuen Bischof von Baucau ernannt wurde.<ref name="Tatoli">Tatoli: Biografia Pe. Leandro Maria Alves, Bispu foun dioseze Baucau, 26. April 2023, abgerufen am 26. April 2023.</ref>
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 8° 33′ 30,2″ S, 125° 34′ 3,4″ O
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