Kaukasische Birke
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| Kaukasische Birke | ||||||||||||
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| Datei:Betula medwediewii 01-10-2005 14.59.02.JPG
Kaukasische Birke (Betula medwediewii) im Arboreteum in Wageningen (Niederlande) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Betula medwediewii | ||||||||||||
| Regel |
Die Kaukasische Birke<ref name=deutsch/> (Betula medwediewii) ist ein großer Strauch aus der Gattung der Birken in der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Das Verbreitungsgebiet liegt im Iran, der Türkei und in Georgien.
Beschreibung
Die Kaukasische Birke ist ein aufrechter, bis 6 Meter hoher Strauch, selten auch ein bis 20 Meter hoher Baum mit einer graugelben, abrollenden Rinde. Die Triebe sind dick, steif und glänzend hellbraun und haben große, grüne und klebrige Knospen. Die Blätter sind breit elliptisch, 8 bis 12 Zentimeter lang, kurz zugespitzt mit abgerundeter oder schwach herzförmiger Basis und unregelmäßig doppelt gesägtem Rand. Die Blattoberseite ist tiefgrün, die Unterseite hellgrün und an den Nerven behaart. Je Blatt werden 8 bis 11 stark eingesenkte Nervenpaare gebildet. Der Blattstiel ist etwa 3 Zentimeter lang, behaart, tief rinnig mit großen, bleibenden Nebenblättern. Im Herbst färben sich die Blätter goldgelb. Als weibliche Blütenstände werden aufrechte, 3,5 Zentimeter lange, zylindrische Kätzchen gebildet. Dabei sind die Mittellappen der Fruchtschuppen doppelt so lang wie die Seitenlappen.<ref name=FdG/>
Verbreitung und Ökologie
Das Verbreitungsgebiet liegt im Iran, in Georgien und in der Türkei.<ref name=GRIN/> Dort wächst sie in artenarmen Wäldern auf mäßig trockenen bis frischen, sauren bis neutralen, sandigen Böden an sonnigen Standorten. Die Art ist frosthart.<ref name=FdG/>
Systematik und Forschungsgeschichte
Die Kaukasische Birke (Betula medwediewii) ist eine Art aus der Gattung der Birken (Betula) in der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Die Erstbeschreibung erfolgte 1887 durch Eduard August von Regel in der Gartenflora. Monatsschrift für deutsche und schweizerische Garten und Blumenkunde. Herausgegeben von E. Regel.<ref name=GRIN/> Regel ehrte mit dem wissenschaftlichen Namen der Pflanze den Entdecker der Art, den russischen Botaniker Jakob Sergejewitsch Medwedew (1847–1923).<ref name="Zander" /> Er hatte die Birke im Juli 1886 in Transkaukasien entdeckt.
Verwendung
Die Art wird wegen ihres Holzes aber auch wegen ihrer Herbstfärbung als Zierpflanze verwendet.<ref name=FdG/>
Nachweise
Literatur
- Andreas Roloff, Andreas Bärtels: Flora der Gehölze. Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. Mit einem Winterschlüssel von Bernd Schulz. 3., korrigierte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5614-6, S. 140.
Einzelnachweise
<references> <ref name=deutsch>deutscher Name nach Roloff et al.: Flora der Gehölze, S. 140</ref> <ref name=FdG>Roloff et al.: Flora der Gehölze, S. 140</ref> <ref name=GRIN>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. United States Department of Agriculture ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> <ref name="Zander">Walter Erhardt u. a.: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2, Seite 1996. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2008. ISBN 978-3-8001-5406-7</ref> </references>