Zum Inhalt springen

Kehrenbergtunnel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kehrenbergtunnel
Kehrenbergtunnel
Kehrenbergtunnel
Blick vom Betriebsbahnhof Körle Ost auf das Südportal des Tunnels
Offizieller Name Tunnel Kehrenberg
Verkehrsverbindung Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg
Ort Körle
Länge 2400 m
Anzahl der Röhren 1
Bau
Bauherr Deutsche Bundesbahn
Betrieb
Betreiber DB InfraGO
Freigabe 1991
Lagekarte
Kehrenbergtunnel (Hessen)
Kehrenbergtunnel (Hessen)
Koordinaten
Südportal 51° 11′ 18,1″ N, 9° 31′ 14″ O
 {{#coordinates:51,18835|9,520555|
dim=100 globe= name=Südportal Kehrenbergtunnel region=DE-HE type=building
  }}
Nordportal 51° 12′ 16,5″ N, 9° 29′ 54,8″ O
 {{#coordinates:51,20457|9,498555|
dim=100 globe= name=Nordportal Kehrenbergtunnel region=DE-HE type=building
  }}

Der Kehrenbergtunnel ist ein 2400 m<ref name="db-mitte-1984"/> langer Eisenbahntunnel der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg auf dem Gebiet der nordhessischen Gemeinde Körle. Das Bauwerk nimmt zwei Gleise auf, die planmäßig mit bis zu 250 km/h befahren werden können.

Verlauf

Die Gradiente steigt im Tunnel nach Süden durchgehend an.<ref name="db-mitte-1984">Bundesbahndirektion Frankfurt (M), Projektgruppe NBS Frankfurt am Main der Bahnbauzentrale (Hrsg.): Neubaustrecken Hannover-Würzburg von Kassel bis Fulda, Köln - Rhein / Main im Direktionsbereich. Faltblatt mit 12 Seiten (10 × 21 cm), Frankfurt am Main, ohne Jahr (ca. 1984).</ref>

Das Bauwerk liegt zwischen den Streckenkilometern 157,137 und 159,537.<ref name="db-2021-07-30">Streckensanierung Strecke 1733 SFS Kassel - Fulda (Ra 3b). (ZIP/PDF) PG Planung SFS Kassel-Würzburg, 30. Juli 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2022; abgerufen am 6. Januar 2022 (Datei RA3b.pdf Ъbersichtsskizze_Ra3b.pdf in ZIP-Datei).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bieterportal.noncd.db.de</ref> Die zulässige Geschwindigkeit im Bereich des Bauwerks liegt bei 250 bis 280 km/h.<ref name="db-2021-09-08">Baubeschreibung / Vorbemerkungen mit allgemeinen und technischen Angaben: SFS 1733 RA3b Oberbau Kassel-Fulda. (ZIP/PDF) DB Netz, 8. September 2021, S. 7 f., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2022; abgerufen am 6. Januar 2022 (Datei Spezifische_Baubeschreibung_Oberbau_SFS1733\ RA3b.pdf in ZIP-Datei).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bieterportal.noncd.db.de</ref>

Nördlich schließt sich die Schwarzenbach-Talbrücke, südlich folgt die Trockene-Mülmisch-Talbrücke mit dem Bahnhof Körle Ost an.

Geschichte

Planung und Bau

Das Bauwerk lag im Planungsabschnitt 13 im Mittelabschnitt der Neubaustrecke.<ref name="db-mitte-1984"/>

1984 wurde es, bei einer Länge von 2366 m, mit 58,0 Millionen DM kalkuliert.<ref name="bundesbahn-60-401">Walter Engels: Der Mittelabschnitt der Neubaustrecke Hannover–Würzburg. In: Die Bundesbahn. Band 60, Nr. 5, 1984, ISSN 0007-5876, S. 401–410.</ref>

Der Tunnel wurde am 11. Juni 1986 angeschlagen. Entsprechend seiner Tunnelpatin wurde er als Sieglinde-Tunnel bezeichnet.

Betrieb

Am 17. September 1999 wurde ein 16-jähriger Junge vor dem Tunnel von einem Zug erfasst und getötet.<ref name="fr-1998-09-18-28">ICE-Strecke, 16-Jähriger von Lok erfasst - tot. In: Frankfurter Rundschau, 18, September 1998, S. 28.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />