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Kelmenzi

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Vorlage:Infobox Ort in der Ukraine Kelmenzi (

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Diese Weiterleitung ist grundsätzlich kein Gegenstand von SLA.'; {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=ru|SCRIPTING=Cyrl|SERVICE=russisch}}) ist eine Siedlung in der ukrainischen Oblast Tscherniwzi. Sie liegt im Osten der Oblast nahe der Grenze zur Republik Moldau, etwa 69 km nordöstlich von Czernowitz und zirka 5 Kilometer von der südlich verlaufenden Grenze zu Moldau entfernt.

Datei:Knowledge Day in Kelmentsi 2025 (03).jpg
Menschengruppe vor Denkmal im Ort

Geschichte

Die Siedlung wurde 1559 zum ersten Mal als Gründung des Geldverleihers Kelmen<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> schriftlich erwähnt und gehörte im 12.–13. Jahrhundert zum Reich der Kiewer Rus, daraufhin bis 1711 zum Fürstentum Moldau. Kelmenzi war bis zur Abtretung Bessarabiens 1812 an Russland ein Teil des Osmanischen Reiches. 1892 bekam der Ort einen Bahnanschluss, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs kam er zu Rumänien (im Kreis Hotin), wurde aber im Zuge der Annexion Bessarabiens am 2. August 1940 ein Teil der Sowjetunion (zwischen 1941 und 1944 wiederum zu Rumänien) und seit 1991 ein Teil der Ukraine.

1960 wurde ihr der Status einer Siedlung städtischen Typs zugesprochen, seither war sie auch das Rajonszentrum des Rajons Kelmenzi.

Verwaltungsgliederung

Am 12. Juni 2020 wurde die Siedlung zum Zentrum der neu gegründeten Siedlungsgemeinde Kelmenzi (Кельменецька селищна громада/Kelmenezka selyschtschna hromada). Zu dieser zählen auch die 25 in der untenstehenden Tabelle aufgelistetenen Dörfer;<ref>Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 729-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Чернівецької області"</ref> bis dahin bildet sie die Siedlungsratsgemeinde Kelmenzi (Сокирянська селищна рада/Sokyrjanska selyschtschna rada) im Rajon Kelmenzi

Seit dem 17. Juli 2020 ist der Ort ein Teil des Rajons Dnister.<ref>Верховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX "Про утворення та ліквідацію районів"</ref>

Folgende Orte sind neben dem Hauptort Sokyrjany Teil der Gemeinde:

Name
ukrainisch transkribiert ukrainisch russisch rumänisch
Babyn Бабин Бабин (Babin) Babin
Bernowe Бернове Берново (Bernowo) Bârnova
Brajiliwka Браїлівка Браиловка (Brailowka) Brăila, Brăileni
Busowyzja Бузовиця Бузовица (Busowiza) Buzoviţa
Burdjuh Бурдюг Бурдюг (Burdjug) Burdiug
Dnistriwka Дністрівка Днестровка (Dnestrowka) Resteu-Atachi, Nistreni
Hruschiwzi Грушівці Грушовцы (Gruschowzy) Gruşeviţa, Hruşăuţi
Iwaniwzi Іванівці Ивановцы (Iwanowzy) Ianăuţi
Komariw Комарів Комаров (Komarow) Comarova
Konowka Коновка Коновка Cofa
Lenkiwzi Ленківці Ленковцы (Lenkowzy) Lencăuţi
Lukatschiwka Лукачівка Лукачовка (Lukatschowka) Lucăceni
Majorka Майорка Майорка (Maiorka) Maiorca
Makariwka Макарівка Макаровка (Makarowka) Macareanca
Moschanez Мошанець Мошанец Moşaneţi
Nahorjany Нагоряни Нагоряны (Nagorjany) Nagoreni, Nagăreni
Nelypiwzi Нелипівці Нелиповцы (Nelipowzy) Nelipăuţi
Nowoselyzja Новоселиця Новоселица (Nowoseliza) Noua Suliţă, Novoseliţa
Perkiwzi Перківці Перковцы (Perkowzy) Percăuţi
Putryne Путрине Путриное (Putrinoje) Putrina
Rossoschany Росошани Росошаны Rosoşani
Slobidka Слобідка Слободка (Slobodka) Slobozia-Varticăuţi, Varticăuţii de Mijloc
Wartykiwzi Вартиківці Вартиковцы (Wartikowzy) Varticăuţi
Woronowyzja Вороновиця Вороновица (Woronowiza) Voronoviţa
Wowtschynez Вовчинець Волчинец (Woltschinez) Volcineţi

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Orte in der Oblast Tscherniwzi