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Kernpotential

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Tunneleffekt alpha zerfall.svg
Kernpotential

Als Kernpotential <math> V </math> wird das Potential bzw. die potentielle Energie der Kernkraft bezeichnet. Es wird in der Kernphysik zur Beschreibung der Wechselwirkung von Nukleonen mit dem Kern verwendet. Die Abstandsabhängigkeit <math> V(\vec{r}) </math> dieser Wechselwirkung wird je nach zu Grunde liegendem Modell durch verschiedene Funktionen beschrieben. Die Überprüfung erfolgt im Experiment durch Streuung von Nukleonen an Kernen.

grobe Beschreibung: <math> V(\vec{r}) = V(r) = -C \cdot \frac\vec{r}{|\vec{r}|} </math>

Mit dem Gradienten ergibt sich die zugehörige Kraft:

<math> \vec{F}(\vec{r}) = -C \cdot \frac{{e}^{-\mu r}(\mu r+1)}{r^2}\cdot\frac{\vec{r}}{r}. </math>

Diese ist ähnlich der Coulomb-Kraft.

So gilt für das elektrostatische Potential (Coulomb-Potential):

<math> V(r) = \frac{1}{4\pi\varepsilon_0}\cdot\frac{Q}{r} </math>

Daneben wird das Kernpotential auch zur Erklärung der Streuung von Alpha-Teilchen eingesetzt.

Siehe auch